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ROH A Night Of Tribute

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Published on:
31.08.2006, 14:19 
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Captain Hook wirft sein Auge auf



ROH: A Night of Tribute - 19.11.2005 - Long Island, NY


Die Show ist natürlich Eddie Guerrero gewidmet, der sechs Tage vor diesem Event an Herzversagen starb. Dementsprechend gibt es als Eröffnung einen 10-Bell Salute, während sich der komplette Lockerroom um den Ring versammelt hat.

Backstagepromo: Samoa Joe läßt praktisch nochmal seine gesamte ROH-Karriere Revue passieren, angefangen von seinem Debütmatch gegen Low Ki, über den Riot bei der 1st Anniversary Show bis zu seinem Titelgewinn gegen Xavier. Danach folgten diverse Herausforderer, besonders Homicide sowie CM Punk werden hervorgehoben. Aber auch nach dem Titelverlust gab es weitere Highlights wie Mick Foley, Kenta Kobashi und den Pure Titelgewinn. Nun fehlt ihm nur noch ein einziges Puzzlestück zum vollkommenen Erfolg: Die ROH Tag Team Gürtel!


1. Dunn & Marcos vs. Jason Blade & Kid Mikaze

Gute Wahl für einen Opener. Es dauert nicht lange und schon sind alle vier Männer gleichzeitig im Ring, in dem der RCE erst einmal den Ton angibt. Wir bekommen den Trademark Double Bulldog zu sehen und es wird sogar ein bisschen Luftgitarre gespielt. Mikaze rettet seinen Partner dann vor der assistant Senton, indem er Marcos mit einem Springboard Dropkick abfängt. Blade folgt mit einem Corkscrew Plancha nach draußen, woraufhin Marcos im Ring isoliert werden kann. Wir bekommen viele Doubleteam-Moves zu sehen, bis Marcos eine Headscisscor anbringt und mit Dunn wechseln kann. Dieser kann sich gegen beide Gegner durchsetzen und es gibt die ersten Nearfalls zu bestaunen. Blade & Mikaze verfehlen ihre Moonsault/Senton-Kombo und der Ring Crew Express folgt mit dem assistant Sliced Bread #2, sowie der assistant Senton für den Sieg.

MR: ** Netter, kleiner Opener und auch wenn die beiden Neulinge ein gutes Team sind, auf Dauer wird man die Zuschauer mit solchen Matches nicht begeistern können.


Wir bekommen ein Standbild von Vendetta zu sehen, in dem Jimmy Rave Jade Chung die Greetings from Ghana auf dem Parkplatz verpaßt. Jades Wrestlingkarriere ist nach dieser Aktion beendet, FÜR IMMER! Na gut, jedenfalls führt das zu einer Promo von Austin Aries und Roderick Strong. Während sich Aries voll und ganz auf das heutige Match konzentriert, ist Strong doch deutlich gezeichneter und emotionaler aufgrund dieser Aktion. Diese ganze Chung/Strong-Story trägt nicht unbedingt dazu bei den guten Roderick als zukünftigen World Champ aufzubauen...


2. Davey Andrews vs. Jimmy Rave

Prinz Nana kommt zunächst alleine zum Ring und richtet seine Worte an Generation Next bzw. Steel Cage Warfare. Dass er dabei nicht unbedingt positive Publikumsreaktionen hervorruft, dürfte klar sein. Auch seine Forderungen mit dem Werfen von Toilettenpapier aufzuhören stößt nicht auf die gewünschte Resonanz, denn einmal mehr wird Jimmy Rave "herzlichst begrüßt".
Das Match kann Andrews zunächst sogar kontrollieren, bis Rave eine harte Clothesline gegen den Nacken zeigt. Rave wird aber etwas zu leichtsinnig, was Andrews ausnutzten kann. Es gibt tatsächlich einige "Davey"-Chants, woran man erkennen kann wieviel Heat Jimmy Rave besitzt. Andrews zeigt dann sogar einen schönen Springboard Dropkick gegen den Nacken, gefolgt von einem Arm Triangle Choke. Rave erreicht jedoch die Seile und nach einem Spear ist die Vorentscheidung gefallen. Greetings from Ghana und Rave hat das Match gewonnen.

MR: ½* Prinz Nanas Rede war unterhaltsamer als dieses Match...


