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Veröffentlicht am:
30.10.2012, 16:23 Uhr
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So, endlich ist es soweit, THQ präsentiert uns WWE 13. Direkt nach dem Einlegen der Disc in die PS3 wird eine Installation vollzogen. Da sich so etwas immer angenehm auf die Ladezeiten im Spiel auswirkt, ist hier schon der erste Pluspunkt.



Gameplay
Nach dem obligatorischem "Don't try this at home"-Screen startet auch direkt das Hauptmenü. Ohne Schnick-Schnack, ohne Schnörkel, einfach und simpel auf die Basics beschränkt. Von dort aus kann man sich durch die jeweiligen Untermenüs hindurch schalten.
Im Exhibition Modus lässt sich schnell ein Match starten. Ob man dies alleine oder zu mehreren durchführen will, den Royal Rumble nachspielen möchte, so gut wie jedes Schräubchen lässt sich verstellen und dem eigenen Gusto anpassen. Weit über 50 im WWE Universum beheimatete Matcharten lassen sich auswählen und eben ggf. modifizieren.

Die erste große Neuerung ist der nächste Modus: Attitude Era. Ihr spielt die sechs großen Szenarien jener Zeit mit acht verschieden Superstars nach. Den Anfang macht die D-X mit 12 Matches. Weitere Abschnitte sind die von Bret Hart, Undertaker & Kane, The Rock, Mankind und Stone Cold Steve Austin. So können neuere Fans die Geschichte hautnah erleben, ältere Fans werden sich sehnsüchtig an damalige Zeiten erinnern und noch einmal bei bedeutenden Momenten mitfiebern. Viele Video- und Audioschnipsel und weitere Infos machen diesen Modus komplett. Fun Fact am Rande: Paul Heyman, kreativer Kopf hinter der ECW, hat die Storylines für das Spiel geschrieben - und dies zunächst niemandem erzählt aus Angst die WWE könnte damit nicht einverstanden sein.

Die nächste große Neuerung ist der WWE-Welt Modus, der sich am besten als Create your own WWE-Universe beschreiben lässt. Ihr habt hier Freiheiten über alle Shows, Termine, Roster, Titel, Storylines, etc. Um nur eine Zahl zu nennen: es können über 200 Storylines entsprechend in Szene gesetzt werden. Die obligatorische Möglichkeit des Erstellen eines eigenen Superstars, inkl. Einzüge, Szenarien darf natürlich auch nicht fehlen.



Grafik
Die Grafik als zweckmäßig zu beschreiben, klingt schlechter als es eigentlich ist. Sie ist vollkommen ausreichend und macht wenig falsch. Die Kollisionsabfrage arbeitet in seltenen Fällen leider etwas ungenau und erlaubt den einen oder anderen Clipping-Fehler. Aber man muss betonen, dass jene Fehler recht selten auftreten, in der Hitze des Gefechtes kaum auffallen und somit nicht als störend zu bewerten sind.

Langzeitmotivation
Ja, sie ist definitiv vorhanden. Es gibt unzählige Sachen freizuspielen, um so das Roster fast zu verdoppeln, um mehr Arenen, mehr Kleidung zu bekommen. Ehe man alles gesehen hat werden Wochen vergehen. Gerade im WWE-Welt Modus gibt es unzählige Einstellmöglichkeiten, Storylines, der kreativen Freiheit sind eigentlich keine Grenzen gesetzt.
Dann lebt das Spiel weiterhin von der Atmosphäre, die die Kommentatoren und die Crowd erzeugen, sofern das Match gut ist. Bei einem ruhigen Match wird sich auch die Crowd dementsprechend verhalten. Auch mit mehreren Mitstreitern, ob lokal oder online, kann man jederzeit und sofort ein Match bestreiten, was der Langzeitmotivation sehr entgegen kommt. So passiert es häufiger, das man die PS3 eigentlich schon ausschalten wollte, dann aber doch nur dieses eine Match mit jener Stipulation dranhängt. Der für mich wichtigste Punkt, um es häufiger weiter zu spielen, ist die Attitude Era.

Von daher kann ich guten Gewissens dem Spiel WWE 13 eine 1- geben und es uneingeschränkt weiter empfehlen.


Bildmaterial: THQ

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Play2X schrieb am 03.11.2012:
"Ich hab WWE 13 selbst schon seit dem 29. 10. 12. Ich kann zur Steuerung wohl ein paar Einschätzungen machen. Die Steuerung ist im Vergleich zu SvR 2011 genauer geworden, auch wenn ich durch neue Tastenbelegungen häufig verdrücke. Eine Neuerung, soweit ich weiß, ist das gezielte Angreifen von Körperteilen. Mit R1 öffnet sich ein Hud, welches die verschiedenen Zustände der Körperteile anzeigt. Mit Dreieck greift man zB Kopf an, Kreis und Viereck decken die Arme ab, Kreuz die Beine. Das erleichtert auch Submissions, auch wenn es nach wie vor unmöglich ist, legendäre Gegner zum aufgeben zu bringen. Der Attitude Mode ist übrigens sehr zu empfehlen. Allerdings wurden hier einige Bereiche von Attitute außenvorgelassen. DX: Der Aufstieg der DX im Jahr 1997 deckt die New Age Outlaws, Shawn Michales vs Bret Hart, und HHH ab. Geht bis Anfang 1998 Stone Cold: Erste Hälfte des Jahres 1998, hauptsächlich die erste McMahon/Austin Fehde. Brothers of Destruction: U. A. Mankind gegen Undertaker im zweiten HiaC. The Rock: Geht bis Survivor Series 1998, und Rocks Titelgewinn. Mankind: Der erste Titelgewinn Mick Foleys ... Hier gehts noch weiter: Wrestlemania XV hat seine eigene Story mit 7 Chapters. Gipfelt in Rock/Austin. Wenn man alle Kapitel geschafft hat, bekommt man 10 Specialchapters. Beinhaltet Vader, APA, Edge (mit und ohne Chirstian), J2Y, Lita, Trish und Eddie Guerrero."
Aquifel schrieb am 31.10.2012:
"Es wäre interessant ein paar Worte über das Gameplay und die Steuerung zu verlieren. Die neueren WWE Spiele von THQ (lassen wir mal Legends of Wrestlemania und WWE Allstars aussen vor) haben alle gehörige Langzeitmotivation geboten und es gab immer viel zu tun. Aber gerade das Gameplay hat sich selten wirklich weiterentwickelt (von SvR 11 auf WWE 12 wurde nur die Steuerung oldschooliger gestaltet [und leider auch wieder weniger intuitiv]) und ich muss sagen, dass mir der Ablauf der Matches spätestens seit SvR 2010 einfach zu 08/15 und zu sehr "von Situation zu Situation" ging, anstatt intuitiv und wirklich flüssig zu sein (war auch vorher schon so, wurde auch leicht dran gearbeitet, aber im Endergebnis ist da zu wenig geschehen). Ein Statement DAZU fände ich bedeutungend interessanter, als nur das zu sagen, was eh klar war (Grafik eher zweckmäßig, Umfang und Möglichkeiten enorm). Denn das drumherum bringt nix, wenn das Gameplay altbacken und lahm ist."