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Statistikzentrale #8: Wer bestritt in den Jahren 2000 – 2005 die meisten Matches bei WWE Monday Night Raw

Kolumne

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24.08.2010, 14:10 
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Vor über drei Monaten erschien der erste Teil dieser Auswertungsreihe und nun geht es endlich weiter. Ich habe wieder etwas mehr Zeit und will dies natürlich sofort nutzen, um dieses Thema zu vervollständigen. Im heutigen Teil dieser Auswertung werden die Jahre 2000 – 2005 unter die Lupe genommen. Im danach, bald folgenden, dritten Teil werden ich noch auf die Jahre 2006-2009 genauer eingehen, sowie die Summierungen der meisten Raw Matches in den Jahren 2000-2009, beziehungsweise der meisten Raw Matches überhaupt preis geben.

2000 - If ya smelllll what the Rock... is cookin

Das neue Jahrtausend war angebrochen und das erste Jahr sollte das Jahr des People’s Champions, The Rock, werden. Das andere große Babyface der WWE, Steve Austin, befand sich in deiner verletzungsbedingten Auszeit und The Rock sollte sich endgültig als Main-Eventer etablieren. Höhepunkt des Jahres 2000 war seine große Fehde mit der McMahon-Helmsley-Fraktion. Von daher ist es nicht überraschend, dass sich The Rock im Jahr 2000 den ersten Platz der meisten Raw Matches sicherte. Auf den Plätzen zwei und drei pendelten sich zwei Kanadier ein. Chris Jericho und Chris Benoit, welche kurze Zeit nach ihren jeweiligen Debüts bereits zu wichtigen Standbeinen der Midcard wurden. Im Folgenden hier nun die Top 10 des Jahres 2000 auf einem Blick:

01. The Rock (48 Matches)
02. Chris Jericho (46 Matches)
03. Chris Benoit (45 Matches)
04. Jeff Hardy (44 Matches)
04. Kurt Angle (44 Matches)
06. Edge (43 Matches)
06. Matt Hardy (43 Matches)
08. Christian (40 Matches)
09. Rikishi (39 Matches)
10. Bubba Ray Dudley (37 Matches)
10. Test (37 Matches)
10. Triple H (37 Matches)

2001 – WWE Monday Night Raw will ….Never…Eeeeeeeeever…be the same a-gain

Das Jahr 2001 war auf jeden Fall eines der ereignisreicheren Jahre. Die ECW ging bankrott, die WWE kaufte den größten Konkurrenten, die WCW, auf, die Invasion-Storyline floppte. Neben all diesen negativen Dingen sollte man aber natürlich die Highlights des Jahres 2001 nicht außer Acht lassen. Eines dieser Highlights war der endgültige Main-Event Durchbruch von Y2J Chris Jericho. Jericho beendete das Jahr 2001 als zweifacher Heavyweight Champion und bestritt ganz nebenbei auch noch die meisten Matches bei WWE Monday Night Raw. Auf Platz 2 liegt ein Mann, welcher 2001 ebenfalls durchgehend im Main-Event mitspielte. Kurt Angle. Die Top 3 werden etwas überraschend vom Tag Team Wrestler Bubba Ray Dudley komplettiert. Im Folgenden hier nun die Top 10 des Jahres 2001 auf einem Blick:

01. Chris Jericho (49 Matches)
02. Kurt Angle (45 Matches)
03. Bubba Ray Dudley (40 Matches)
04. D-Von Dudley (39 Matches)
05. Matt Hardy (37 Matches)
06. The Rock (35 Matches)
07. Jeff Hardy (34 Matches)
08. Christian (33 Matches)
09. The Undertaker (32 Matches)
10. Kane (31 Matches)

2002 – Can You Dig It Suckaaaaa

In den 90er Jahren stieg Booker T in der WCW konsequent vom Tag Team Wrestler, zum Midcard Wrestler und letztlich zum Main-Eventer auf. Im Jahr 2001 wechselte er nach dem Aufkauf der WCW zur WWE und hatte einige Anlaufschwierigkeiten. Im Jahr 2002 sicherte er sich dann einen festen Platz als Midcarder, welcher gelegentlich auch immer etwas Main-Event-Luft schnuppern durfte. Booker T hatte es also innerhalb eines Jahres geschafft, sich seinen Platz in der WWE zu sichern und nebenbei bestritt er 2002 auch noch die meisten Matches bei WWE Raw. Auf den Mann, der auf Platz 2 liegt, treffen genau die selben Worte zu, nur dass er aus der ECW kam. Auch Rob Van Dam wurde 2002 zu einem wichtigen Bestandteil der WWE. 2002 wiederholte sich übrigens Geschichte, denn Bubba Ray Dudley konnte sich erneut den dritten Platz sichern. Das konnte man, genauso wie im Vorjahr, nicht unbedingt erwarten. Mit Trish Stratus auf dem geteilten vierten Platz schaffte es übrigens auch erstmalig eine Frau in die Top 10. Im Folgenden hier nun die Top 10 des Jahres 2002 auf einem Blick:

01. Booker T (51 Matches)
02. Rob Van Dam (50 Matches)
03. Bubba Ray Dudley (41 Matches)
04. Jeff Hardy (39 Matches)
04. Trish Stratus (39 Matches)
06. William Regal (38 Matches)
07. Chris Jericho (29 Matches)
07. Spike Dudley (29 Matches)
07. The Big Show (29 Matches)
10. Goldust (28 Matches)

