Seit 2008 findet sie regelmäßig statt, die WWE Night Of Champions. Im Fokus des diesjährigen Pay Per Views lag ganz klar Daniel Bryans Jagd auf den WWE Champion Randy Orton. Ob diese erfolgreich war und wie der Rest der Card bei Franjise und Steini ankam? Lest selbst!Intercontinental Title Match: Curtis Axel (w/Paul Heyman) (c) vs. Kofi KingstonFranjise: Night Of Champions startete überraschenderweise mit einer Promo unseres geschätzten COO
Triple H. Hm, das erinnert irgendwie an eine normale RAW-Ausgabe. Und so viel darf verraten werden: das war bei weitem nicht das letzte Mal an diesem Abend, dass dieser Gedanke aufkam. Denn das aus dem Eröffnungssegment, welches in sich durchaus stimmig war, resultierende Match sieht man in der Form auch das ein oder andere Mal bei der Montagsshow. Denn damit auch der Intercontinental Champion sein Gold verteidigen durfte, wurde kurz mal wieder das Aushängeschild der WWE-Midcard Kofi Kingston hervorgeholt. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon fast mit einem Titelwechsel gerechnet. Gejuckt hätte es mich persönlich keineswegs, denn der IC Title bedeutet derzeit mal wieder herzlich wenig, besonders, da der aktuelle Titelträger (treffendes Wort an dieser Stelle) primär mit anderen Sachen beschäftigt ist. Aber zurück zum eigentlichen Match. Dieses war an sich ein recht netter Einstieg in den Pay Per View mit einer ganz netten Schlussphase. Nichts Besonderes, an dieser Stelle der Card aber ganz in Ordnung und als Aufbau für Axel ebenfalls akzeptabel.
Steini: Warum sollte auch ein PPV, bei dem es doch eigentlich vornehmlich um die Matches an sich geht, mit einem Match starten? Das wäre ja vollkommener Humbug. Stattdessen erweckte nicht nur das Anfangssegment, sondern auch der weitere Verlauf der Show den Anschein, als ob sich die WWE bei TNA eine Scheibe abgeschnitten hätte. Es war nämlich zum großen Teil eher WWE Monday Night RAW #10?? - Night Of Champions. Das Anfangssegment war zwar bei weitem nicht schlecht, hat allerdings nicht unbedingt etwas am Anfang eines PPVs zu suchen. Dass Curtis Axel seinen Intercontinental Title noch verteidigen musste, war immerhin logisch, wenn man schon immer gesagt hat, dass eigentlich alle Titel auf dem Spiel stehen. Hätte Kofi Kingston hier gewonnen, hätte mich das nicht wirklich überrascht, denn Axel hat den Titel momentan auch nur zu Dekozwecken. Als Opener war das Match ganz in Ordnung, auch wenn man sicherlich etwas Besseres auf die Beine hätte stellen können.
WWE Divas Title Fatal Four Way Match: AJ Lee (c) vs. Brie Bella vs. Naomi vs. NatalyaFranjise: Ich habe diesem Match ja prinzipiell recht optimistisch entgegen geblickt. Am Ende gab es dann aber ein recht kurzes, unspektakuläres Damen-Match mit nur einem wirklichen Highlight, nämlich dem doppelten Sharpshooter von Natalya gegen ihre beiden Total Divas-Kolleginnen. Und dann ist es schon traurig, dass ausgerechnet diese Natalya dann schließlich abklopfen muss. Die Divas-Division hat eigentlich nicht genug Relevanz, um sich groß darüber aufzuregen, allerdings ist es schon traurig, was man mit der talentierten Kanadierin so macht. Ansonsten war das wie gesagt nicht viel. Naomi hat man wie ich finde eine gehörige Portion Nervosität im Match angemerkt, was der eigentlich recht ordentlichen Workerin nicht gut bekam. Die Titelverteidigung am Ende freut mich natürlich, da AJ nun einmal aktuell die beste, weil kompletteste Dame im WWE-Roster ist.
