Denjenigen unter euch, die sich nicht regelmäßig auf dem Cageboard rumtreiben (Schande über euch), wird weder diese kleine Kolumne noch meine Person bekannt vorkommen. In purer Arroganz beginne ich damit mich vorzustellen. Mein Name ist Ray, ich bin zarte 24 Jahre alt, Student und ich bin seit einigen Jahren auf dem Cageboard unter dem Namen Ray (kreativ, hm?) zu finden. Inzwischen bin ich durch einen Mischung aus Erpressung, sexuellen Gefälligkeiten und Bestechung zum stellvertretenden Leiter des Team Cageboard aufgestiegen; ein Posten der -wie ich damals noch nicht wusste- mit echter Arbeit verbunden ist.
Um genau dieser echten Arbeit zu entgehen, habe ich mich entschieden, das Verhör -eine von Henne ins Leben gerufene Interview-Reihe- wiederzubeleben, da es eine zu schöne Idee ist, als dass sie in Vergessenheit geraten sollte. In unregelmäßigen Abständen werden sich also Teammitglieder meinen Fragen stellen, in denen ich probieren werde, die Menschen hinter den Nicknames und deren Arbeit für Cagematch.de zu beleuchten. Damit nicht jedes Interview von den gleichen Fragen dominiert wird, gibt es für jeden Interessierten die Möglichkeit, mir Fragen für meine kommenden Gegenüber zukommen zu lassen (ich freue mich über jede Einsendung, also keine falsche Schüchternheit). Mir geht es vorrangig darum, den Usern einen Einblick in die Arbeitsabläufe und Aufgaben der Mitarbeiter dieser Seite zu verschaffen, denn ich weiß von mir, wie sehr ich diese unterschätzt habe, bevor ich -durch den oben angesprochenen Putsch- Mitglied des Teams wurde.
Aber genug der Vorworte, denn ein weiteres Interview ist bereits im Kasten. Mutig stellte sich Mathias Rekasch –ein harter Hund unter den Verwaltungsfachangestellten- den teilweise eingesendeten und teilweise von mir erdachten Fragen und seine Antworten möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:Ray: Erst mal möchte ich mich bei dir bedanken, dass du die Zeit gefunden hast, dich den Fragen zu stellen und möchte auch gleich mit einer solchen beginnen: Was machst du überhaupt genau für Cagematch.de?Mathias Rekasch: Gott sei Dank recht viel. Die Hauptaufgabe, die man mit mir sicherlich verbindet, sind die Berichte. Gerade in diesem Monat werde ich aus Zeitgründen vertreten, aber grundsätzlich bin ich dort für NXT, Superstars und die WWE und TNA PPVs zuständig und mache die meisten Tapings der beiden Ligen. Dann arbeite ich mit JoMo an den Jahresreviews, werte mit dem Sgt die Tippspiele aus und und und.
Ray: Deine Antwort begann mit "Gott sei Dank recht viel". Dem entnehme ich, dass dir die Arbeit gefällt, was man natürlich schon mal sehr gerne hört. Wie zeitaufwändig sind denn deine Aufgaben für Cagematch.de und ändert sich die Dauer, wenn ein Großereignis vor der Tür steht?Mathias Rekasch: Eine "normale Woche" mit den typischen Berichten und eventuell einem Taping bringt in der Woche sicherlich so vier bis fünf Stunden. Bei PPVs und Tippspielen kommt da locker noch einmal die gleiche Zeit bei rum. Und die anderen Dinge für das History Team sind da noch gar nicht drin. Im Schnitt würde ich so von ein 1 bis 1.5 Stunden pro Tag ausgehen.
