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Inside The Cage #672: WWE SummerSlam 2013

Kolumne

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Published on:
20.08.2013, 13:18 
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Series:


Am gestrigen Sonntag fand sie statt, die 26. Auflage von WWE SummerSlam. Und in diesem Jahr versprach die Card einiges, besonders aufgrund der beiden groß aufgebauten Main Events. Ob der Pay Per View den Erwartungen gerecht werden konnte? Franjise und Steini geben euch ihre Antworten auf diese Frage.

Ring Of Fire Match: Bray Wyatt vs. Kane

Franjise: Mit diesem Match hat man meiner Meinung nach nicht gerade den idealen Opener gewählt. Klar, man brachte so gleich ein wenig Feuer in die Veranstaltung (HA!), aber das In-Ring-Geschehen war wirklich nicht dolle. Ich weiß gar nicht, ob ich zum Abzählen wirklicher Wrestling-Moves beide Hände benutzen müsste. Dazu kam das erwartet mäßige Tempo, weshalb ich mir eher das danach folgende Match an dieser Stelle gewünscht hätte. Am Ende hat sich die Wyatt Family natürlich als besonders smart erwiesen, indem sie einfach das Feuer mit einer Decke löschte, um dann den bis dahin dominanten Kane gemeinsam zu attackieren. Hm – so richtig begeistert bin ich davon nicht. Klar, Bray Wyatt ist der Anführer einer Heel-Gruppierung und wird daher selten Matches ohne deren Hilfe gewinnen. Allerdings war mir die Dominanz des großen, roten Monsters am Ende etwas zu viel des Guten, auch wenn das natürlich am Ende wenig interessiert. Der Ausgang war selbstredend der einzig Richtige. Dennoch hat mich dieser Kampf noch nicht hinter dem Ofen hervorgelockt.

Steini: Ich habe mich schon vor der Show gefragt, welches Match denn der Opener sein könnte. Logistisch gesehen war dann das Ring Of Fire Match das richtige Match, um die Show zu starten, denn so konnte die Ringcrew noch während des Kickoffs das Ganze aufbauen und danach schnell wieder abbauen. Wrestlingtechnisch war es jedoch nicht wirklich gut, mit so einem Match die Show zu starten. Es war klar, dass man kein wahres Feuerwerk an Matwrestling sehen würde, allerdings wurden Kane und Bray Wyatt durch die Flammen doch sehr eingeschränkt. Ich fand es dann auch zu viel des Guten, dass Kane drei Chokeslams zeigen konnte, denn ich hätte mir eher ein ausgeglicheneres Match gewünscht. Der Eingriff von Luke Harper und Erick Rowan war dann sehr smart gemacht, indem sie die feuerfeste Decke über die Flammen warfen. Mit dem Finish kann ich auch so leben, besonders interessant finde ich hierbei, dass die Wyatts Kane mit sich genommen haben. Ob Kane dann als neues, einer Gehirnwäsche unterzogenen, Mitglied der Family wiederkommt, bleibt abzuwarten, aber vielleicht interpretier ich da im Moment auch noch zu vier hinein. Alles in allem kann man sagen, dass man wohl auch einen besseren Opener hätte wählen können und vielleicht auch müssen.

Singles Match: Cody Rhodes vs. Damien Sandow

Franjise: Das Aufeinandertreffen des ehemaligen Team Rhodes Scholars war das einzige Match an diesem Abend, wo meine Erwartungen etwas enttäuscht wurden. Cody Rhodes und Damien Sandow boten über sechseinhalb Minuten grundsolide In-Ring-Action, aber auch nicht mehr. Doch das will ich den beiden Workern gar nicht übermäßig selbst vorwerfen, bei der Kürze der Zeit war sicherlich auch nicht mehr drin. Allerdings hätte ich mir schon gewünscht, dass man es ein bisschen mehr ausspielt, dass die beiden sich sehr gut kennen. Gerade die Trademark-Aktionen gingen mit zum Teil ein wenig zu leicht durch, mit mehr Zeit hätte man das deutlich besser aufspielen können. So war dies schließlich nicht mehr als ein Weekly-Match, bei welchem das Interessanteste noch der verschwundene Schnauzbart Rhodes‘ war. Der Sieg vom Sohn von Dusty Rhodes geht sicher in Ordnung, da es aktuell ja so aussieht, als wolle er sich noch vor seinem Rivalen das große Gold holen. Kann man sicher so machen, auch wenn ich jeden verstehe, der einen Sieg Damien Sandows bevorzugt hätte.

