| 11 | 04.06.2017 | marexcel | 8.0 | Solider Opener mit einem gut aufgelegten Morgan Webster. Drake wirkte nach seiner Serie zuletzt auch etwas zurückhaltender, dennoch eine gute Performance von ihm. Martina macht ja immer irgendwie Spaß und Jinny ist halt Jinny. Match ist etwas wild und die Tüte am Ende sicherlich an der Grenze, aber geht dennoch durch. Sweet Jesus und The Riots brauchen etwas, um zu zünden, aber machen dann auch durchaus Spaß. Das ist nicht immer flüssig oder sauber aber schon unterhaltsam. Banks und Seven gönnen sich schon vor der Ringglocke eine ordentliche Rangelei ehe im Ring dann der Schlagabtausch so richtig losgeht. Schönes Ding, straighte Offensive, gutes Tempo und eine ordentliche Intensität. Banks wirkt wie ein Star. Spud ohne sein Bon Jovi-Theme ist schon mal eine Ernüchterung. Das Match leider auch etwas zäh. Hat zwar seine Phase, die unterhaltsam ist, aber ansonsten ist es eher müde, wie Cruz Spud klein halten will. Das Gegenteil liefern dann Bate und Riddle. Starker Schlagabtausch, der gut harmoniert. Die Kicks, Schläge und Slams riehen sich fließend aneinander und sorgen wirklich für gute Unterhaltung. Das Finish ist vertretbar. Main Event-Time. Gutes Heel-Work von Dunne, gute Technik von Haskins und passendes High Flying von Andrews. Das alles in viele flüssige Sequenzen verpackt, ist auch das Main Event sehenswert. Zum Teil natürlich ein Spotfest, aber lieber das als ewige Slow Pacing für übertriebenes Selling, wie man es aus Triple Threats auch kennt. Schlussphase ist nicht immer sauber, aber weiterhin sehenswert. Auch hier kann man mit dem Finish leben. Das Aftermath ist passend bzw. interessant. Mega Pop an der Stelle. Erneut ein gutes Chapter, welches zu keinem Punkt langweilt und mit Cruz/Spud nur einen kleinen Hänger hat. |