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Signs o' the Times #16

Kolumne

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Published on:
05.02.2012, 00:19 
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Diese Woche: NJPW hat neue Machthaber, Mexiko und Japan News, mein Eindruck zu Ring Ka King, Smart Mark Video mit neuem Vertriebweg, Mick Foley bei Frauentausch und ein bunter Mix an Links zum Ende der Kolumne - es lohnt sich also, einen Blick zu werfen.

New Japan Pro Wrestling: Neuer Mehrheitseigentümer

Auch wenn selbst nach einer Woche noch immer nicht die vollständigen Details bekannt sind, so ist es Fakt, dass die von dem Video-Spiele Hersteller Yuke's gehaltene Anteile an New Japan Pro Wrestling am 1. Februar 2012 an die Firma Bushiroad verkauft wurden. Bushiroad verdient sein Geld mit Manga und Anime Produkten und ist ein großer Hersteller im Bereich von Sammelkarten-Spielen.

Am 31. Januar gab der Geschäftsführer von Bushiroad eine Erklärung ab, dass seine Firma 100 Prozent der Anteile aus der Hand von Yuke's übernommen habe. Yuke's erwarb im Jahr 2005 den Mehrheitsanteil von New Japan in Höhe von 51,5 Prozent bei einer Transaktion, die noch unter der Herrschaft von Antonio Inoki stattfand. Zu dem damaligen Zeitpunkt ging es New Japan finanziell sehr schlecht und durch den Anteilsverkauf konnte schlussendlich die Liga vor einem etwaigen Ruin gerettet werden.

In den Medien in Japan kam es zu unterschiedlichen Meldungen, was die Höhe der Kaufsumme für die Anteile von Yuke's angeht, die Bushiroad nun investiert hat. Dave Meltzer vom Wrestling Observer nannte die Summe von 500 Millionen Yen (was rund fünf Millionen Euro sind). Das erscheint nicht nur auf den ersten Blick als sehr wenig, sondern schon fast wie ein boshafter Scherz. Ob oder wann sich durch den neuen Eigentümer Änderungen für die Geschäftsstruktur von New Japan ergeben, ist aktuell noch nicht bekannt.

Takaaki Kidani, der Chef von Bushiroad gab an, dass man seit dem Sommer 2011 darüber nachgedacht habe, die Anteile von Yuke's zu erwerben. Bushiroad war der Sponsor des G-1 Climax im vergangenen Jahr und hatte zu diesem Zeitpunkt die ersten Kontakte geknüpft und Verhandlungen aufgenommen.

Bushiroad Group Publishing wurde im Mai 2007 gegründet und hat ihren Geschäftssitz in Tokyo. Bereits vor einiger Zeit tastete man sich in das Pro-Wrestling Geschäft heran, als man Shows von New Japan promotete und als Sponsor für Pro Wrestling Zero1 bereit stand. Im Mai 2011 sponserte die Firma eine Show, die von Yuichiro Nagashima promotet wurde. Der Geschäftsführer Takaaki Kidani trat sogar selbst bei dieser Show unter dem Namen Danshoku Kidani auf, allerdings nicht als Wrestler.

Kidani erklärte, dass er vor habe, New Japan auf internationaler Ebene bekannter machen zu wollen. Dies wurde in der Vergangenheit immer mal wieder versucht, am Ende scheiterten jedoch alle Versuche, in anderen Ländern mit anderen Kulturen Fuß zu fassen. Ferner sprach er davon, dass es das Ziel sei, langfristig der WWE den Rang ablaufen zu wollen. Bushiroad war der Hauptsponsor einer sechzig minütigen TV Show, die am 29. Januar zwei WrestleMania Matches aus dem vergangenen Jahr zeigte. Diese Show lief zwar auf einem landesweiten Sender, allerdings um 2 Uhr morgens. Bushiroad ist den Berichten nach solide aufgestellt, wenn es um den Vertrieb ihrer eigenen Produkte geht. Jedoch kommt dieser Geschäftszweit alleine bei weitem nicht an den wirtschaftlichen Rahmen der WWE heran. Somit kann man davon ausgehen, dass man den Wunsch nach Expansion zwar gerne vorantreiben wollen wird, New Japan aber weiterhin weltweit gesehen auf dem 2. Platz hinter der WWE bleiben wird.

Über die Firma Yuke's ist bekannt, dass sie selbst finanziell nicht mehr so gut da stehen, wie sie es 2005 taten. Dazu kommt, dass New Japan nur durch das Veranstalten von Shows sich nicht selbst tragen kann. Man verkaufte also zu diesem Zeitpunkt einen Firmenanteil, der zuletzt mehr Kosten verursacht hat, als er Gewinne einbrachte.