Steini: Das Match zwischen den ehemaligen Mitgliedern von Team Rhodes Scholars war wohl eines derjenigen, dem aufgrund der Längen der beiden Main Events ordentlich Zeit abgezogen wurde. Was im Ring in diesen knapp sieben Minuten gezeigt wurde, kann kaum kritisiert werden, da es nicht schlecht, aber auch nicht herausragend gewesen war. Mit fünf Minuten hätte man sicherlich ein noch ansehnlicheres Match zeigen können, aber aufgrund der kurzen Zeit ging das Gezeigt in Ordnung. Ich war überrascht, dass das Ende so plötzlich kam, und dann auch noch so clean. Mit Cody Rhodes als Sieger kann ich durchaus leben, allerdings sollte man auch sehen, dass man Damien Sandow nicht allzu oft verlieren lässt. Es sei denn, man versucht es so aufzubauen, dass er als ultimativer Underdog völlig überraschend eincasht. Wie Kollege Franjise schon geschrieben hat, kann man alles so machen.

World Heavyweight Title Match: Alberto Del Rio (c) vs. Christian

Franjise: Nach den ersten beiden Matches nahm die Veranstaltung jetzt richtig Fahrt auf. Denn Alberto Del Rio und Christian zeigten deutlich, dass sie doch mehr als fähige Worker sind. Die beiden erzählten in den rund zwölfeinhalb Minuten eine feine Matchstory und zeigten dabei sauberes Wrestling. Es gab viele Nearfalls, die Del-Rio typische Armbearbeitung und dazu eine Crowd, die dem Ganzen noch eine besondere Würze verliehen hat. Und auch wenn ich nie wirklich an einen Titelwechsel geglaubt habe, fieberte der Christian-Fan in mir die ganze Zeit mit. Und so hatte ich auch bis zum Schluss gehofft, dass sich Captain Charisma noch einmal aus dem Cross Armbreaker befreit – leider vergebens. Nichtsdestotrotz hat das Match, inklusive der wirklich hervorragenden Schlussphase, richtig viel Spaß gemacht.

Steini: Beim World Heavyweight Title Match habe ich gedacht, man würde das gleiche Match wie bei Smackdown bringen. Die WWE hat mich jedoch eines besseren belehrt, denn das Match war zwar kürzer, dafür aber umso actionreicher. Es gab viele schöne Kontersequenzen, dazu die Armbearbeitung von Del Rio und nach dem Spear von Christian habe ich doch fast geglaubt, er könne sich den Titel schnappen. Allerdings setzte da dann das Selling der Armbearbeitung ein und Christian konnte den Champ nicht covern. Dass Christian dann schlussendlich verloren hat, fand ich nicht wirklich schlimm, denn er hat in einem ausgeglichenen Match mit einer starken Schlussphase verloren und trotzdem zeigen können, dass er eigentlich immer ein würdiger Contender ist. Das Match war dann auch das erste, was wirklich gut war.

Singles Match: Brie Bella (w/Nikki Bella & Eva Marie) vs. Natalya (w/Cameron & Naomi)

Franjise: Nach dem World Title Match gabs erst einmal wieder Stoff zum Runterkommen. Das Match war – naja, ein Divas Match eben. Nichts wirklich Besonderes, allerdings ging die Zeit gefühlt schneller rum, als beim Opener. Denn es gab eigentlich keinen Leerlauf, so wurden auch die außenstehenden Ladies gut mit einbezogen. Der Ausgang war, wie ich schon im Roundtable geschrieben habe, eigentlich herzlich egal. Am Ende hat mit Natalya aber die Dame gewonnen, der ich es schlussendlich doch ein wenig mehr gönnte. Ansonsten sei hier noch das Publikum erwähnt, welches sich weniger für die gebotene In-Ring-Action interessiert und deswegen selbst unterhalten hat. Schade nur, dass sie dabei wenig innovativ waren – denn "We want Ryder!"-Rufe sind sowas von 2011.

Steini: Puh, das Total Divas Match war halt da, um vom World Title Match runterzukommen. Dafür sind die meisten Divas Matches ja auch wie geschaffen. Die Fans hat es auch herzlich wenig interessiert, was da im Ring vor sich ging, denn sie haben versucht, sich selbst zu unterhalten, schafften es aber nicht, an die Atmosphäre der Post Wrestlemania-Show heranzukommen. Die Siegerin war eigentlich egal, da es ja hierbei um nichts ging, außer vielleicht ein bisschen Prestige unter den Divas, und mit Natalya kann ich durchaus gut leben, denn sie kann jeden Sieg gut gebrauchen.