2003 – One Of A Kind

Im Vorjahr scheiterte Rob Van Dam noch erdenklich knapp am ersten Platz. Ein Jahr später gelang ihm letztendlich der Triumph und Mr. Monday Night durfte bei WWE Monday Night Raw die meisten Matches im Jahr 2003 bestreiten. Chris Jericho konnte sich im Jahr 2003 ebenfalls wieder positionstechnisch erholen und landete nach einer kleinen Schwächephase im Jahr 2002, bedingt durch seinen SmackDown Aufenthalt, wieder unter den Top 3. Ein Premiere gab es auch im Jahr 2003, denn mit Trish Stratus schaffte es auch erstmalig eine Frau unter die ersten drei Plätze. Im Folgenden hier nun die Top 10 des Jahres 2003 auf einem Blick:

01. Rob Van Dam (44 Matches)
02. Chris Jericho (42 Matches)
03. Trish Stratus (38 Matches)
04. Booker T (37 Matches)
05. Christian (36 Matches)
06. Scott Steiner (33 Matches)
07. Test (30 Matches)
08. Bubba Ray Dudley (29 Matches)
08. Kane (29 Matches)
10. D-Von Dudley (27 Matches)
10. Victoria (27 Matches)

2004 – The Animal Is Unleashed

Werfen wir doch mal einen Blick auf das Jahr 2004. Januar: Batista ist gemeinsam mit Ric Flair World Tag Team Champion und ein Großteil aller Fans fragt sich immer noch, wie Batista überhaupt Mitglied der Evolution werden konnte. Dezember: Batista ist plötzlich unheimlich over und sein Split von Triple H/Ric Flair scheint nur noch eine Frage der Zeit. Die WWE hat einen neuen Main-Event in ihren Reihen. Dieses kleine Beispiel zeigt, wie schnell es im Wrestling-Bussinnes gehen kann. Im Jahr 2004 bestritt Batista ganz nebenbei noch die meisten Matches bei WWE Monday Night Raw. Auf Platz 2 folgt Chris Benoit, welcher 2004 wohl sein erfolgreichstes Jahr in der WWE hatte. Chris Jericho darf natürlich ebenfalls nicht fehlen und gehört auch 2004 wieder zu den Top 3 des Jahres. Im Folgenden hier nun die Top 10 des Jahres 2004 auf einem Blick:

01. Batista (45 Matches)
02. Chris Benoit (44 Matches)
03. Chris Jericho (42 Matches)
04. Randy Orton (39 Matches)
05. Edge (30 Matches)
05. Ric Flair (30 Matches)
07. Kane (28 Matches)
07. Rob Conway (28 Matches)
09. Triple H (27 Matches)
10. Molly Holly (26 Matches)

2005 - Ain’t no stoppin’ me now

Die Spitze des Jahres 2005 glich in keinster Weise den Vorjahren. Mit Shelton Benjamin gelang es der WWE einen neuen Midcarder zu etablieren, welcher durchgehend um die WWE Intercontinental Championship fehden sollte. Zum ersten mal unter den Top 3 konnte man auch den Kanadier Edge wiederfinden. Ein weiteres interessantes Detail zeigt sich auf den dritten Platz des Jahres 2005. Shawn Michaels schaffte es 2005 zum ersten mal in seiner Karriere unter die Top 3. Hätte man wohl auch nicht unbedingt so erwartet. Chris Jericho hingegen landete diesmal nur auf Platz 7. Y2J verließ jedoch im August 2005 zwischenzeitlich die WWE, ansonsten wäre eine Top 3 Platzierung wieder im Rahmen des Mögliche gewesen. Im Folgenden hier nun die Top 10 des Jahres 2005 auf einem Blick:

01. Shelton Benjamin (38 Matches)
02. Edge (33 Matches)
03. Shawn Michaels (32 Matches)
04. Kane (26 Matches)
05. Kurt Angle (25 Matches)
06. Gene Snitsky (24 Matches)
07. Chris Jericho (23 Matches)
08. Rob Conway (22 Matches)
09. Chris Masters (21 Matches)
10. Chris Benoit (20 Matches)
10. John Cena (20 Matches)
10. The Big Show (20 Matches)

Kleines Zwischenfazit: Aus den ersten Jahren des neuen Jahrtausends kann man bereits ablesen, dass Chris Jericho der wichtigste Bestandteil von WWE Monday Night Raw in den Jahren 2000-2005 war. Ansonsten gab es vor allem auf den ersten Platz jedes Jahr ein breit gefächertes Feld. Niemanden gelang es sich zweimal die Spitzenposition zu erkämpfen. Überraschend selten tauchte Triple H auf den vordersten Plätzen auf. HHH konzentrierte sich ab dem Jahr 2000 mehr auf die Arbeit am Mikrofon und ließ seine Gehilfen für sich in den Ring steigen. 2001 kam ihm natürlich eine große Verletzung dazwischen, welche ihn über ein halbes Jahr außer Gefecht setzte.

Im nächsten Teil folgen, wie bereits oben angekündigt, die Jahre 2006-2009, sowie die jeweiligen Gesamtwertungen.

Link of Interest:

Heller's Statistikzentrale #6: Wer bestritt in den Jahren 1993 – 1999 die meisten Matches bei WWE Monday Night Raw