Der Verkauf überraschte nicht nur die Insider in Japan, sondern auch die Wrestler und Angestellten der Liga. Andererseits würden diese Verhandlungen erklären, warum bisher noch keine Neuigkeiten über Vertragsverlängerungen durchsickerten. Üblicherweise werden in den ersten drei Wochen eines neuen Jahres die Verträge der Liga mit ihren Wrestlern gesichtet und neu verhandelt.

In einer ersten Erklärung gegenüber den Wrestlern wurde davon gesprochen, sich verstärkt um die Vermarktung des Namens New Japan Pro Wrestling sowie der Top-Stars der Liga zu kümmern. Daraus könnten sich neue Vertriebswege für die Fanartikel ergeben, denn bislang kann man als Fan der Liga das Merchandise nur bei den Shows selbst oder über den Online-Shop beziehen. Vereinzelt kann man zwar auch in ein paar Pro-Wrestling Shops ein paar Artikel erwerben, allerdings eben nur in begrenztem Maße.

Von einer strukturierten Vermarktung versprechen sich die New Japan Wrestler, dass sie somit langfristig mehr Geld verdienen können. Selbst als vielleicht zweitgrößte Promotion der Welt ist das Einkommen der Wrestler aktuell durchaus als gering anzusehen. Hiroshi Tanahashi soll den Berichten nach etwa 260.000 Dollar pro Jahr verdienen. Minoru Suzuki hingegen hat keinen Langzeit-Vertrag mit der Liga und verdient aktuell um die 13.000 Dollar pro Monat. Im Vergleich dazu: Masahiro Chono verdiente Anfang 2000 rund 800.000 Dollar pro Jahr. Berücksichtigt man zusätzlich den Verfall des Yens würde dies umgerechnet heute knapp 1,3 Millionen Dollar pro Jahr bedeuten.

Es wird interessant sein zu sehen, wie schnell sich Veränderungen abzeichnen werden und wie diese von den Fans und den Angestellten aufgenommen werden.


This Week In Mexico: Grund für Shockers Fehlen, CMLL Show vom 27.1.2012, Vampiro und Jeff Jarrett bei AAA

War es bisher CMLL's Politik, sich nicht groß darum zu scheren, wenn Wrestler die Liga verließen, scheint aktuell ein neuer Gedanke auf dem Vormarsch zu seien. Den Gerüchten nach bemühe man sich, die großen abgewanderten Namen LA Park, Dr. Wagner Jr., Perro Aguayo Jr. und Latin Lover zurück zubekommen. Wie genau diese Bemühungen aussehen konnte der Observer diese Woche leider noch nicht liefern, allerdings wäre es für CMLL absolut förderlich, sich mit ihren ehemaligen Top-Stars wieder gut zu stellen. Zumal die Rückkehr solcher Namen definitiv gut für das In-Ring Produkt und die Zuschauerzahlen wäre.

Shocker gab in der vorletzten Woche dem Magazin "Oorale" ein Interview, in dem er offen über die Gründe seines plötzlichen Verschwindens im November letzten Jahres sprach. So sei er betrunken zu einer Show aufgetaucht und wurde für dieses Verhalten sofort von der CMLL suspendiert. Shocker sagte, er sein aktuell noch immer suspendiert, hätte sich allerdings darum bemüht, von seiner Alkoholsucht wegzukommen. Seine Therapie dauert aktuell noch an.

Zur Show am 27. Januar in der Arena Mexiko kamen nur 4.900 Fans, was auch weiterhin kein Vergleich ist zu früheren Zuschauerzahlen. Im Main Event brachten El Terrible, Rey Buccanero & Volador Jr. dem Trio The Love Buffet ihre erste Niederlage bei. Atlantis, Delta & Guerrero Maya Jr. besiegten Ultimo Guerrero, Dragon Rojo Jr. & Rey Escorpion durch DQ, als Ultimo Atlantis einen Tiefschlag verpasste. Blue Panther und Negro Casas trennten sich unerwarteter Weise mit einem 10:00 Minuten Time Limit Draw. Panther bat um eine Verlängerung, doch Casas trat ihm zwischen die Beine und verließ den Ring.

Bei den nächsten AAA TV Tapings kommt in zu den Main Events Mesias & Zorro vs. Hector Garza & L. A. Park, sowie zu einem Match zwischen Jack Evans & Extreme Tiger vs. Perro Aguayo Jr. & Halloween.