No Disqualification Match: Brock Lesnar (w/Paul Heyman) vs. CM Punk

Franjise: Ich weiß gar nicht, wo und wie ich hier anfangen soll. Die Erwartungen an dieses Duell waren ja durchaus, sagen wir mal, hoch. Das Problem daran ist fast immer, dass man oft an diesen hohen Erwartungen scheitert bzw. die Wrestler daran scheitern, obwohl sie gar nichts dafür können. Aber ich sagte ja - "fast immer". Denn Brock Lesnar und CM Punk wurden von den Erwartungen offenbar nur zusätzlich motiviert und boten ein Feuerwerk sondergleichen ab. Besonders die temporeiche und intensive Anfangsphase drückte dem Match sofort seinen Stempel auf. Zwischendurch hatte ich schon ein wenig Sorge um den Gesundheitszustand des Punksters, besonders nachdem er von Lesnar draußen durch die Gegend geschmissen wurde wie ein Handball. Da war es nur allzu verständlich, dass die beiden erst einmal ein wenig Tempo rausnahmen, was allerdings zu keiner Zeit den Fluss des Matches störte. Ebenso wenig wie die Eingriffe von Paul Heyman. Dass sich Punk von ihm ablenken ließ, sogar so stark, dass es ihn schlussendlich den Sieg kostete, ist aufgrund der persönlichen Rivalität absolut schlüssig und schadet ihm in keinster Weise. Zumal er praktisch über die gesamte Matchdauer hinweg mit dem Biest mithalten konnte – eine Leistung, die nicht einmal John Cena vollbrachte. Brock Lesnar hingegen wirkt immer noch wie ein verdammtes Tier, denn obwohl er in diesem Match gehörig einstecken musste, hat er ebenso ohne Ende ausgeteilt und schließlich ja auch gewonnen. Kurzum, hier wurde wirklich alles richtig gemacht: Intensität, Storytelling, Booking und Ausgang. Besser geht es nicht.

Steini: Die Erwartungen, die nicht nur ich, sondern vermutlich die meisten anderen Wrestling-Fans an dieses Match hatten, waren natürlich sehr hoch, doch CM Punk und Brock Lesnar haben diese noch einmal überboten. Die richtig starke Anfangsphase war dann auch genau das, was dieses Match brauchte. Zwei Männer, die sich einfach nur verprügeln wollen, und das dann auch schlussendlich gemacht haben. Besonders die Anfangsoffensiven beider Männer waren wirklich gut inszeniert. Punk, der sich mit kleinen Nadelstichen immer wieder gegen Lesnars unbändige Kraft wehren wollte und auch konnte, und dann Lesnar selbst, der Punk dann einfach wie eine Puppe durch und um den Ring warf, wie es ihm beliebte. Die Eingriffe von Paul Heyman waren dann natürlich konsequent und beeinflussten das Match auch mit, insbesondere am Ende. Hervorheben möchte ich auch die Szene, in der Lesnar Punk im F5 hatte, dieser sich jedoch an Heymans Krawatte festhielt und Heyman Lesnar davon abhalten musste, ihn mit den Ring zu reißen. Es gab so unglaublich viele Konter in diesem Match, sowohl von Punk als auch von Lesnar, dass ich zwischendurch nur ungläubig mit dem Kopf schütteln musste. Auch die Stuhlschläge zum Ende waren dann auch extrem heftig, denn ich glaube, Lesnar hat komplett durchgezogen. Brock war einfach das Tier, das er darstellt und auch ist, und hat am Ende auch durch Hilfe von Heyman gewonnen. Dieses Match war mit eines der besten, die ich seit langem gesehen habe, denn es hatte alles: gutes Wrestlingn und Gebrawle, Intensität und das in meinen Augen richtige Ende.

Mixed Tag Team Match: Big E. Langston & AJ Lee vs. Dolph Ziggler & Kaitlyn

Franjise: Und wieder brauchte es etwas zum Durchatmen. Zum Glück hatte man ja noch ein Match mit Diven-Beteiligung. Ich gebe zu, dieser vielleicht etwas spöttische Ton wird dieser Paarung nicht gerecht, so sind doch sowohl AJ, als auch Kaitlyn im Ring durchaus brauchbar. Besonders war dieser Kampf dennoch nicht. Beide Seiten boten nicht viel mehr als ihr Standardprogramm, Ziggler zeigte sogar gleich dreimal einen Dropkick (der natürlich sehr schick ist, keine Frage). Nun mag es sicher auch an der Grandiosität des vorangegangenen Match gelegen haben, jedoch wollte das Ganze bei mir nicht wirklich klicken. Dennoch war es an dieser Stelle der Card absolut richtig, so ein Match zu bringen. Deshalb geht das alles absolut klar und Ziggler & Kaitlyn sind auch die logischen Sieger. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Story nun abgeschlossen ist und sich der "Show Off" wieder in Richtung World Title aufmacht.

