CZW’s Ultraviolent Tournament Of Death VII - (17.05.2008)Einen Tag vor meinem Geburtstag war es auch im Jahr 2008 wieder so weit und diverse Wrestler trafen sich, von
Combat Zone Wrestling eingeladen, in einem Hinterhof um zum siebten Mal das jährliche Tournament Of Death auszukämpfen. Das Wort Hinterhof ist bewusst gewählt, denn vom Ambiente erinnert das ToD wieder einer reinen Backyard Show, wobei CZW sich davon natürlich mit einem professionellen Ring und einer Guardrail abgrenzt. Und für den Anlass ist die Location ja auch passend gewählt, soll also keine Abwertung sein.
Als geneigter Fan des Deathmatch-Wrestlings sollte das Turnier auch in diesem Jahr einen Blick wert sein, wobei ich vom endgültigen Teilnehmerfeld geradezu entsetzt war. Kein Necro Butcher, kein Brain Damage, kein Toby Klein oder Insane Lane. Stattdessen darf man auf dem Papier Namen wie Andy Sumner, Devon Moore, Drew Blood, Greg Excellent oder Ryan McBride lesen. Schrecklich, absolut schrecklich ... Aber ich versuche meine Vorurteile zu begraben und wertfrei in dieses Turnier zu gehen. Die letztjährige Ausgabe war schließlich auch ein ansehnliches Deathmatch Turnier. Also mal abwarten ...
Tournament Of Death VII First Round Tables, Ladders & Light Tubes MatchDanny Demanto vs.
Pinkie SanchezIch mag Danny Demanto, mit Pinkie Sanchez hingegen konnte ich bisher recht wenig anfangen. Nun, die Face-Heel-Verteilung ist genau anders herum. Von seiner Statur her, müsste Demanto bei diesem schmächtigen Teilnehmerfeld fast einer der Favoriten sein, aber wie weit er es schafft werden wir ja noch sehen. Das Match lebt zu einem großen Teil davon, dass Demanto den kleinen Pinkie gehörig verprügelt, sei es mit klatschenden Slaps, einem Thumbtack Bat oder Lariats. Demantos Interaktion mit den Fans ist immer wieder sehenswert. An einem Punkt fängt er Pinkie und wirbelt ihn herum, bereit zu Kevin Steens Trademark Fallaway Slam und ein Fan brüllt passenderweise “Kevin Steen!“. Demantos Antwort: “Kevin Steen wouldn’t put him through a light tube, though.“ und Baaam durch ein Light Tube Bündel! Im Grunde ist das Match ganz ansehnlich. Trotz einigem Aufbäumen war Pinkie fast das gesamte Match in der Defensive, als er schließlich im dritten(!) Versuch Demanto per Top Rope Butt Bomb durch einen Tisch befördert und nach 14:42 Minuten überraschend den Sieg holen kann. Für diejenigen, die es bei der Stipulation erwartet hätten, die Leiter kam nicht einmal zum Einsatz. Aber abgesehen von den vielen Anläufen beim Finish konnte mich das Match dank Demanto zumindest unterhalten, nur Platz nach oben blieb trotzdem noch ordentlich. Pinkie als kleiner energischer Hardcore Highflyer war nun nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte, aber dass er Demanto hier schon in der ersten Runde rauskickt lässt mich schon die Stirn runzeln. Dazu auch antiklimatisch zum vorigen Matchverlauf.
Nach den Replays wird anschließend noch Pinkies Daumen gezeigt, wie dieser Backstage wieder zusammen geflickt wird. Die Fingerkuppe wurde wohl durch eine Light Tube halb abgetrennt. Hart im Nehmen der Kleine.
Tournament Of Death VII First Round Light Tube Death MatchMickie Knuckles vs.