Auf die Rückkehr von Jeff Jarrett müssen die Fans wohl noch bis zur Rey de Reyes Show warten. In der Zwischenzeit hat Jarrett Kopfgelder auf Mesias und The Psycho Circus ausgesetzt. In den kommenden Wochen werden Rob Terry und Gunner bei der AAA erwartet, die versuchen werden, für Jarrett den Weg zu ebnen.

Vampiro hätte bei den Tapings am 21. Januar teil nehmen sollen und die Dark Familiy zum Ring begleiten sollen. An diesem Tag fanden jedoch auch die Aufzeichnung für eine TV Show statt, bei der Vampiro aktuell mitwirkt. Aktuell scheint es so, dass man nicht weiter mit Vampiro planen würde, zumindest wurde er für die nächsten Tapings nicht angekündigt. Das soll allerdings vor allem in Mexiko nicht viel bedeuten.


This Week In Japan: Kanemoto will kürzer treten, Blue Justice vs. Stack of Arms Fehde, Ergebnisse

Koji Kanemoto von New Japan hat in der vergangenen Woche erklärt, er wolle in Zukunft etwas kürzer treten. Es sprach davon, nur noch 30 bis 50 Matches pro Jahr bestreiten zu wollen. Kanemoto gehörte Mitte der 90'er zu dem besten, was Puro zu bieten hatte, als er zusammen mit seinen Kollegen in der Jr. Division Nacht für Nacht großartige Matches ablieferte. Fast 15 Jahre später muss nun auch er seinem Job Tribut zollen.

Durch die Verletzung von Masakatsu Funaki fällt das geplante Match zwischen ihm und Yuji Nagata bei der All Japan Show am 3. Februar leider ins Wasser. Stattdessen wird es nun zu einem Tag Team Match kommen zwischen Nagata & Wataru Inoue und Masayuki Kono & Minoru Tanaka. Das Match soll im Opener der Show stattfinden, da auch New Japan an diesem Tag eine Show hat und beide Wrestler noch bei ihrer eigenen Show braucht.

Katsuhiko Nakajima verteidigte seinen GHC Junior Heavyweight Title bei der Show von Pro Wrestling NOAH am 29. Januar erfolgreich gegen Atsushi Aoki. Der nächste Herausforderer wird nun Taiji Ishimori sein. Auch in diesem Kampf wäre ein Titelwechsel ein Ding der Unmöglichkeit. Im Main Event der Show gewannen Takeshi Morishima & Kensuke Sasaki gegen Go Shizaki & Shuhei Taniguchi. Indy-Wrestler Yuo Aishima kam zu seinen fünfzehn Minuten Ruhm, den er durfte an der Seite von Kenta Kobashi gegen Jun Akiyama & Akitoshi Saito verlieren.

In Vorbereitung auf ihr Titelmatch am 12. Februar konnte Kazuchika Okada den amtierenden IWGP Champion und WON Wrestler of the Year Hiroshi Tanahashi am 29. Januar in einem Tag Team Match pinnen. Ich persönlich bezweifle immer noch, dass das Titelmatch in drei Wochen jemanden jucken wird. Bei der gleichen Show gewann Hirooki Goto gegen Yujiro Takahashi, doch im Anschluß wurde Goto von Masato Tanaka attackiert. Die beiden treffen am 12. Februar in einem IWGP Intercontinental Title Match aufeinander. Bereits vor der Show kam es zu einem weiteren Angle, den Masayuki Kono unterbrach die Autogrammstunde von Yuji Nagata und forderte ihn zu einem Match bei einer Show von All Japan heraus.


Ring Ka King: Wrestling Made In India

Am letzten Wochenende war es soweit und die ersten beiden Episoden von Ring Ka King wurden auf dem indischen Sender Colors TV ausgestrahlt. Mit welchem Erfolg die ersten Ausgaben ist bislang nicht ganz deutlich, denn TNAsylum.com berichtete nur, dass die erste Episode ein Rating von 2.2 Punkten erzielte. Wieviele Zuschauer dieses Zahl ausdrückt wurde leider nicht erwähnt. Für den Sender Colors TV selbst scheint dies jedoch zumindest ein Erfolg zu sein, denn auf dem gleichen Sendplatz hatten andere Formate zuletzt keine solche Quote erreicht.

Ich selbst habe mir bisher nur die allererste Episode dieser ersten 13teiligen Staffel angeschaut. Es ist mal etwas ganz anderes, wenn es um die Präsentation geht. Es wird wie in jeder guten indischen TV Produktion erstmal gesungen. Und auch, wenn ich kein Wort davon verstehe, kommt da eine wirkliche Stimmung rüber, die mir vermittelt, dass hier etwas ganz neues versucht wird. Der Uniqueness-Faktor war soweit schon mal durchaus vorhanden.

