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WWE Survivor Series 2003
16.11.2003
Dallas, Texas
13487 Zuschauer:
1. Survivor Series Ten Man Tag Team Elimination Match
Team Angle (Bradshaw, Chris Benoit, Hardcore Holly, John Cena & Kurt Angle) vs. Team Lesnar (Brock Lesnar, Matt Morgan, Nathan Jones, The A-Train & The Big Show)
Team Lesnar wirkt optisch wirklich sehr beeindruckend, wrestlerisch hat das Angle Team aber natürlich Vorteile. Die erste Elimination findet eigentlich direkt nach dem Einzug der Wrestler statt, Holly eliminiert sich schneller als man seinen Namen buchstabieren kann. Dadurch führt man die Storyline aber gut weiter. Die 2 folgenden schnellen Pinfalls sagen mir allerdings gar nicht zu, meiner Ansicht nach hätte man sich damit etwas Zeit lassen sollen. Die Fans reagieren ebenfalls 0 auf das schnelle Ausscheiden von A-Train und Bradshaw.
Immerhin lässt man es danach etwas langsamer angehen und Benoit kann absolut überzeugen rechtfertigt seine anstehende Fehde gegen Lesnar. Auch Cena zeigt wie sehr er sich weiterentwickelt hat, die letzten Wochen wurde er bei den Fans immer beliebter und Cena schafft sogar seinen Finsiher gegen Big Show. Hoffentlich hält die WWE an ihm fest, einer der wenigen WWEler die sowohl im Ring als auch am Mikrofon absolut sehenswert sind.
Ein sehr netter Opener mit kleinen schwächen aber auch einigen sehr schönen Momenten (Suplessen von Angle oder der Flying Shoulder Block von Benoit). Insgesamt gesehen ein wirklich guter Start in den PPV.
2. World Women's Titel Match
Lita vs. Molly Holly (c)
Seit ihrem Comeback kann ich Lita nun gar nichts mehr abgewinnen und das steigert sich mit jedem Auftritt von ihr. Trotzdem bieten sie und Molly Holly ein Match ohne große Tiefen, allerdings auch ohne große Höhepunkte. Molly sichert sich schließlich in einem unspektakulären Match durch eine entblößte Ringecke den Sieg.
Ein Match was man nicht gesehen haben muß, viele Matches der vorherigen RAW Shows haben mich besser unterhalten. Es wurde zwar nie wirklich schwach aber trotzdem konnte das Match nicht wirklich überzeugen. Sicherlich keine Schuld von Molly Holly, da sie mit Lita nicht gerade die beste Gegnerin hatte.
3. Ambulance Match
Kane vs. Shane McMahon
Beide hatten sich in den letzten Wochen immer wieder harte Attacken (Stichwort Autounfall bei RAW) geliefert und dementsprechend sollte es auch in diesem Match zur Sache gehen. Erstaunlicherweise verzichte die WWE in diesem Match auf die gewohnte Blutmenge. Dabei hätte es in diesem Match mehr Sinn gemacht als in so manch anderem Lückenfüller.
Schon nach kurzer Zeit ist klar wieso man als spanischer Kommentator der WWE einen schlechten Job hat . Im Match kommen dann einige Gegenstände zum Einsatz (sogar ein Auto) und Shane zeigt wieder seine Vorliebe für spektakuläre Aktionen.
Diese Art von Brawls sind nicht unbedingt mein Fall und zwischendurch hat das Match immer wieder etwas Leerlauf. Die Aktionen von Shane sind sicherlich spektakulär aber dadurch wird das Match für mich nicht viel besser. Auch hier bietet die WWE kein wirklich schlechtes Match aber es reißt mich auch nicht vom Hocker. Manche Fans werden es aber sicherlich wegen Shane abfeiern.
- Es folgt ein längeres Segment mit Bischoff und The Coach, welches meiner Ansicht nach gut für RAW gewesen wäre. Bei einem PPV will ich so etwas aber definitiv nicht sehen, danke das man dafür dann den Cruiserweight Titel dann bei Heat verteidigen lässt. *grrrrr*
4. WWE Tag Team Titel Match
Los Guerreros (Eddie Guerrero & Chavo Guerrero) vs. The Basham Brothers (Doug Basham & Danny Basham) (w/Shaniqua)(c)
Beide Teams bieten ein flüssiges und unterhaltsames Match, welches am Ende auch noch eine kleine Comedyeinlage bekommt. Nach meinem Geschmack hätte das ganze aber gerne etwas länger dauern können. Mit dem Ende führt die WWE die angefangene Story um den Spilt der Guerreros allerdings wirklich perfekt weiter.