Steini: Joa, ein wenig mehr hätte man sich schon erwarten können. Das Match bestand ja dank den Beteiligten nicht nur aus Haareziehen, war aber trotzdem nicht wirklich spektakulär. Der Double Sharpshooter war dann schon recht schön anzuschauen, auch wenn der dann nicht zum Sieg führte, sondern die spontan angesetzte Black Widow von AJ. Warum gerade Natalya abklopfen musste, ist mir ein Rätsel. Immerhin hat AJ ihren Titel behalten, den sie meines Erachtens auch ruhig noch für einige Zeit tragen darf.
World Heavyweight Title Match: Alberto Del Rio (c) vs. Rob Van Dam (w/Ricardo Rodriguez)Franjise: An dieser Stelle sei vielleicht erwähnt, dass die Crowd in Detroit an diesem Abend wohl nicht den allerbesten Tag hatte. Denn wenn selbst ein Lokalmatador wie Rob Van Dam während eines World Title Matches kaum Reaktionen zieht, sagt das schon einiges über die Jubelbereitschaft des Publikums aus. Andererseits muss man die Zuschauer vielleicht auch ein wenig entschuldigen, denn weder RVD noch Alberto Del Rio boten großen Anlass, überhaupt mitzugehen. Die Fehde war ja eh an Langeweile kaum zu überbieten, und so plätscherte auch ihr Match an dieser Stelle so vor sich hin. Es war an sich nicht schlecht, aber auch Welten von dem weg, was ich mir von einem World Title Match bei einem PPV erwarte. Bezeichnend, dass der Kampf dann durch DQ endete. Juhu, dieses Programm geht also weiter. Und es könnte mich nicht weniger jucken, da die beiden es auch leider nicht schafften, in mir mit diesem Match Vorfreude auf kommende Auseinandersetzungen zu liefern.
Steini: Auch wenn ich mir sicherlich keinen 5 Sterne-Klassiker bei diesem Match erwartet habe, so dachte ich doch, dass sie zumindest über das stumpfe Aneinanderreihen ihrer Trademark-Moves hinausgehen. Aber im Prinzip war das Match zwischen RVD und Del Rio genau das, was die eh schon langweilige Fehde zwischen den beiden versprach. Es war ja nicht unbedingt schlecht, es war jedoch einfach nur da. Das DQ-Finish war dann der Höhepunkt, welcher sicherlich darauf hindeutet, dass es in dieser Fehde weitergeht. Hurra. Nicht.
Singles Match: Fandango (w/Summer Rae) vs. The MizFranjise: Kommen wir von einem langweiligen Match in einer langweiligen Fehde zu... einem langweiligen Match in einer langweiligen Fehde. Schon als die Musik von Fandango ertönte dachte ich mir: "Alles klar, in rund sieben Minuten klopft der ehemalige Johnny Curtis im Figure Four Leglock ab." Und für diese Prognose brauchte ich weiß Gott keine Glaskugel. Auch das, was dazwischen passierte, konnte man praktisch vorher auf einem Zeichenbrett abpausen. Warum? Weil das ein Standard-RAW-Match war, welches ich in der Form schon dutzende Male von The Miz gesehen habe. Bleibt nur zu hoffen, dass man diese Fehde damit nun abschließt und beide Männer sinnvoller einsetzt. Das sollte eigentlich nicht allzu schwer sein.
Steini: War dieses Match wirklich so nötig, dass man es auf eine PPV-Card packen musste? Wie Franjise schon geschrieben hat, gab es dieses Match in seiner Form etliche Male und war genau das, was man von einem Standard-RAW Match erwarten konnte. Es gab keine Überraschungen, man hat alles schon so oft gesehen, und überhaupt geht mir Fandango gehörig auf den Geist. Dann hätte ich lieber wieder ein Promo-Segment gesehen, als noch ein Match in Weekly-Qualität.