Ray: Sehr gut, dass du das Team History ansprichst, denn da du das erste Mitglied dieser prestigeträchtigen Abteilung bist, welches ich vor mir habe, wirst du dir auch einige Fragen dazu anhören dürfen. Laut deinem Cageboard-Profil bist du seit 1991 Fan, länger als der durchschnittliche Wrestling-Verfolger, möche ich an dieser Stelle behaupten. Empfindest du heute, dass damals das Wrestling besser war, oder ist dein Interesse für die historische Seite des Wrestlings anders begründet?Mathias Rekasch: Teils Teils. Was mich am heutigen Wrestling am meisten stört ist, dass man zu oft nicht an eine Langzeitwirkung von Fehden oder Superstars denkt. Da besiegt z.B. Wade Barrett beim PPV einen Daniel Bryan, der aktueller Kofferträger ist und verliert dann in kürzester Zeit bei SmackDown gegen John Cena. Man baut Leute oft nicht lange genug auf oder ist da nicht konsequent. Das war früher, vor allem auch mit weniger PPVs, wirklich besser. Es fehlt halt einfach auch nach wie vor eine richtige Konkurrenz für World Wrestling Entertainment. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich mit dem Wrestling auch reifer geworden bin und gerade wenn ich einige Gimmicks wie Doink The Clown, Adam Bomb oder The Mountie sehe, dann gefällt mir die realistische Darstellung eines Superstars schon deutlich besser. Spannend ist dagegen, wenn man die nähere Vergangenheit beleuchtet, die vergleichbarer mit der Gegenwart ist. Viele Fans beschweren sich, dass früher alles besser war, doch wenn man mit den Jahresreviews mal das letzte Jahrzehnt beleuchtet, dann fällt auch auf, dass da ebenfalls nicht alles super war. Ein Beispiel wäre da die schlimme Umsetzung der Invasion-Storyline nach dem Ende von WCW und ECW 2001.
Ray: Was ist deine Motivation, dich mit dem "vergangenen" Wrestling auseinanderzusetzen und diese Beobachtungen heutzutage mit einer Community zu teilen?Mathias Rekasch: Hauptsächlich gerade den jüngeren Fans die Vergangenheit näher zu bringen und "Gleichgesinnten" die Möglichkeit zu geben, in Erinnerungen zu schwelgen. Wrestling ist ein sehr schnelllebiges Geschäft und es gibt so viele aktuelle Produkte, ob im Independent Bereich, in Japan, Europa, Mexiko, dass es einfach schön ist, auch mal die alte Zeit Revue passieren zu lassen. Außerdem hat die Arbeit den Vorteil, dass sie in den meisten Fällen nicht termingerecht fertiggestellt werden muss. Da kann man sicher besser nach der eigenen Zeit und Motivation richten, auch wenn letztere bei mir fast immer ziemlich hoch ist.
Ray: Wie kommst du eigentlich an Wrestling-Aufnahmen aus lang vergangenen Tagen, um diese dann auszuwerten? Hast du damals bereits vorausgedacht und sämtliche Shows auf VHS aufgenommen, oder verfügst du über andere Quellen?Mathias Rekasch: Ich habe tatsächlich ein sehr großes VHS- und DVD-Archiv daheim angelegt, welches vor allem WWE- und WCW-Shows betrifft. Lücken muss ich dann leider eher durch englischsprachige Kolumnen über diese Zeit oder Reviews zu den Shows füllen. Wenn es der Geldbeutel erlaubt, kommt natürlich auch mal die ein oder andere "alte" DVD dazu. Für den Bereich der Jahresreviews habe ich zu einigen Jahren komplette PPV-Boxen im Wohnzimmer stehen.
Ray: Wenn eine Show auf dem Reviewplan ansteht und du bereits weißt, dass diese furchtbar schlecht ist (ich denke an Zeiträume der WCW), musst du dich dann manchmal dazu zwingen, oder entwickelt man irgendwann einen gewissen Abstand zum Trash, den dieses Business so mit sich bringt?Mathias Rekasch: Wenn es um das Ende von World Championship Wrestling geht, dann trifft es "Zwang" schon ganz gut. Ansonsten kann man bei vielen alten Shows aber auch wirklich eher schmunzeln und sich darüber amüsieren, wie man damals Fan werden konnte. Da ist vor allem die Comic-Gimmick-Ära der damaligen WWF gemeint. Oder natürlich Klassiker wie der Shockmaster bei WCW.