Scotty Vortekz (w/
Dustin Lee)
Hier von der Ansetzung her noch mit das interessanteste Erstrundenmatch. Sowohl Mickie als auch Vortekz haben sich im Deathmatch Bereich etabliert, was man von ca. der Hälfte des Teilnehmerfeldes noch nicht behaupten kann.Dummerweise klappten bei Mickie der eine oder andere Light Tube Spot nicht so wie geplant, witzigerweise gerade die, wo sie die Light Tubes nur kapputt treten musste. Aber insgesamt haben sich die beiden schon ordentlich mit Light Tube Shots eingedeckt. Vor allem der Rücken von Vortekz wurde in Mitleidenschaft gezogen, aber am Ende war es auch die Gegenwart von Dustin Lee, die Mickie das Match kostete. Ein paar Mal griff DieHard kurz ein, was mir bei einem Death Match Turnier eigentlich absolut zuwider ist. Da will ich keine Eingriffe sehen. Vortekz siegt schließlich nach 12:01 Minuten mit einem Top Rope Double Knee Drop durch auf Mickie liegende Light Tubes. Das Match blieb ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück, hatte aber zumindest durch Mickies Stiffness ein paar nette Momente.
Tournament Of Death VII First Round Barbed Wire Board & Light Tubes Match"DieHard"
Dustin Lee vs.
WHACKSKaum wollen Vortekz und Dustin Lee wieder Backstage gehen, da wird Dustin schon von WHACKS attackiert. Der Ringsprecher reicht noch schnell nach, dass DieHard wegen seiner Eingriffe spontan ins ToD gestellt wurde und nun sein Erstrundenmatch bestreiten muss. Die beiden legen auch los wie die Feuerwehr, d.h. eher DieHard macht das. Nachdem er die Oberhand gewonnen hat, setzt er WHACKS ordentlich zu und das Match wird wegen der nonstop Brutalitäten sogar recht ansprechend. WHACKS kommt allerdings wieder zurück, was gleichbedeutend mit einer Verschlechterung der Qualität ist. Der Kerl ist einfach noch zu grün. Seine Powerbomb auf das Barbed Wire Board klappt nicht gerade so wie vorgesehen, doch WHACKS setzt noch mit einer Top Rope Senton auf ein paar Light Tubes nach und holt nach nur 6:53 Minuten den Sieg. Leider ging das Match viel zu kurz, denn DieHard in der Offensive ist durchaus unterhaltsam, aber mit dem abrupten Ende hat man sich hier meines Erachtens nach keinen Gefallen getan. Dazu noch WHACKS in einem weiteren Match bei der Show, was ebenfalls als Minus zu werten ist ...
Kleine Notiz: Der Ringsprecher bittet die Zuschauer trotz Open Air Veranstaltung nicht an jede Ecke zu pinkeln, da extra dafür Toiletten aufgebaut wurden. Ich hätte gerne als Reaktion darauf einen “We don’t care!“ Chant oder ähnliches gehört. Den gibt’s aber nicht.
Tournament Of Death VII First Round Anything Goes Falls Count Anywhere MatchAndy Sumner vs.
DJ HydeAu Backe, wenn ich diese Paarung schon lese sinken meine Erwartungen auf ein Minimum. Da ist nichts mehr mit wertfrei in die Matches gehen. Andy Sumner gibt sich zu Beginn alle Mühe, aus dem Match ein wenig mehr heraus zu holen, so unter anderem mit einer Finlay Roll mit Hyde vom Apron nach draußen durch ein Bügelbrett mit Light Tubes. Anschließend beginnen die beiden aber sich durch die Zuschauerreihen zu arbeiten und ab da passiert bis auf eine Ausnahme absolut nichts mehr. Nachdem die beiden lange genug an einem Baum gebrawlt haben (wer weiß, wieviele Fans im Laufe der Show dort schon uriniert haben), begeben sich die beiden zu einem Haus, an dem zufälligerweise eine Leiter und zwei Tische lehnen. Tische aufgebaut und rauf aufs Dach, brawlen die beiden dort oben noch gefühlte zehn Minuten, ehe DJ Hyde schließlich von dort oben durch einen der Tische fliegt. Sumner baut den zweiten Tisch nochmal auf, ehe sich die beiden wieder zum Ring verziehen und nicht mehr zu dem Tisch zurückkehren. Im Ring versorgt Hyde Sumner noch mit einer Light Tube Lariat und holt den Pin nach 12:56 Minuten. Nachdem Sumner zu Beginn noch recht motiviert gewirkt hat, kam ein wenig Hoffnung bei mir auf, aber bis auf zwei nette Spots war das ganze Match fast erwartungsgemäß komplett im Leerlauf. Dazu der ach so harte Hyde, der selbst gegen einen Andy Sumner Light Tube Shots nur mit T-Shirt einsteckt, während Deathmatch-Neuling Sumner mit nacktem Oberkörper antritt. Ich kann Hyde einfach nicht ausstehen und nicht nur deswegen keine Empfehlung an dieser Stelle.