Two On One Handicap No Disqualification Elimination Match: CM Punk vs. Curtis Axel & Paul HeymanFranjise: Das positivste vorweg: die Crowd war in diesem Match wieder erwacht. Man merkte den Fans richtig an, wie sehr sie wollten, dass CM Punk endlich seine Hände an Paul Heyman bekommt, was absolut für die Arbeit dieser beiden über die vergangenen Wochen hinweg spricht. Aufgrund dieser großen Vorfreude auf den Beatdown hat sich die Phase, in der sich Punk und Axel miteinander beschäftigt haben, doch recht gezogen. Schade fand ich auch, dass man den Fakt, dass der IC Champion bereits ein Match in den Knochen hat, nicht noch ein wenig stärker aufgespielt hat, dass hätte seiner Darstellung doch ganz gut getan. Schön war dann hingegen der Moment der Eliminierung Axels, einfach weil die Mimik von Punk und vor allem Heyman göttlich war. Und danach gab es nur noch zwei Möglichkeiten: entweder, der "Best In The World" fertigt seinen ehemaligen besten Freund jetzt ab, oder letztgenannter bekommt noch irgendwie Hilfe. Mit beidem hätte ich prinzipiell leben können, ja wenn... wenn da nicht
Ryback derjenige gewesen wäre, der Punk das Match kostet und Heyman den Sieg schenkt. Versteht mich nicht falsch. Keiner kann einen Paul Heyman an seiner Seite mehr brauchen als "Big Hungry", zumal dieser so sein dämliches Bully-Gimmick loswerden dürfte. Aber ich will Punk vs. Ryback einfach nicht sehen, da man so die eigentliche Fehde, welche prinzipiell fertig erzählt ist, noch weiter streckt. Das Match als solches war ok, wenn auch nicht besonders, aber es ist der Ausgang, welcher mich hier eher mäßig stimmt.
Steini: Das Handicap Match an sich war wohl genau das, was sich die meisten davon versprochen haben. Zumindest bis zum Eingreifen Rybacks. Die Zeit bis zur Eliminierung Curtis Axels hat sich zwar etwas gezogen, war aber in Ordnung. Was danach passiert ist, war dann für mich mit eines der Highlights des Abends. Paul Heyman als leidendes Opfer von CM Punk zu erleben war einfach göttlich. Seine Mimik und gestik passten perfekt zu dem, was ihm bevorstand. Das war wie gesagt alles ganz passabel bis Ryback eingegriffen hat. Warum gerade er nun ein neuer Paul Heyman-Guy ist, vermag ich zwar noch nicht ganz zu verstehen, aber dies kann ihm nur helfen. Leider muss sich dadurch der von mir erwartete komplette Beatdown Heymans noch ein wenig gedulden, da sich Punk wohl in nächster Zeit mit dem Bully herumschlagen muss. Das stimmt mich zwar nicht gerade positiv, aber als schlimm erachte ich es auch noch nicht.
WWE United States Title Match: Dean Ambrose (c) vs. Dolph ZigglerFranjise: So, die Crowd hatte wieder genug gejubelt, es ging zurück in den Tiefschlaf. Denn beim United States Title Match hatte die Stimmung gefühlt ihren Tiefpunkt erreicht, weil weder Ambrose noch Ziggler nennenswerte Reaktionen ziehen konnten. Und das will bei zwei Männern, die das Spiel mit dem Publikum eigentlich gut verstehen, schon etwas heißen. Grundsätzlich boten Champion und Herausforderer ein grundsolides Match, ohne Upfucks und mit netter Aktion. Aber es war halt eben auch hier nichts weiter Besonderes oder erwähnenswertes bei. Am Ende verteidigte Ambrose clean, was dem Ziggler-Mark in mir natürlich sehr wehtut, ihn andererseits aber wenig überrascht.
Steini: Auch hier gab es wieder ein RAW-typisches Standardtitelmatch, bei dem es keine großartig tollen Sequenzen gab, die mir lange im Gedächtnis bleiben werden. Normalerweise sollten Dolph Ziggler und Dean Ambrose mehr als in der Lage sein, ein gutes Match auf die Beine zu stellen, doch an diesem Abend sollte es nicht funktionieren. Das Publikum war auch nicht zur Stelle, denn sie hatten eigentlich auch keinen Grund, in Ekstase zu geraten. Dass Ziggler hier clean verliert, kam dann für mich doch überraschend, einfach weil Ambrose sonst immer mit Hilfe von Rollins und Reigns gewinnt.