Backstagepromo: Colt Cabana gibt zu Homicide falsch eingeschätzt zu haben, aber das Gleiche gilt auch für den Anführer der Rottweilers. Denn auch wenn Cabana in einem glücklichen Umfeld aufgewachsen ist, mit einer guten Ausbildung und erfolgreichen Freunden, hat er sich dennoch entschieden Wrestler zu werden, denn er sei als Fighter geboren. Heute kämpft er nicht um sein Leben, sondern um das von Homicide. Erneut eine bärenstarke Promo von Cabana, die ihr Match nochmal pusht.


3. Three Way: Christopher Daniels vs. AJ Styles vs. Matt Sydal

Der Sieger dieses Kampfes bekommt später am Abend noch ein Titelmatch gegen den American Dragon. Sydal wird erstmal nicht wahrgenommen, bis er mit einem Missile Dropkick beide Gegner von den Beinen holt. Er legt mit zwei hohen Knien nach und zeigt den Canonball Legdrop gegen AJ. Spinkick vom zweiten Seil gegen Daniels, doch Styles setzt dem Ganzen ein Ende, indem er mit seinem Dropkick Sydal ausschaltet. Kurze Zeit später entscheiden sich Styles und Sydal jedoch zusammenzuarbeiten und Daniels ist der Leidtragende. Dieser weiß sich aber zu wehren und zeigt einen reverse DDT gegen AJ und gleichzeitig einen Rock Bottom gegen Sydal. In der Folgezeit kann sich keiner einen entscheidenden Vorteil sichern und wir bekommen viele High Impact Moves zu sehen, wie die Arabian Press von Daniels oder einen doppelten inverted DDT. Styles und Sydal liefern sich dann ein nettes kleines Duell und dem Generation Next Mitglied gelingt es sogar die beiden Favoriten in Schach zu halten, jedenfalls bis AJ den guten Matt in die Luft wirft und dieser dabei auf den Schultern von Daniels landet. Der anschließende Death Valley Driver führt dazu, dass wir für die nächsten Minuten wieder den Klassiker Styles vs. Daniels zu sehen bekommen. Während sich die beiden ewigen Kontrahenten im Ring bearbeiten, sieht man deutlich, wie Sydal draußen auf den richtigen Moment lauert um wieder ins Geschehen einzugreifen. Dieser Zeitpunkt ist gekommen, als Daniels und Styles sich außerhalb des Ringes befinden und Sydal landet mit der twisting Bodypress vom Toprope direkt auf Daniels. AJ versucht die Situation auszunutzen, doch Sydal kontert den Styles Clash mit einer krachenden Hurricanrana - wunderschön gemacht! AJ wird dann mit einem double Backdrop nach draußen befördert und im Ring gelingt Daniels der Rock Bottom gegen Sydal. Der anschließende Best! Moonsault!! Ever!!! reicht für den Sieg und damit ist Daniels der No.1 Contender.


MR: ***1/4 Guter Three Way mit einigen schönen Spots, allerdings hat man die Nearfalloptionen, die diese Matchart mit sich bringt nicht wirklich eingesetzt. Trotzdem war das eine gute Möglichkeit für Sydal sich dem Publikum zu präsentieren, was ihm nach dem Kampf auch einige Chants einbringt.


Backstagepromo: Heeeeeeeey! Double C erklärt, dass er sich nicht hundertprozentig auf sein heutiges Match gegen Milano Collection AT konzentrieren könne, denn seine Aufmerksamkeit gilt Nigel McGuinness. Claudio bittet Jim Cornette um eine weiteren Shot auf den Pure Title.


Im Ring gibt sich niemand Geringeres als der ROH-Worldchamp Bryan Danielson die Ehre. Es kommt zu lauten Duelling Chants ("Let´s go Dragon"/"Fallen Angel") und seltsamerweise bekommt Danielson bei letzteren Chants immer eine kleine Hustattacke. Aus Gründen der Fairness wird nun auch der Dragon ein Match bestreiten, damit er keinen Vorteil gegenüber Christopher Daniels hat. Sein Gegner ist...


4. Bryan Danielson vs. Azrieal

Man könnte jetzt natürlich diskutieren wer das härtere Matchup hat, aber wie Kommentator Lenny Leonard sehr treffend sagt: "Es ist der Gedanke, der zählt". Danielson dominiert Azrieal jedenfalls nach Belieben mit vielen Groundmoves und man merkt deutlich, dass der Dragon seinen Gegner nicht Ernst nimmt. Azrieal versucht sich dann an einigen Offensivaktionen und ihm gelingt es tatsächlich den Masterlock anzusetzen. Wird Bryan Danielson den Masterlock brechen können? Diese Frage wird leider nie beantwortet werden, denn Azrieal verwandelt den Move in einen Sleeperhold und die Kräfte des ROH-Champs schwinden. Unter lauten "Please don´t tap"-Chants fällt der Arm des Dragons einmal, er fällt ein zweites Mal..., doch Danielson bekommt tatsächlich die zweite Luft und verpaßt Azrieal ein paar harte Uppercuts. Dieser zeigt jedoch einen schönen Springboard reverse Crossbody sowie eine Slingshot Senton, aber mehr Offensive ist dem Underdog nicht gewährt. Nach einem krachenden German Suplex vom Dragon ist dann auch Schluß mit lustig und die Cattle Mutilation bringt Danielson den Sieg.