Insgesamt ein schön anzusehendes kurzweiliges Match mit einem guten Finish für die zukünftigen Storylines bei Smackdown.
5. Survivor Series Ten Man Tag Team Elimination Match
Team Bishoff (Chris Jericho, Christian, Mark Henry, Randy Orton & Scott Steiner) vs. Team Austin (Booker T, Rob Van Dam, Shawn Michaels & The Dudley Boyz (Bubba Ray Dudley & D-Von Dudley))
Vor dem Match wird die Fehde Eric Bischoff / Steve Austin noch einmal ausführlich betrachtet und somit werden die Fans ideal auf dieses Elimination Match vorbereitet.
Eine Sache stört mich allerdings schon vor dem Beginn an diesem Match. Mark Henry mag ich ungefähr genauso wie eine Grippe. Allerdings bekommt Henry nicht zuviel Zeit in diesem Match und stört deshalb auch nicht zu sehr. Das Match gewinnt mit jeder Minute an Spannung und bietet einen wirklich gelungenen Aufbau. Gerade Shawn Michaels bietet, nach sehr ruhigen Anfangsminuten, eine wirklich gute Vorstellung. Durch den etwas mißlungenen Bladejob von Shawn wird die Dramaturgie noch weiter verschärft und letztlich kann nur Batista das Wunder eines Sieges verhindern.
Gutes Survivor Match, sogar Mark Henry konnte da nicht viel kaputt machen und vor Shawn Michaels kann man erneut den Hut ziehen. Die Spannung steigt in diesem Match steigt mit jeder Minute, etwas was es leider zu selten gib, jedenfalls in der WWE. Nach dem Match folgt dann noch eine passende Rede von Austin, welche Verbunden ist mit der "Rückkehr" des alten Austins. Egal ob Coach oder Sicherheitsmann, Austin tobt sich aus und da ich den Coach nicht leiden kann freue ich mich sehr darüber.
6. Buried Alive Match
The Undertaker vs. Vince McMahon
Vince hat in diesem Match absolut 0 Chancen und der Taker dominiert ihn während der kompletten Matchzeit. Nach wenigen Minuten blutet Vince wieder einmal wie ein Schwein und der Taker geht immer härter gegen ihn vor, als er den Sack dicht machen will kommt es allerdings zum Eingriff von Kane. Somit endet der Taker im Grab.
Das schlechte Blading von Vince und der Auftritt von Kane können aber nicht darüber hinweg täuschen das dies das bisher schwächste Match der Series war. Der Kane Auftritt konnte mich absolut nicht überzeugen und das Match war mir bei der Einseitigkeit mit fast 12 Minuten viel zu lang.
7. World Heavyweight Titel Match
Triple H vs. Goldberg (c)
Goldberg geht nach einer Attacke von Batista stark angeschlagen in das Match, diese Verletzung verkauft er am Anfang allerdings fast gar nicht. Im weiteren Verlauf ändert sich dies allerdings und HHH beginnt das Match zu dominieren. Nach einem Ref Bump bricht dann das Chaos aus, die komplette Revolution wird abgefertigt und auch Triple H kann sich nicht mehr gegen Goldberg zur Wehr setzen. Seine Verletzung hat Goldberg in diesen Sekunden allerdings erneut vergessen.
Unterhaltsamer als Taker vs McMahon aber diese 2 Matches hatten doch viel Ähnlichkeit und so fand ich auch dieses Match nicht besonders toll, bestenfalls war es durchschnittlich.
Fazit:
Ein PPV welchen man sich sicherlich ansehen kann ohne das man dabei einschläft und mit den 2 Survivor Matches hat die Series 2 sehr schöne Kämpfe zu bieten. Auch das Match der Guerreros gegen die Bashams macht Laune, alles andere driftet aber in den Einheitsbrei ab und der Event ist für mich deshalb nur durchschnittlich.
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