WWE Tag Team Title Match: The Shield (Roman Reigns & Seth Rollins) (c) vs. The Prime Time Players (Darren Young & Titus O'Neil)Franjise: Prinzipiell würde mir gerade die Guttenberg-Tastatur, sprich Copy+Paste ausreichen, um dieses Match mit Adjektiven zu versehen. Denn hier gab es ein stinknormales Einmaleins-Tag Team Match, was für Shield-Maßstäbe schon einmal definitiv als Enttäuschung zu werten ist. Aber auch abgesehen davon muss ich mir die Frage stellen, warum ich ausgerechnet diesen Kampf beim Pay Per View serviert bekomme, wenn es genau solche Kost jede Woche bei RAW und SmackDown zu sehen gibt. Alles nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. Anfangs-Offensive der Faces, lange Isolierung von Young, Hot-Tag, Ablenkung sowie unfairer Eingriff der Heels und fertig. Die Titelverteidigung von The Shield geht natürlich in Ordnung, ein Push der Prime Time Players bis hin zu den Titeln wäre in der Kürze der Zeit auch ein wenig zu viel des Guten gewesen, Schwulen-Bonus hin oder her.
Steini: Ich kann den Worten meines Vorredners nur zustimmen. Auch dieses Match war nichts weiter als ein übliches Weekly Tag Team Match, das nicht enttäuschte, aber auch nicht überzeugte. Dass The Shield hier gewonnen haben war eigentlich klar, denn bis die Prime Time Players die Titel gewinnen, sollte es wohl noch einige Zeit dauern.
WWE Heavyweight Title Match: Randy Orton (c) vs. Daniel BryanFranjise: Die bisher enttäuschende Veranstaltung war mir mit der Einblendung der Main Event-Grafik dann fast schon wieder egal. Denn um dieses Match war die Veranstaltung aufgebaut, nur um dieses Match. Interessant war natürlich die Ankündigung Hunters zu Beginn der Show, dass wir an dieser Stelle ein Titelmatch ohne Eingriffe erleben werden. So richtig dran glauben wollte ich allerdings nie. Dennoch habe ich mich erst einmal auf das Match selbst eingelassen. Randy Orton und Daniel Bryan boten über weite Strecken das, was man einen klassischen WWE Main Event nennt. Leider hat die Crowd, trotz anfänglichem Enthusiasmus, nicht ganz durchgehalten, sodass selbst während dieses Kampfes merkliche Stille aufkam. Dadurch fehlte dann doch ein wenig die Big Time-Stimmung, die dieser Rahmen hier eigentlich verdient gehabt hätte. Ganz nett fand ich dann die Sequenz, als Bryan zwei Mal mit dem Suicide Dive auf Orton sprang, bevor dieser beim dritten Mal wusste, was ihn erwartet und er den Move kontern konnte. Konter gab es dann auch in der Schlussphase einige, ebenso wie einen Ref-Bump. In dem Moment dachte ich schon, wir sehen gleich Triple H oder Brad Maddox im gestreiften Shirt herauskommen, selbst nachdem der zweite Ringrichter da war glaubte ich noch an solch ein Szenario. Am Ende war es doch wieder Scott Armstrong, der das Ruder übernahm und den siegbringenden Three Count von Daniel Bryan durchzählte. Und zwar auffallend schnell, zu schnell. Denn durch diese ganze Geschichte rund um den Offiziellen wollte kein Mensch in der Halle, und ich auch nicht, daran glauben, dass Daniel Bryan nun tatsächlich neuer WWE Champion ist. Deshalb haben alle dann auch darauf gewartet, dass noch etwas passiert. Sei es HHH kommt in die Halle, Bryan wird attackiert und das Match wird neu gestartet oder irgendwas anderes. Dadurch verpuffte dieser Moment, welcher an sich hätte ganz groß sein müssen, einfach so, und am Ende von Night Of Champions war hinter dem YES kein Ausrufe-, sondern ein Fragezeichen. Klar, so hat man natürlich einen geschickten Weg, um die Story weiterzuführen. Den hätte man aber auch gehabt, hätte der Ref hier normal und clean durchgezählt. So hängen über dem großen Titelgewinn von Daniel Bryan nun zu viele Fragezeichen und ich wage auch zu bezweifeln, dass er das Gold auch noch nach RAW tragen wird. Ich habe nichts dagegen, wenn ein PPV mit einem Cliffhanger hin zur nächsten Show endet. Allerdings missfällt mir das schon, wenn dies in Kombination mit einem großen Titelwechsel geschieht. Mein finales Urteil über dieses Ereignis wird sicher viel mit der Fortsetzung bei RAW zusammenhängen. Für den Moment empfand ich das allerdings als semi-optimal und hätte mir etwas anderes gewünscht.