Ray: Mein Favorit ist übrigens Robocop bei der WCW, aber das nur am Rande. Stumpft man durch diese Erfahrungen gegen schlechte Phasen des heutigen Wrestlings ab, oder nimmt dich schlechtes Booking in den aktuellen Ligen immer noch mit?Mathias Rekasch: Wenn es wie vorhin gesagt um die Dauerhaftigkeit geht, dann kann ich mich wirklich aufregen. Ansonsten muss ich eigentlich sogar eher schmunzeln, wenn viele das aktuelle Booking immer so kritisieren, denn gerade bei WWE sind die Grundzüge wirklich gut. Und TNA ist halt TNA, die werden eh nicht aus den einfachsten Fehlern lernen, da habe ich dann wirklich aufgegeben. Ich schaue es und freue mich über das ein oder andere gute Match, aber alles drum herum läuft auf der einen Seite rein und dann direkt wieder raus.
Ray: Ja, so geht es wohl vielen mit TNA momentan. Zurück zu deiner Arbeit für den Bereich History: Wenn du eine Show reviewst, wie gehst du dann vor? Guckst du sie dir einfach an und schreibst auf was du denkst, oder beliest und informierst du dich vorher?Mathias Rekasch: Ich organisiere mir, wenn vorhanden, eine englische Quelle, schaue dann aber erst die Show, so ich sie denn habe und mache mir Notizen über die wichtigsten Eckpunkte der Matches. Die Zwischenteile ziehe ich dann gerne aus der Quelle raus. Denn wenn ich es immer komplett beim Schauen schreiben würde, wäre ich mindestens sechs Stunden beschäftigt. Man sollte die Show aber wenn möglich schauen, da die Quellen nicht immer Recht haben. Bei aktuellen Shows muss ich zugeben, dass ich mich da quasi immer komplett auf die Quellen verlassen muss, da ich die Shows halt erst abends sehen kann, manchmal auch erst ein, zwei Tage später.
Ray: Dafür muss man allerdings dazusagen, dass deine Reviews meist sehr kurz nach der Show direkt online sind, ich bin zumindest immer sehr beeindruckt davon. Aktuell reviewst du ja die besten WWF/E Matches eines jeweiligen Jahres, erst vor wenigen Stunden kam dein Jahresreview für 2002 online (Klick mich). Bis zu welchem Jahr möchtest du diese Reviews denn machen und hast du schon ein Folgeprojekt geplant?Mathias Rekasch: Die Serie, an der ja auch JoMo maßgeblich mitarbeitet mit dem Fazit und seiner Statistikzentrale, wird bis einschließlich 2010 gehen. Wann wir sie abschließen, müssen wir mal sehen, da wir zwar immer ein wenig vorarbeiten, aber das Ganze halt auch Zeit in Anspruch nimmt und zum Beispiel nicht an PPV-Wochenenden kommen soll. Nebenbei arbeite ich in der Tat aber tatsächlich noch an einem anderen Projekt. Dort wird es um Superstars gehen und in diesem Rahmen verschiedene Teile in Bezug auf die Karrieren beleuchten.
Ray: Auf welche Superstars darf man sich denn da freuen, wenn das bereits eröffnet werden darf? Gibt es da Einschränkungen? Und würde ich Geld gewinnen, wenn ich auf HBK setzen würde?Mathias Rekasch: Einschränkungen gibt es da grundsätzlich keine, wobei ich ehrlich gesagt auf dem US-Mainstream spezialisiert bin und mit japanischen Stars zum Beispiel meine Probleme hätte. Wenn ich das Projekt dann tatsächlich auf der Seite quasi "offiziell starte", kann ich mir sogar vorstellen die Insassen einzubinden, wenn es um künftige Superstars geht - da kann ich es dann mit Umfragen zur Not doch noch einschränken. HBK wird aber nicht den Anfang machen, auch wenn man dies von mir erwarten würde. Sagen wir mal so: dieser Superstar ist ein Phenom.