Steini: Auch dieses Match war an der richtigen Stelle, denn nach dem Krieg zwischen CM Punk und Brock Lesnar brauchte man diesen kleinen Downer, um durchzuatmen. Und auch hier habe ich mir mehr erwartet, aber da es ja im Prinzip auch nur ein Filler Match mit Hintergrund war, konnte ich damit leben, dass die vier nicht mehr als ihr Standardprogramm abspulten. Da auch hier wieder die Zeit fehlte, war das Gezeigte in der Zeit durchaus unterhaltsam, allerdings auch nicht unbedingt etwas, woran ich mich nach ein paar Tagen noch erinnern würde. Dolph Ziggler und Kaitlyn gehen als Sieger natürlich absolut in Ordnung, und wie auch Franjise, hoffe ich, dass sich Ziggler jetzt wieder ernsthafteren Dingen zuwenden kann und darf.

WWE Heavyweight Title Match: John Cena (c) vs. Daniel Bryan (Special Referee: Triple H) – Cash-In von Randy Orton

Franjise: Ich fand es irgendwie immer noch surreal, als sich John Cena und Daniel Bryan schließlich im Main Event von SummerSlam gegenüber standen. Die Halle, welche den ganzen Abend ja schon am Kochen war, stand nun endgültig Kopf. Vergleiche mit Money In The Bank 2011 sind zwar meiner Ansicht nach leicht übertrieben, aber auch nicht ganz unangebracht. Denn wie schon vor zwei Jahren in Chicago wollte die Crowd einen neuen WWE Champion sehen, und der sollte Daniel Bryan heißen. So hatten es die beiden anfangs auch nicht besonders schwer, die Action im Ring aufzunehmen, bereits kleinere Aktionen genügten, und das Publikum war voll dabei. Was ich ein wenig schade fand, ist, dass auch nie so richtig viel Tempo aufkommen wollte. Das soll nicht heißen, dass das Match langweilig war, ganz im Gegenteil. Allerdings merkte man dem Kampf deutlich an, dass er nach WWE-Main Event-Style (©CM Flosch) geführt wurde. Es gab viele große Aktionen, längere Submissionen-Phasen, eine Menge Kickouts. Dass der Sieg Bryans am Ende nicht durch Submission kommen würde, war fast zu erwarten, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte. Nichtsdestotrotz bin ich beim 3-Count dann doch ausgemarkt, wirkte dieser Moment, Daniel Bryan als WWE Champion zu sehen, immer noch ein wenig realitätsfremd. Das Match war, trotz meiner kleineren Mäkeleien, schlicht und ergreifend großartig und hätte Bryans Regentschaft würdig eingeleitet. Und als der Konfetti-Regen losging, war ich auch schon der festen Überzeugung, Randy Orton nicht mehr zu sehen. Selbst als die Viper dann doch rauskam, hatte ich das Gefühl, als würde es heut kein Titelmatch mehr geben. Deshalb war ich von Triple Hs Aktion doch ein wenig überrascht, obwohl sie so schockierend dann ja auch nicht war. Der anschließende Cash-In inklusive Titelwechsel war natürlich nur noch Formsache. Nun, was soll man zu diesem Ausgang sagen? Für Bryan ist es selbstredend schade, dass seine erste Regentschaft ein Opfer der aktuellen Stories ist. Dennoch gewinne ich dem Ganzen mehr Positives als Negatives ab. Die ganze Entwicklung war vorhersehbar, ist deshalb nur konsequent und verspricht für die kommenden Wochen einiges. Denn sowohl Randy Orton, als auch Triple H bringen endlich wieder frischen Wind in die momentan sehr dünn besetzte Heel-Szene der WWE. Außerdem darf man getrost davon ausgehen, dass Bryan Danielsons Main Event-Zeit bei der McMahon-Promotion alles andere als vorbei ist. Somit hat man SummerSlam auf einer sehr guten Note beendet, welche Impact für den Moment und Potential für die Zukunft generiert hat. Bleibt mir zum Schluss noch einmal kurz John Cena zu erwähnen. Man kann ja über den Kerl sagen, was man will. Aber in Big Matches liefert er IMMER ab. Ja, er hatte hier den bestmöglichen Gegner überhaupt, doch zu einem großen Kampf gehören immer zwei Wrestler. Und wenn ein Mann konstant so gute Matches abliefert, liegt das vielleicht nicht nur an seinen Kontrahenten, sondern möglicherweise auch an Cena selbst. Aber dies nur eine kleine Bemerkung in Richtung all derjenigen, die für dieses Match nur Daniel Bryan loben. BEIDE Akteure boten einen wirklich sehenswerten SummerSlam Main Event, welcher sicher noch eine ganze Weile im Kopf aller WWE-Fans sein wird.