Steini: Franjise hat in meinen Augen schon so ziemlich alles gesagt. Natürlich ist es schön, dass Daniel Bryan WWE Champion ist, und es war auch klar, dass das Match nicht komplett clean enden würde. Allerdings hat der Fast Count von Scott Armstrong wahrscheinlich irgendeine Hintergrundgeschichte, die dazu führt, dass man Bryan den Titel am Montag wieder abnimmt. Deswegen kann man den nun schon zweiten Titelgewinn Bryans, der vermutlich nur von kurzer Dauer sein wird, auch nicht wirklich Ernst nehmen, denn vermutlich ist dieses Finish nur dazu da, um die Fehde weiterlaufen zu lassen. Das Match an sich war dann auch wieder nichts Besonderes, da es ziemlich genau dem entspricht, was man heutzutage in einem WWE Main Event sieht. Ein keineswegs schlechtes, aber auch nicht überragendes Match mit einem oder mehreren Ref Bumps und einem vermutlich nicht cleanen Finish. Deshalb bin ich auch von der Matchqualität an sich etwas enttäuscht, da die beiden schon bewiesen haben, dass sie es viel besser können. Dass das Match dann auch wirklich ohne Eingriffe ausgekommen ist, hat mich dann doch gewundert, aber diese "Stipulation" wurde ja durch das Finish wieder relativiert. Alles in allem ein okayer, aber kein herausragender Main Event von Night Of Champions, den man eigentlich davon erwartet hätte.
Fazit:Franjise: Night Of Champions war unterm Strich nicht mehr als eine RAW-Ausgabe ohne Werbeunterbrechungen. Bis auf den Main Event gab es kein Match, welches in irgendeiner Art und Weise herausstach oder großartige Entwicklungen für die kommenden Wochen mitbrachte. Prinzipiell hätte man das alles so bei einer Weekly-Show bringen können und selbst da wäre es nicht sonderlich positiv hervorgestochen. Der Main Event bildet natürlich ganz klar das Highlight der Show, allerdings nicht in dem erhofften Ausmaß. Es gab eine Matchqualität, welche ich mit ***1/2 klassifizieren würde und einen Ausgang, welcher von mir mit sehr, sehr gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. Das war also alles in allem nicht wirklich schlecht, aber für eine Großveranstaltung einfach viel zu wenig. Es wäre sicher auch nicht notwendig gewesen, noch The Miz vs. Fandango auf die Card zu klatschen, da man so die ein oder andere Minute verschwendete, die anderen Matches sehr gut getan hätten. Unterm Strich macht das dann 4 Punkte und die Feststellung, dass man am vergangenen Sonntag den schwächsten WWE Pay Per View des bisherigen Jahres geboten bekam. Hätte ich Geld für diese Veranstaltung ausgegeben, wäre ich nun wohl ziemlich sauer.
Steini: Die Erwartungen, die ich im Vorhinein noch an die Card gestellt hatte, wurden zum Großteil alle nicht erfüllt. Man hatte ab dem Beginn den Eindruck, man schaue sich RAW an und deswegen habe ich auch zwischendurch gedacht, wann kommen denn die Werbepausen. Dieses Festival der Mittelmäßigkeit wurde von einem etwas besseren Main Event abgeschlossen, der zwar den erwünschten Ausgang hatte, über dem jedoch auch wieder das Damoklesschwert schwebt. Deshalb gibt es auch von mir nur 4 Punkte.
Franjise und Steini waren überhaupt nicht begeistert von Night Of Champions und stehen auch dem Ausgang des WWE Titelmatches kritisch gegenüber. Wie seht Ihr das? Teilt Ihr die Meinungen unserer Kolumnisten oder seht Ihr das komplett anders?