MR: **1/4 Super spaßiger Squash, der eine wichtige Rolle in der Charakterentwicklung von Danielson spielt. Wer das Match sehen will kann dies unter folgendem Link tun: http://www.rohvideos.com


5. Grudge/No DQ Match: Homicide vs. Colt Cabana

Homicide trägt ein Eddie Guerrero-Shirt und zeigt bei seinem Einzug nach oben. Julius Smokes Reaktionen auf die Entrance Theme von Cabana sind genial. Wie nicht anders zu erwarten prügeln die beiden wie verrückt aufeinander ein und Cabana holt schon nach einer Minute eine Gabel hervor. Homicide sucht daraufhin das Weite und der Grim Reefer springt mit einem Missile Dropkick in den Ring. Davon läßt sich Cabana jedoch nicht beeindrucken und er verpaßt dem Reefer einen Big Boot. Homicides Luftangriff wird ebenfalls abgewehrt und wieder versucht ein wilder Cabana die Gabel einzusetzen. Homicide kann sich etwas Luft verschaffen, indem er seinen Gegner aus dem Ring backdroppt und danach mit seinem wunderschönen Tope con Hilo hinterherfliegt. Außerhalb des Ringes wird weiter gebrawlt und beide machen mit der Ringabsperrung Bekanntschaft. Zurück im Ring geht es in der selben Tonart weiter und es werden die ersten Stühle eingesetzt. Cabana bekommt einen Chair ungeschützt direkt ins Gesicht geworfen, woraufhin er zu bluten anfängt. Nun setzt Homicide eine Gabel ein und malträtiert seinen Gegner in gewohnt brutaler Art. Cabana läßt seinen Worten aber Taten folgen und kämpft sich zurück, indem er dem Anführer der Rottweilers einen Superplex auf einen Stuhl verpaßt. In einer schönen Sequenz tauschen die beiden Lariats aus, doch die jeweiligen Finisher zeigen kaum Wirkung, bis sich beide gleichzeitig mit dieser Aktion von den Beinen fegen. Sowohl der Copkiller, als auch der Colt 45 werden abgewehrt und Cabana zeigt einen Air Raid Neckbreaker für einen Nearfall. Cabana will nun ein Stahlrohr einsetzen, doch Julius Smokes greift rechtzeitig ein, so dass Homicide wieder den Ring verlassen kann. Cabana folgt aber mit einem Plancha und nun soll Cide durch einen Tisch gesuplext werden. Die beiden kämpfen auf dem Toprope um die bessere Posititon und Homicide gelingt es tatsächlich seinem Gegner einen Ace Crusher nach draußen durch den Tisch zu verpassen! Smokes und der Reefer rollen die Wrestler zurück in den Ring, doch Cabana kickt zum Entsetzten der Rottweilers aus. Homicide schnappt sich daraufhin einen Kleiderbügel aus Draht und würgt damit Cabana bis dieser bewußtlos wird und der Referee den Kampf abbricht. Homicide hört jedoch nicht auf seinen Gegner zu würgen bis etliche Offizielle den Griff lösen.

MR: ***3/4 Was für ein intensiver Brawl, gerade das Finish war exzellent gebookt und macht Homicides Namen alle Ehre. Auch Cabana hat einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gemacht, denn er nahm den Fight bedingungslos an und weigerte sich aufzugeben. Tolle Fehde!


Intermissiontime: Christopher Daniels erklärt, dass es heute vielleicht nicht diese Rivalität gäbe, wie bei seinen Titelmatches gegen Samoa Joe oder CM Punk, aber nichtsdestotrotz sei dies ein Titelmatch und es ist sein Schicksal den Belt zu tragen. Gewohnt starke Promo von Daniels.

Jimmy Bower/Gabe erklärt wie wichtig Eddie Guerrero für den Start von Ring of Honor war, während Bilder von "Night of Appreciation" mit Guerrero und Brian XL eingespielt werden. Zudem hatte Eddie einen großen Einfluß auf den Wrestlingstil von ROH und er wird nie vergessen werden. Schöner Tribut.