Mindestens 20 attraktive Inderinnen tanzten sich ihren Weg zum Ring und verblieben die ganze Zeit dort, um sich zu jeder eingespielten Musik zu bewegen. Ich kann mir vorstellen, dass dies zunächst noch sehr ablenkend sein wird. Das liegt jetzt nicht am Geschlecht und dem Aussehen der Damen, sondern mehr an der Tatsache, dass man automatisch durch die Vielzahl der Personen Ringside abgelenkt wird.

Diese Show galt offensichtlich der Vorstellung, denn der Moderator im Ring stellte die Wrestler der Reihe nach vor und jeder von ihnen kam mit seiner Auftrittsmusik zum Ring und wurde mal mehr, mal weniger freundlich empfangen. Hiermit verbrachte man über 30 Minuten Zeit, was mir persönlich direkt mal viel zu lange war, denn ich als Purist erhoffte mir ja nun mal doch auch Pro-Wrestling Matches.

Matches gab es dann auch, obwohl ich zu beiden nichts positives sagen kann. Mahabali Veera vs. Dr. Nicholas Dinsmore empfand ich ganz ehrlich als beleidigend für das Setting und die Idee, hier eine bisher ja ganz unterhaltsame Show zu präsentieren. Veera bewegt sich, wie ein Wrestler nach dem dritten Trainingswoche und machte auf mich nicht den Eindruck, als würde er wissen, was er da tut. Dinsmore mit seinem neuen, extrem gewöhnungsbedürftigen, Gimmick konnte bei mir einfach keinen guten Eindruck hinterlassen; zu albern wirkte er auf mich. Auch das zweite Match machte es mir schwer, mich begeistert zu zeigen. Da hilft es dann auch nicht besonders, wenn man eh schon kein Fan von Brutus Magnus und Matt Morgan ist und die beiden dann auch noch ein simpel schlechtes Match abliefern.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Produkt wirklich verfolgen werde. Bislang hat die erste Episode mich davon abgehalten, mir die zweite anzuschauen. Für alle Interessierte findet ihr die Episoden im Übrigen auf YouTube, was mal wieder ein sehr feiner Service ist vom Sender selbst. Die Szene mit den davonlaufenden Fans, als sich Scott Steiner auf den Weg über die Absperrung macht ist so wunderbar großartig. Ich erinnere mich an Zeiten, als die Fans noch Angst und Ehrfurcht hatten vor den Wrestlern, insbesondere den Heels. In Japan jagten Bruiser Brody, Stan Hansen und Jimmy Snuka die Fans in alle Richtungen davon. In den USA hielten die Fans zumindest einen Abstand und versuchten, nicht weiter aufzufallen. Wenn heute die Killer-Charaktere Abyss oder Kane ins Publikum gehen, halten die Eltern ihre Babys hoch bei dem Versuch, die Familie vor die Kamera zu bekommen. Fans klopfen Abyss auf die Schulter und freuen sich, weil niemand mehr den Charakteren Glauben schenkt. In dieser Hinsicht beneide ich den Trupp, der hier für das Projekt angetreten ist.


SmartMarkVideo: Ein Schritt in die richtige Richtung

Der folgende Werbeblock wurde nicht finanziert von SmartMarkVideo.

Zu Recherche Zwecken war ich dieser Tage auf der Seite des vielleicht größten Wrestling-DVD Anbieters, als ich über deren neuestes Produkt stolperte. Schon lange wünsche ich mir die Möglichkeit, einfach, schnell und günstig Shows zu kaufen, die das Indy-Wrestling so veranstaltet. Das System in jetzt nicht neu oder besonders innovativ, aber doch sehr praktisch: .mp4 Dateien werden nun zum Download angeboten.

Ich musste dies einfach sofort ausprobieren. Wer ein PayPal Konto hat muss sich einfach nur bei SMW anmelden, einem sehr einfachen, übersichtlichen Bestellvorgang auslösen und hat bei einer 16.000'er Internetverbindung binnen 20 Minuten bezahlt, die Bestätigung erhalten und die Show runtergeladen.

Aktuell hat SMV drei unbekanntere, wenn auch interessante, Indy-Shows im Angebot und scheinbar erst seit dieser Woche 10 der wichtigsten Chikara-Shows der letzten sechs Monate. Die Shows kostet 9,99 Dollar, also aktuell weniger als 8 Euro. Die Qualität der .mp4 Datei in meinem Fall war ordentlich. Für jemanden, der so ziemlich alles archiviert, was er sich anschaut, ist das Format ideal, da es sich eben auch ohne Probleme brennen lässt. Auf jeden Fall ist diese Möglichkeit noch ausbaufähig und man müsste mal abwarten, ob SMV auch die ganz aktuellen Shows binnen kürzester Zeit so anbieten möchte. Ich persönlich sehe hier ein großes Potential. Zudem spart es Zeit und Nerven, wenn man mal wieder vier Shows bestellt hat und darauf hofft, dass die Sendung nicht wieder bei Zoll festgehalten wird.