Ray: Mysteriös mysteriös, aber sehr lobhaft, dass du die Community einbinden möchtest. Nüchtern betrachtet ist Cagematch.de nicht die größte und meist frequentierte Wrestlingseite der deutschsprachigen IWC, wünschst du dir manchmal, dass deine Beiträge mehr Publikum erreichen würden?Mathias Rekasch: Ich glaube das Publikum ist grundsätzlich da. Natürlich weiß man nicht immer, ob alle wirklich immer die kompletten Texte wirklich lesen, aber die Zahlen sind sehr gut. Was mir oft fehlt ist, dass die Kommentar-Funktion bei Kolumnen nicht ausgiebig genutzt wird. Es würde mich freuen, wenn viele Leute da auch einmal ihre Eindrücke schildern würden. Auch Kritik ist, wenn sie sachlich ist, nie verkehrt, denn daran kann man wachsen.
Ray: Das hast du schön gesagt, auch ich wünsche mir manchmal mehr Feedback zu dieser Serie (Das war eine direkte Aufforderung!). Aber weg vom Cagematch-Mitarbeiter und hin zum Privatmenschen. Aus deinem Profil geht ja bereits hervor, dass du als Verwaltungsfachangestellter arbeitest, was mich zu der Frage führt was ein Verwaltungsfachangestellter ist und wo du diese -sicher sehr bedeutungsvolle- Aufgabe ausübst.Mathias Rekasch: Die meisten Leuten können am ehesten etwas damit anfangen, wenn ich es mit einem Beamten gleichsetze. Ich bin also beruflich der typische Schreibtischtäter im Öffentlichen Dienst ohne die Sonderstellung eines Beamten zu haben. Ich habe das Glück im Schleswig-Holsteinischen Landtag zu arbeiten und habe dort vor allem mit Zahlen zu tun, da es in meinem Bereich um Haushalt und Leistungen an Abgeordnete und Fraktionen geht.
Ray: Das klingt ja nach einem Arbeitsalltag voller Action und Überraschungen... Du benutzt ja –wenn mich nicht alles täuscht- deinen echten Namen als Nickname, aber hast du keine Angst, dass durch Google und andere Suchmaschinen Kollegen oder Vorgesetzte dein Engagement für Cagematch.de "entdecken" könnten? Immerhin ist Wrestling nicht wirklich angesehen, besonders wenn man ein derart seriöses Arbeitsumfeld pflegen muss.Mathias Rekasch: Ich stehe zu diesem Hobby und das Umfeld muss sich halt damit arrangieren. Es mag natürlich sein, dass Kollegen oder Vorgesetzte schon mal nach mir geforscht haben, aber das ist absolut kein Problem. Ich habe mich nach vielen Nicknames auf anderen Boards einfach aus einer Laune heraus dazu entschieden, da Lieblinge auch gerne mal wechseln und Spitznamen, die ich hatte, auch auf den Namen schließen lassen. Außerdem ist das Formulieren von Texten und das journalistische Arbeiten sicherlich auch etwas auf das man zu Recht stolz sein kann. Nichts anderes machen wir.
Ray: Ich bin froh zu sehen, dass ein derart engagierter Mitarbeiter diese erwachsene und selbstbewusste Einstellung an den Tag legt. Kommen wir zu einer der Standardfragen dieser Reihe: Wie und wann bist du zu Cagematch.de gekommen und wie und auf welchen Wegen bist du in die Reihen eines Teammitglieds aufgestiegen? Mathias Rekasch: Ich habe eine umfangreiche Vergangenheit in Sachen Wrestling im Internet. Hauptsächlich bin ich im Fantasy Wrestling aktiv gewesen und habe dann irgendwann auch angefangen für News-Seiten zu arbeiten. Die meisten davon wie World of Wrestling (nicht die alte DSF-Seite), Wrestling Place oder Daily Wrestling gibt es nicht mehr. Irgendwann habe ich mich auf der Suche nach einer neuen Heimat dann an meinen Account auf dem Cageboard erinnert. Kurze Zeit später wurde ein Super Trooper (damalige Stufe des Teams) gesucht und ich habe angefangen die Show-Berichte zu schreiben. Netten Kollegen und meinem Engagement habe ich es dann zu verdanken, dass ich innerhalb kurzer Zeit bis zum Admin aufgestiegen bin und später Teamleiter wurde, ehe ich jetzt wieder in die zweite Reihe getreten bin.