6. Milano Collection AT vs. Claudio Castagnoli

Milano hat eine grauenvolle Einzugsmusik, nix gegen Techno, aber das tut wirklich weh. Beide Männer sind Meister des Mattenwrestling und beginnen dementsprechend ihr Match. Während Milano eher auf Armdrags setzt, zeichnet sich Claudio durch seine Uppercuts aus(welch Überraschung). Das erste Highlight setzt jedoch der "Italiener", indem er außerhalb des Ringes Anlauf nimmt und mit einem Dropkick den in den Seilen hängenden Schweizer erwischt. Double C will dem in nichts nachstehen und zeigt einen delayed Vertical Suplex. Eine Springboardaktion wird aber abgewehrt und Milano verknotet daraufhin seinen Gegner in den Seilen um dann mit einem weiteren Dropkick den Hold zu "lösen". Nachdem beide Wrestler Chops und Uppercuts austauschen, kann Milano einen Flying Forearm anbringen und mit einem Senton Splash nachlegen. Das Supermodel will den Kampf nun beenden, fängt sich aber den Matchkiller von Claudio für 2 ein. Dem Top Rope Elbow von Double C soll der roaring Uppercut folgen, doch Milano weicht mit einem matrixähnlichen Manöver aus und zeigt einen twisting Lionsault für einen Nearfall. Uppercut von Claudio, aber die Ricolabomb wird in den AT-Lock gekontert und Double C bleibt nichts anderes übrig als aufzugeben.

MR: **1/2 Technisch gutes, sauberes Match, aber es fehlte doch ein wenig an Heat.


7. Samoa Joe & Jay Lethal vs. Austin Aries & Roderick Strong

Das siegreiche Team erhält bei Final Battle einen Titleshot auf die Tag Team Gürtel. Es gibt noch vor dem Kampf laute "Austin Aries" sowie "Lets go Joe" Chants, aber das Match beginnen Roderick Strong und Jay Lethal. Die beiden tasten sich erst einmal ab und keiner kann sich einen Vorteil sichern. Samoa Joe greift in das Match ein und er verpaßt Strong gleich einen krachenden Chop. Das Publikum verlangt nach Austin Aries und Roderick tut ihnen den Gefallen und wir bekommen das Duell der ehemaligen Champions. Mehr als ein Headlock Takedown von Aries gibt es allerdings nicht zu sehen, denn Jay Lethal wechselt sich zurück ins Match. Auch Aries nimmt sich eine Pause und irgendwie plätschert das Match vor sich hin. Vielleicht liegt es daran, dass zu viele Tags gemacht werden, denn von einem flüßigen Matchverlauf ist hier nichts zu sehen. Selbst die Tag Team-Formel scheint nicht so richtig zu funktionieren, was vielleicht daran liegt, dass beide Teams Faces sind. Jedenfalls gelingt Aries nach einiger Zeit so etwas Ähnliches wie ein Hot Tag und endlich ist etwas Musik im Match. Roderick verteilt Chops sowie Backbreakers und vor allem der Backbreaker gegen Joe ist beeindruckend. Dieser revanchiert sich jedoch mit dem STJoe und wechselt mit seinem Protege. Lethal zeigt einen Running Vertical Suplex und einen Flying Headbutt, doch Aries macht den Save und zieht seinen Partner in die Ringecke um wechseln zu können. Brainbuster gegen Lethal, aber dieses mal geht Joe dazwischen und er bedient sich der gleichen Taktik wie Aries zuvor und zieht Lethal in die Ecke. Jetzt bekommen wir endlich Joe & Aries im gewohnten Tempo zu sehen und der Samoaner verpaßt seinem Gegner einen Powerslam. Aries antwortet mit der Cruzifix Bomb(unterstützt von Strong), doch Jay Lethal ist wieder auf den Beinen und nimmt es mit beiden Gegnern auf. Strong kann aber den Dragon Suplex mit zwei Half Nelson Backbreakern kontern und Austin Aries beendet das Match in Eddie Guerrero-Manier, sprich mit dem Frogsplash.

MR: **1/2 Enttäuschender Kampf, zwar kann die spannende Schlußphase ein wenig für die lahmen ersten zehn Minuten entschädigen, aber von diesen vier Wrestlern erwartet man einfach mehr.