Mick Foley bei Frauentausch

In dieser Woche wurde eine Episode der amerikanischen Version von Frauentausch ausgestrahlt, bei der Mick Foley mit seiner Familie zu sehen war. Ich hatte bislang keine Zeit, mir die Ausgabe vollständig anzuschauen, aber es ist einfach mal etwas ganz anderes, ein bekanntes Fernsehformat mal im Ausland zu sehen. Der Star der Show war jedoch nicht Foley, sondern dessen Ehefrau Collette, die einfach nur wunderbar sympathisch rüberkommt. Die komplette Show könnt ihr euch hier anschauen.


Matchempfehlungen der Woche

Den Anfang machen heute mal wieder die Mädels von Ice Ribbon. Am 27. Januar startete im Rahmen der Ice Ribbon 19'O Clock Girls Pro Wrestling Show auf U-Stream ein #1 Contenders Tournament. Die Show von dieser Woche habe ich noch nicht gesehen, aber die aus der Vorwoche. Das ganze kommt ohne Schnörkel, ohne HD und hat mir trotzdem aufgrund des Wrestlings gut gefallen. Daher hab ich mal beide hier verlinkt:

Sayaka Obihiro & Tsukushi vs. Dorami Nagano & Kurumi

19 O'Clock Girls Tournament First Round Match: Maki Narumiya vs. Hamuko Hoshi

Bei der WWE sitzt er momentan noch auf der Reservebank, doch allzu weit wird seine Rückkehr wohl nicht mehr dauern. Rey Mysterio ist seit 23 Jahren im Wrestling aktiv und gehörte kurz nach seinem Debut zu den besten Highflyern im Business. Diese Woche lief mir das folgende Match über den Weg, welches mich zwar nicht ganz zum Anfang seiner Karriere bringt, aber dennoch einmal zeigt, wie sehr sich der Mexikaner seit den Tagen bei der AAA verändert hat.

Rey Misterio Jr. vs. El Hijo del Santo (höchstwahrscheinlich aus dem Jahre 1994)

Alex Wright ist dem einen oder anderen vielleicht noch bekannt als Wrestler aus der WCW. Seit 2009 ist er als Trainer in seiner eigenen Wrestling-Schule in Nürnberg aktiv und bildet dort junge Talente aus. Inzwischen veranstaltet er auch unter dem Banner von New European Championship Wrestling auch Shows in Bayern und eine dieser Shows fand am vergangenen Wochenende statt. Dank guter Arbeit kann man ein Match dieser Show bereits auf YouTube finden. Mir hat die Vorstellung der beiden sogar durchaus gefallen.

Adrian Severe vs. Franz Dynamite

Sollten mir mal die DVDs ausgehen, weiß ich, dass ich dank YouTube noch immer in der Lage sein werde, interessante und auch sehr seltene Matches gucken zu können. So auch dieses Match, welches ein freundlicher Japaner bei einer WWE Show in Nagayo einst mitfilmte:

Sakie Hasegawa vs. Alundra Blayze vom 8. Mai 1994

Ich war immer ein großer Fan von japanischen Death Matches von IWA Japan, WING und FMW, mit seinem chaotischen Stil. Einer, der in einigen dieser Matches immer wieder unglaubliche Matches lieferte, war Cactus Jack. Die WWE Fans kennen ihn wohl besser unter dem Namen Mick Foley und konnten ihn am vergangenen Sonntag zuletzt bei der WWE im Royal Rumble Match sehen. Bei Durchsicht meines Archives ist mir aufgefallen, dass mir das folgende Match in der Sammlung fehlte und war sehr happy, es bei YouTube zu finden. Mit Sicherheit nicht das beste Death Match aller Zeiten, aber eben nicht so stumpf wie die Matches dieser Art heutzutage. Für Fans dieser Stilrichtung aber bestimmt ein Grund, die nächsten Minuten für dieses Match zu investieren.

Cactus Jack & Leatherface vs. Shoji Nakamaki & Hiroshi Ono - Barbed Wire Thumbtack Match

Enden will ich wie letzte Woche bereits auch schon mit einer kleinen Wetter-Vorhersage.

(Quellen: Wrestling Observer Newsletter, Purolove.com, YouTube.com, Wrestling Weekly)