Steini: Hat das Match zwischen CM Punk und Brock Lesnar schon alle Erwartungen übertroffen, dann kann man dies auch über das WWE Title Match zwischen John Cena und Daniel Bryan sagen. Vor einer, vor allem bei diesem Match, extrem heißen Crowd lieferten die beiden ein unheimlich starkes Match ab, das dem Hype absolut gerecht wurde. Die Fans haben Daniel Bryan zu seinem schlussendlichen Sieg gepusht und markten richtig aus. Die WWE hat alles richtig gemacht, Bryan den Titel, wenn auch nur für kurze Zeit zu geben, auch im Hinblick auf Cenas Verletzung. Ich war auch froh, dass es keine Eingriffe von außen gab, sodass die beiden Männer im Ring genau das zeigen konnten, was alle sehen wollten. Auch Triple H blieb zumindest während des Matches unparteiisch. Was dann nach dem Match ablief, konnte man vielleicht vorausahnen, war aber dann doch für mich ein kleiner Schocker. Triple H verbündet sich mit Randy Orton und verhilft diesem zum WWE Title, weil Daniel Bryan anscheinend doch nicht gut genug dafür ist. Ja, ich habe den Cash-In vorausgesehen, allerdings war die Art und Weise, wie er von statten ging, ziemlich gut gemacht. Alle denken, der Konfettiregen bedeutet das Ende der Show, und zack, bekommt Daniel Bryan den Pedigree von Hunter. Ich fand es sehr gut gemacht und bin auch nicht enttäuscht darüber, denn eines sollte klar sein: ein nachfolgender Sieg von Bryan über Orton wird dann noch umso größer, auch wenn es im Moment schade für Daniel Bryan ist. Orton als Heel Champ sollte viel Bewegung in den Main Event bringen, und mit den McMahons hinter sich könnte es mal wieder einen alles überragenden Heel geben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die WWE im Prinzip alles richtig gemacht hat: Daniel Bryan hat John Cena besiegt, nur um dann hintergangen zu werden. Das sollte genug Zündstoff für die nächsten Wochen und Monate liefern.

Fazit:

Franjise: Die Erwartungen an den diesjähigen SummerSlam waren durchaus hoch – und wurden am Ende durchaus erfüllt. Wenig begeistert war ich vom Opener, doch danach nahm die Veranstaltung immer mehr Fahrt auf. Dazu muss man die WWE noch für Struktur der Card loben, denn als Fan bekam man nach den großen Matches immer Zeit, ein wenig durchzuatmen, was schließlich auch dazu führte, dass die Live-Crowd nie müde wurde. Und so bot die Show am Ende ein sehr gutes, und zwei großartige Matches, die beide auf ihre ganz eigene Art zu überzeugen wussten. Dazwischen gab es zwar nichts groß Weltbewegendes, aber eben auch nichts, was meine Meinung der Show grob nach unten beeinflusst. Unterm Strich macht das neun Punkte für die "Biggest Party Of The Summer" und die Feststellung, dass sie den Namen in diesem Jahr durchaus zurecht trägt.

Steini: Der SummerSlam 2013 war eine unheimlich gute Veranstaltung, die ich jedem nur empfehlen kann. Die Erwartungen an die beiden großen Matches wurden durch die Bank weg erfüllt und überboten, um zwei riesige Matches zu liefern. Das World Heavyweight Title Match stand vielleicht nicht ganz auf einer Stufe mit den beiden anderen Matches, aber es brauchte sich auch nicht zu verstecken. Der Rest war dann halt da, fiel jedoch nicht nach unten ab. Deshalb gibt es auch von mir neun Punkte.

Steini und Franjise sind sich einig. Der SummerSlam bot das, was er versprach und konnte mit dem Punk/Lesnar- und dem WWE Title Match zwei unglaublich starke Matches abliefern, inklusive zwei neuen WWE Champs. Wie seht Ihr das? Teilt uns Eure Meinungen mit.