8. ROH World Title Match: Bryan Danielson (c) vs. Christopher Daniels

Schon vor dem Match drehen die Fans vollkommen durch und bekämpfen sich mit lauten Duelling Chants, so dass der Ringsprecher Probleme hat die beiden Wrestler anzukündigen. Einen Handshake bekommen wir logischerweise nicht zu sehen und dementsprechend schroff beginnt der Kampf. Beide Männer konzentrieren sich zunächst auf den linken Arm des Gegners, was aber vielmehr als Machtdemonstration und nicht als Bodypartworking zu verstehen ist. Ein Chopduell kann Daniels mit einer Headscissor für sich entscheiden, doch danach gelingt es dem Champion mit seinen unsauberen Aktionen das Match zu bestimmen(unsauber im Sinne von regelwidrig). Danielson konzentriert sich dabei auf das Bein des Herausforderers, u.a. mit einem Indian Deathlock. Auch das Surfboard darf nicht fehlen und der Dragon hat nicht nur mit seinem Gegner zu kämpfen, sondern auch mit den Fans und dem Referee, der einfach nicht verstehen will, dass der Champ fünf Sekunden Zeit hat, um seine unfairen Aktionen zu zeigen. Dazu gehören unter anderem Griffe in die Nase, in den Mund sowie in die Platzwunde, die sich inzwischen beim Fallen Angel geöffnet hat. Dieser kann dann mit dem Enziguiri endlich sein Comeback starten und den Champion aus dem Ring befördern. Daniels folgt mit der Arabian Press und einem Flying Crossbody für 2. Die blue Thunder Bomb bringt ebenfalls einen Nearfall, doch Danielson zeigt einen flying Uppercut sowie einen gewaltigen diving Headbutt. Daniels kann den Dragon Suplex abblocken, muss dafür allerdings die Finlay Roll einstecken, doch der Champ läßt sich bei seinem Weg auf das Top Rope zuviel Zeit und wird mit dem Death Valley Driver auf den Boden der Tatsachen gebracht. Das Cover reicht aber nur für einen Two Count, weshalb Daniels sofort mit dem Koji Clutch nachlegt. Nach hartem Kampf gelingt es dem Dragon sein Bein auf das Seil zu legen und kurze Zeit später kann er sogar seinen eigenen Aufgabegriff ansetzen, nachdem er die Last Rites in die Cattle Mutilation kontert. Aber auch Daniels kommt in die Seile und beide Wrestler tauschen stiffe Forearms aus. Der roaring Elbow vom Dragon verfehlt allerdings sein Ziel und Danielson fängt sich den Rock Bottom ein. Es folgt der Best! Moonsault!! Ever!!!, doch der Champ kickt tatsächlich aus. Danielson kann dann sogar einen Superplex anbringen und mit einem Dragon Suplex für 2 nachlegen. Die zweite Cattle Mutilation kann ebenso wie der Crossface Chickenwing abgeblockt werden, doch der roaring Elbow knockt Daniels aus und reicht für den Three Count.


MR: ***1/2 Das Finish war wieder mal super spannend, auch wenn der Knockout beim Publikum nicht sonderlich gut ankam. Allerdings verliefen die ersten 15 Minuten viel zu einseitig, was man bei Dragons beeindruckender Heelwork aber verschmerzen kann.



Backstagepromo: Samoa Joe und Jay Lethal sitzen im Umkleideraum zusammen. Joe meint, dass manchmal nicht alles nach Plan läuft. Lethal scheint für eine Promo nicht wirklich in Stimmung zu sein und läßt seinen Mentor einfach stehen.

Abschließend wird noch ein kurzer Eddie Guerrero Clip eingespielt, in dem "We will miss you" Chants vom Publikum zu hören sind. Schöner Abschluß



MVP: Christopher Daniels – Eigentlich hat auch Bryan Danielson diesen Titel verdient, denn beide wrestleten nicht nur zwei Mal, sondern hypten ihr Match auch noch mit starken Promos. Da Piraten ihre Beute aber nicht teilen, geht der Award an Daniels, denn der Three Way war dann doch besser als der zugegebenermaßen unterhaltsame Squash vom Dragon.


Fazit: A Night of Tribute hat zwar kein absolut überragendes Match zu bieten, dafür aber drei gute Kämpfe und keinen wirklichen Tiefpunkt. Einzig das Tag Team Match zwischen Joe/Lethal und Generation Next blieb hinter den Erwartungen zurück, was den Gesamteindruck dieser Show jedoch nicht trüben kann.


Diskussion: http://www.cagematch.de/cgi-bin/cmboard/topic.cgi?forum=38&topic=14
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