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Inside The Cage #634: WWE Friday Night SmackDown #717

Kolumne

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Published on:
19.05.2013, 13:45 
Category:
Series:


Am vergangenen Freitag fand die letzte SmackDown-Ausgabe vor Extreme Rules statt. Franjise und Steini haben sich die Show zu Gemüte geführt und werfen wenige Stunden vor der Großveranstaltung einen Blick zurück.

Miz TV mit vielen uneingeladenen Gästen

Franjise: Ganz nett – das trifft es wohl am ehesten, wenn mich jemand nach meiner Meinung zu diesem Eröffnungssegment fragt. Letztendlich diente das Ganze eigentlich nur der Ansetzung des späteren Main Events, war dafür aber doch recht unterhaltsam. Besonders Randy Orton konnte mich mit seinen, zugegebenermaßen recht wenigen, Worten erneut überzeugen und unterstrich einmal mehr, dass man ihm einfach öfter das Mikrofon in die Hand drücken sollte. Alles in allem war also ein nettes Opening, wenn auch schon dutzend Mal in der Form gesehen und bei weitem nichts Besonderes.

Steini: Joa, etwas Besonderes war das MizTV-Segment nicht. Dafür hat man da aber endlich mal ein Segment bekommen, in denen jeder etwas zu Extreme Rules zu sagen hatte und somit seine Ziele für den PPV festlegen konnte. Das in den diversen Fehden öfters einfach mal die Zeit für eine Promo fehlte, wurde hier in ja schon öfters angedeutet. Dass dieses Segment dann auch das Teddy Long-typische Tag Team Match im Main Event eingeleitet hat, war abzusehen, aber noch zu verkraften. Der einzige, der mir hier noch gefehlt hat, war The Miz's eigentlicher Gegner bei Extreme Rules, nämlich COdy Rhodes, den man hier eigentlich auch hätte einbauen können.

Damien Sandow will seine eigene Talkshow

Franjise: Ich habe diese Gerüchte ja schon in der vergangenen Woche gelesen, nun scheint sie auch tatsächlich zu kommen: "The Damien Sandow Show". Und da kann ich nur sagen: unbedingt! Sandow ist extrem unterhaltsam am Mikrofon, sodass ein derartiges Format sehr vielversprechend klingt. Vielleicht darf er sich da fortan auch wieder ein bisschen besser in Szene setzen, denn aktuell wird er praktisch nur als Jobber verbraucht. Wie eben auch bei dieser SmackDown-Ausgabe, wo er sich für The Miz hinlegen durfte, bevor sein bester Freund Cody Rhodes heute Abend das gleiche machen darf. Was für eine Verschwendung von Talent.

Steini: Eine eigene Talkshow für Damien Sandow wäre schon ziemlich cool, muss ich sagen. Beim letzten NXT-Taping wurde dafür auch schon einmal geübt, denn es gab in einem Dark Segment die Damien Sandow Show mit John Cena als Gast. Vielleicht sieht man dieses Segment noch eines Tages. Trauriger stimmt mich allerdings die Verwendung vom ehemaligen Team Rhodes Scholars als Edeljobber, oder so sieht es momentan eben aus, denn ich gehe stark davon aus, dass Cody Rhodes heute Abend beim PPV nicht siegreich hervorgehen wird.

Chris Jericho mit Statement vor Extreme Rules

Franjise: Mein persönliches Highlight dieser Episode war definitiv das Match zwischen Chris Jericho und Antonio Cesaro. Klar, es handelte sich hier sicher nicht um einen MOTYC, aber es war ein nettes TV-Match, was aus dem sonst gezeigten Einheitsbrei herausstach. Dass Cesaro hier knapp zehn Minuten mithalten durfte, wusste durchaus zu gefallen. Allerdings sollte es dann auch irgendwann einmal ein Sieg gegen einen gestandenen Star sein, damit der Schweizer nicht zum Edeljobber verkommt. Das Aftermath hat mich dann wenig gejuckt, einfach weil ich an der Fehde zwischen Y2J und Fandango nicht mehr interessiert bin. Allerdings war es schon ganz nett gemacht, dass der Veteran hier den hinterrücksen Angriff hat kommen sehen. Ging soweit klar.