Ray: Was würdest du gewillten Bewerbern empfehlen, die dem Team Mainstream oder auch dem Team History beitreten wollen? Mathias Rekasch: Engagiert euch vorab für die Seite, denn das wird immer belohnt, wenn die Qualität stimmt. Ob man nun einen Artikel schreibt, eine Show reviewt oder etwas anderes macht, gute Leute, die Interesse an Cagematch haben, sind immer gern gesehen. Wichtig ist nur, dass man wirklich gut darüber nachdenken sollte, ob man wirklich dauerhaft die notwendige Zeit hat, die eine Mitarbeit erfordert. Ein Schicksal, dass wesentliche kleinere Seiten oft zerstört hat, sind Schüler, die in den Ferien Langeweile haben und später dann inaktiv sind. Wir sind da bei der Auswahl aber wirklich sehr gründlich.
Ray: Wie wahr, wie wahr... Könntest du dir eigentlich eines Tages wieder vorstellen Teamleiter zu werden?Mathias Rekasch: Ohne da jetzt einem aktuellen Teamleiter auf die Füße zu treten: Sehr gut sogar. Allerdings heißt dies nicht, dass ich mich in der aktuellen Rolle nicht wohl fühle. Innerhalb eines Teams muss es Verantwortliche geben, doch niemand kommandiert hier Leute herum. Dennoch bin ich grundsätzlich wieder bereit diese Verantwortung zu übernehmen.
Ray: Ich denke, dass sich keiner davon auf die Füße getreten fühlt, immerhin bist du ein etablierter und engagierter Mitarbeiter. Und mit diesen Worten möchte ich das Interview auch von meiner Seite aus beenden, also ist dies deine Chance, noch ein paar Schlussworte unter das Volk zu bringen.Mathias Rekasch: Zum Abschluss vielleicht einfach nochmal der Appell an die Insassen von den interaktiven Möglichkeiten, die Cagematch bietet, auch Gebrauch zu machen. Nutzt die Kommentarfunktionen auch bei Kolumnen und Artikeln und teilt uns Eure Meinung mit, denn auch davon leben wir natürlich. Ansonsten bin ich nach wie vor sehr glücklich Teil dieses Teams zu sein und danke Dir für die Idee den Insassen mit diesen Interviews mal einen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren. Ach und diese Saison wird Bayern wieder Deutscher Meister - Ätsch.
Sodele, das war dann auch das Interview mit Mathias Rekasch, vielen Dank nochmal an ihn, dass er sich die Zeit und Mühe gemacht hat, meinen Fragen Rede und Antwort zu stehen.
Wenn euch das Interview nicht gefallen habt, dann muss ich sagen: Selbst schuld! Denn ihr seid für die Qualität meines Interviews verantwortlich, nicht ich. Ihr seid der Meinung, ich frage all die spannenden Dinge gar nicht? Wie konnte ich keine Folgefrage stellen, ob er einen Staatsstreich in Schleswig-Holstein plant? Dann schickt mir Fragen für meine kommenden Gegenüber, die ich stellen soll. Das ist eure Chance, eine Frage zu stellen, die euch schon immer auf der Zunge lag, denn ich stelle auch die lächerlichen Fragen. Eigentlich diese sogar noch lieber. Also hört auf zu bewundern, wie ich euch für die Qualität meiner Arbeit verantwortlich mache und schickt mir Fragen für meinen kommenden Interview-Partner (Eine Überleitung für die Götter, ich weiß).
Für eben dieses nächstes (hier greift besagte Überleitung) Interview ist nun das erste Mal ein Mitarbeiter aus unseren südlichen Nachbarländern vorgesehen. Ein Mann der den Käfig mit Geschichten über seine Prügelei mit besoffenen Rowdies in Atem hielt. Ein Mann der in diversen Boardgames eine Pornodarstellerin roleplayt! Die Rede ist von aziruf, der mein Gegenüber sein wird, wenn ich versuchen werde, ihm den Geheimplan den ganz Österreich hegt zu entlocken. Also zögert nicht mir Fragen zu schicken, mit denen ich mein wrestlerisches Unwissen kaschieren werde, während ich mich mit euren Lorbeeren schmücke.