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Inside The Cage XI: WWE NXT #3

Kolumne

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Published on:
10.03.2010, 21:25
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Nach der Neuauflage des Monday Night Wars widmen wir uns in der heutigen Ausgabe einer weiteren NXT-Show mit den potenziellen neuen Superstars von WWE.

Daniel Bryan.... Superstar

Mathias: Einige können es vielleicht schon nicht mehr hören, aber ich möchte an dieser Stelle abermals Daniel Bryan loben. Egal ob er einsteckt, wie zu Beginn des Matches, oder dann später austeilt und stiffe Kicks oder Holds zeigt. Wrestlerisch macht ihm natürlich keiner der Rookies etwas vor, auch wenn Justin Gabriel mit seinem Style beeindruckend wirkt. Auch seine Mimik nach dem Match und die Antwort auf seinen Mentor The Miz bei Matt Striker überzeugen einmal mehr und zeigen auch, dass Charisma durchaus vorhanden ist. Ich möchte heute aber auch David Otunga loben, der sich von Woche zu Woche mit seiner Leistung im Ring steigert und auch eine starke Präsenz im Ring hat. Toller Opener für diese Show.

Vanni: Der Opener war für mich schon das Match des Abends. Bryan macht echt Spaß. Sein Missile Dropkick war schon extrem geil, wobei ich auch nicht glaube, dass das in der Art und Weise geplant war. Besonders wichtig ist für Bryans Entwicklung übrigens das, was man anfangs kritisiert hatte: sein Mentor. Denn der ist es, der Bryan schon fast alleine zum Star macht. The Miz ist over wie sau (natürlich im negativen Heel-Sinn) und alle hassen ihn. Bryan als sein Counterpart kann somit nur geliebt werden - und das wird er auch. Tolle Weiterführung der Geschichte, bei der Bryan nun auch endlich aufmucken darf.

Slaters Rache

Mathias: Mit wenigen Ausnahmen muss ich wirklich sagen, dass WWE bei der Auswahl der Teilnehmer ein glückliches Händchen gehabt hat. So wirkt auch Heath Slater sicher am Mikro und im Match gegen Carlito waren solide Aktionen dabei, auch wenn einige bei NXT ihm da in meinen Augen etwas voraus haben. Michael Tarver hingegen muss mich noch viel mehr überzeugen, hatte aber gerechter Weise auch noch nicht viele Chancen dazu. Es ist insgesamt das schwächste Match der Show aber immer noch besser als einiges, was man bei RAW, iMPACT oder SmackDown zu sehen bekommt.

Vanni: Schön ist, dass Slater als Rookie in einem Singles Match gegen einen Pro triumphieren durfte, was ihm einiges an Momentum geben wird. Ansonsten hast du eigentlich schon alles wichtige gesagt, außer, dass ich von Michael Tarver gerne mehr im Ring sehen würde, da gab es, wie du schon sagtest, ja bisher recht wenig.

Vom Party-Guy zum Straight Edge Follower?

Mathias: Ich bleibe bisher dabei, dass Darren Young neben Tarver und Skip Sheffield zu den drei Rookies gehört, die mich nicht interessieren. Die Arroganz von CM Punk ist natürlich hervorragend, da er zuerst gar nicht mit seinem Schützling spricht. Ich hätte mir gerne etwas mehr davon in der Show gewünscht und um einige Kritiken der letzten Kommentare zu unserer Kolumne aufzugreifen: Dieses Mal hätte man etwas mehr Zeit abseits der Matches investieren können. Die Mischung macht es halt. So wie in dieser Show ist es mir lieber als die Szenenüberlastung bei iMPACT, aber etwas mehr Promo-Zeit wäre schon okay gewesen, da die Rookies sich auch dort bewähren müssen.

Vanni: Ich mag Young, vermutlich schon alleine durch seine Story mit Punk. Für mich bringt er doch ordentliches Charisma mit und dürfte am Ende wohl in der Straight Edge Society landen - ich hätte zumindest nichts dagegen, noch eine Mentor vs. Rookie Story brauch ich auch nicht unbedingt. Und Skip Sheffield ist auch cool. Yep, yep, yep!

Der Main Event

Mathias: Ebenso wie ich Punk für sein Auftreten liebe, liebe ich auch Chris Jericho und seine Selbstdarstellung bei den Kommentatoren im Bezug auf die Fähigkeiten von Wade Barrett. Dieser kann abermals gut aussehende Kraftattacken zeigen, doch Gabriel begeistert die Fans natürlich mehr mit seinen High Flying-Aktionen. Der Sieg geht daher auch in Ordnung und die Attacke von Jericho nach dem Match stellt seine Rolle in den Shows gut dar und bietet eine mögliche Fortsetzung mit einem Tag Team Match in den kommenden Wochen.

Vanni: Joa, in dieser Ausgabe halte ich mich wohl doch eher kurz, weil du mir schon alles vorweg genommen hast. Auch mir gefällt Barrett, er ist die perfekte Abbildung von Jericho - nur eben in Englisch. Lustig fand ich übrigens im Main Event die "USA, USA"-Chants. Der einzige, der aus den USA kam, war Matt Hardy. Und Gabriels In-Ring Technik mag ich auch irgendwie, allerdings muss er noch an Charisma und Promo-Fähigkeiten zulegen, um komplett zu überzeugen.

Fazit:

Mathias: Wrestlerisch habe ich an der Show nichts weiter auszusetzen. Das Tag Team Match fand ich sehr gut, den Main Event auch gut und das dritte Match war ebenfalls kein Reinfall. Zu kritisieren habe ich dann doch die etwas geringe Weiterentwicklung der Rookies durch Promos. Es ist in einer Stunde aber auch wirklich schwer, da eine ausgeglichene Mitte zu finden. Was die Kontinuität betrifft ist NXT derzeit das beste Programm, da das Konzept die Qualität weiter halten kann.

Vanni: Nach drei Wochen erlaube ich mir mal das kleine Zwischenfazit, dass die WWE mit der Entscheidung, NXT einzuführen, alles richtig gemacht hat. Tolles Aufbauprogramm für die Neulinge, die am Ende der Staffel - wann immer es auch sein wird - in die Hauptshows gehen können. Das Produkt war bisher immer gut und die Stunde am Mittwoch wird mir immer versüßt.

Nun wartet eine etwas längere Pause auf uns alle, bis es Samstag die Ausgabe zur aktuellen SmackDown-Show geben wird. Wir würden uns natürlich freuen, wenn ihr dies für Kommentare oder Verbesserungsvorschläge nutzen würdet und erinnern noch einmal an unseren Wettbewerb für ein Logo zur Show. Entwürfe sind weiterhin gern gesehen.
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