Steini: Das Match zwischen Chris Jericho und Antonio Cesaro war auch für mich das Highlight des Abends. Mit Jericho hat Cesaro natürlich einen wirklich starken Gegner gehabt, mit dem er auch ein gutes Match zaubern durfte. Diese hätte meinetwegen auch noch fünf Minuten länger gehen dürfen. Ich finde es zwar nicht unbedingt schlimm, dass Cesaro sich für Jericho hinlegen muss, aber trotzdem muss er mehr Matches gegen gestandene Wrestler gewinnen. Wenigstens muss er jetzt nicht mehr zum Ring jodeln. Die Post Match-Attacke von Fandango hat mich dann auch kalt gelassen, weil ich von der Fehde zwischen Y2J und Fandango auch nicht mehr angetan bin.

Tag Teams und Divas – The Friday Night Beiwerk

Franjise: Irgendwie scheint es immer so, als wollte die WWE ihre Freitagsshow gar nicht mit story-relevantem Material ausfüllen. Dass The Shield hier mal kurz gegen The Usos gewinnen durften, ist zwar nett, aber juckt zwei Tage vor dem PPV eben keinen. Weniger als nicht jucken tun mich die Tons Of Funk, die nach ihrer schlimmen Niederlage am Montag hier ihre Rache bekommen durften. Und dann hätten wir da noch Kaitlyn vs. Aksana. Hier verstehe ich einfach nicht, warum man nicht mal eine anständige Divenfehde auf die Beine stellt. AJ kann unheimlich unterhaltsam sein, und auch Kaitlyn ist keine schlechte in Sachen Promos. Stattdessen muss ich mir Woche um Woche Backstage-Segmente mit ihr und Natalya ansehen, wo die beiden diesen ominösen Verehrer suchen. Ich weiß, die Damen sind ja eigentlich gar nicht relevant genug, um sich da so drüber aufzuregen, aber mich ärgert schon, dass man hier Potential verschenkt.

Steini: Puh, das Filler-Material wird auch von Woche zu Woche schlechter. Wie mein Kollege es oben schon geschrieben hat, gibt es einfach keine Undercard-Storylines, die einen mitreißen. Mir würde ja schon irgendeine Matchreihe zwischen zwei fähigen Wrestlern reichen. Zugegeben, ich finde diese heimliche Verehrer-Storyline rund um Kaitlyn zwar ganz nett, ich glaube jedoch, dass das wieder in irgendeinem Unsinn enden wird. Das bei Main Event groß angekündigte Tag Team Match zwischen The Shield und den Usos war dann natürlich auch eine herbe Enttäuschung, denn es hätte eigentlich ein gutes Match werden können.

Der Main Event

Franjise: Wie auch das Opening Segment war der Main Event etwas, was man schon dutzende Mal zu sehen bekam. Und wie auch beim Opening Segment ist das gar nicht als große Kritik gemeint, denn alles in allem war das ein ganz netter Hauptkampf. Allerdings kann ich nicht behaupten, dass er mich sonderlich interessiert oder in seinen Bann gezogen hat. Am Ende haben die Faces gewonnen... joa, kann man so machen. Für den Pay Per View gehypt wurde ich dadurch allerdings nicht wirklich.

Steini: Das war halt ein Standard-Multi-Men-Teddy Long-Tag Team Match, was man in der Form schon in 20 der letzten 30 Smackdown Episoden so gesehen hat (oder so ähnlich). Diese Matches sind meistens nie wirklich schlecht, aber nie so gut, als dass ich mich an sie erinnern würde.

Fazit:

Franjise: Ich weiß, wir wiederholen uns da sicherlich ... aber dies war eine typische SmackDown-Ausgabe – weder Fisch, noch Fleisch. Alles ganz nett, aber auch nicht mehr. Durchschnitt eben. Sucht euch die Formulierung aus, die euch am besten gefällt. Am Ende bekommt die Show von mir eben genau diese fünf Punkte. Wieder einmal zu wenig, besonders für eine Go-Home Show.

Steini: Da kann ich mich Franjises Meinung nur so anschließen. Smackdown bleibt konstant auf dem durchschnittlichen Niveau, ohne großartig Ausrutscher nach oben bzw. nach unten zu machen. Für eine Go Home-Show war es natürlich zu wenig, aber wenn man bedenkt, dass die Matches alle schon seit 3 Wochen fertig gebookt sind, war es auch keine sonderlich große Überraschung, dass man hier kaum noch Aufbau betrieben hat.

Unsere Schreiberlinge haben diese Smackdown-Ausgabe wieder einmal als eine typische durchschnittliche Ausgabe deklariert. Wie fandet Ihr die Ausgabe? Schreibt uns einfach Euer Feedback entweder hier in den Kommentaren oder auf dem CageBoard.