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Shelton Benjamin - ein Wrestler, dessen Karriere ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr ganz so gelaufen ist, wie er und seine Fans sich das gewünscht haben. Den Sprung an die Spitze der WWE hat er über Jahre hinweg verpasst und im Frühjahr 2009 gab es für den Gold Standard einen weiteren Karriereknick, als er seinen United States Title an Montel Vontavious Porter verlor.
Was ihm blieb war nur noch der inoffizielle Titel, des womöglich athletischsten Wrestlers im WWE-Kader - da konnte es ihm gar nicht passen, dass ihm den ein junger Emporkömmling streitig machte, der wenig später zu SmackDown gedraftet wurde. Die Rede ist von John Morrison, der in seinem ersten SmackDown-Match nach dem Draft auch gleich ein Ausrufezeichen setzte, indem er Benjamin binnen weniger Minuten mit dem Moonlight Drive bezwang.
Die klare Niederlage nagte an Benjamin, der Morrison nun ins Visier nahm und ihn bei einer darauffolgenden Ausgabe von Superstars auch direkt ein Match gegen Chris Jericho kostete, indem er sich währenddessen auf den Titantron schalten ließ und das Friday Night Delight provozierte. Morrison ließ sich kurz ablenken - was genug war, um Jerichos Codebreaker zum Opfer zu fallen.
Starship Pain wird zum Albtraum
Beim nächsten SmackDown schickte Benjamin seinen alten Kampfgefährten Charlie Haas gegen Morrison ins Feld, doch Morrison passierte diese Hürde mit dem spektakulären Split-Legged Corkscrew Moonsault, den er nun Starship Pain taufte. Direkt im Anschluss forderte er auch Benjamin in den Ring, der sich aber stattdessen mit wütender Miene zurückzog. Benjamin und Haas taten sich in der Woche darauf gegen Morrison zusammen, der als Partner überraschend seinen alten Rivalen CM Punk mitbrachte. Wiederum entschied Morrison das Match mit Starship Pain gegen Haas für sich.
Und auch auf der Pay-Per-View-Bühne konnte Shelton seine Rache nicht bekommen: Bei Judgment Day musste er sich trotz eines Eingriffs von Haas ebenfalls Starship Pain beugen. Diesen Sieg bestätigte Morrison bei SmackDown an der Seite von Cryme Tyme, als er gegen Benjamin, Haas und Ricky Ortiz wieder mit Starship Pain gegen Haas für den Sieg sorgte. Benjamin gab sich aber nicht geschlagen und teilte Morrison in der Woche darauf mit, dass er sich noch nicht in seine Traumwelt zurückziehen könne, denn in der realen Welt würde es noch "unfinished business" zwischen ihnen geben. Morrison konterte, dass er Benjamin in der realen Welt zweimal besiegte hätte - und die andere Hälfte des "World's Most Forgotten Tag Team" ebenso. Und dass Benjamin in der realen Welt seit dem Jahr 2004 nichts mehr gerissen hätte.
Es folgte ein Einzel-Rückmatch eine Woche später: Hierbei blieb Benjamin erneut glücklos und wurde wieder mit Starship Pain besiegt. Morrison rundete seine Siegesserie in der Woche darauf an der Seite von R-Truth ab, als sein Team Benjamin und Haas erneut bezwang - ein weiteres Mal mit Starship Pain gegen Haas. Benjamin verlagerte sich im Anschluss auf eine Fehde mit R-Truth, während Morrison seinen Aufstieg fortsetzte.