Tournament Of Death VII First Round Tag Team Panes Of Glass MatchDrake Younger &
Nick Gage vs. Notorious Inc. (
Devon Moore &
Drew Blood)
Aus dem geplanten Erstrunden Match zwischen Fan Favorites Drake Younger und Nick Gage macht Zandig spontan ein Tag Team Match, da er der Notorious Inc. mal zeigen möchte wo der Hammer hängt. Widerwillig müssen sich die beiden Cruiserweights dem beugen und werden anschließend nach allen Regeln der Kunst vermöbelt. Vor allem Nick Gage geht nicht gerade zimperlich mit Drew Blood um und das Match beinhaltet einige brutale Aktionen. Mit Younger & Gage stehen dabei auch die richtigen auf der einen Seite, da sie einfach wissen, wie sie mit den vorhandenen Waffen umzugehen haben. Da geht auch kein geplanter Spot daneben. Nach 5:09 Minuten werden Notorious Inc. gleichzeitig im Ring durch zwei Glasplatten befördert und müssen sich geschlagen geben. Für Gage & Younger ein nettes Match zum Aufwärmen und Notorios Inc. zeigen ebenso wie zuvor Pinkie Sanchez und Andy Sumner, dass auch sie ein Death Match aushalten können. Als kurzes fünf Minuten Massaker kann man es sich angucken, aber mehr war es auch wirklich nicht.
Backstage zeigt sich Zandig zufrieden mit dem Einsatz von Devon Moore und Drew Blood, die sich durch dieses Match zumindest ein wenig Respekt des CZW Besitzers erarbeitet haben. An anderer Stelle machen Nick Gage und Drake Younger sich gegenseitig klar, dass sie trotz Zusammenarbeit immer noch den jeweiligen CZW Gürtel des anderen haben wollen und das später im Turnier unter sich ausmachen werden. Das nur als kleine Info nebenbei.
Tournament Of Death VII First Round Barbed Wire Board MatchGreg Excellent (w/random valet) vs.
Ryan McBrideIm letzten Jahr waren die beiden noch in völlig unterirrdischen Non-Tournament Matches gebookt, die die Show im Endeffekt noch nach unten gezogen habem. Nun packt man sie auch noch in das Turnier selbst, also da wären mir bessere und vor allem geldsparendere Alternativen eingefallen. Und meine Skepsis wird dick unterstrichen. Völlig uninteressant gibt’s mal hier einen Chairshot, mal da einen Schlag mit einem Blech-Mülltonnendeckel à la WWF Hardcore Division. Greg Excellent fliegt mit seiner Cannonball selbst durch das Barbed Wire Board und McBride bringt mit einem 450 Splash neben dem Finish noch das einzige was man sich anschauen kann. Nach 7:30 Minuten beendet Greg Excellent schließlich diesen völlig überflüssigen Einschub mit einem Double Underhook Piledriver vom zweiten Seil durch ein paar Stühle. Den Zuschauern ging es genauso wie mir, keine Sau hat’s interessiert. Schlechtestes Match bis hierhin.
Tournament Of Death VII First Round MatchDanny Havoc vs. The Ram (w/
Dylan Summers, Dylan’s Agents &
Nicky Benz)
Tja, zuerst war der Necro Butcher bzw. Filmstar Dylan Summers ja noch angekündigt und er kommt auch auf Krücken mit seiner Gefolgschaft zum Ring, antreten kann er aber trotzdem nicht. Als Ersatz gibt es Mickey Rourkes Stunt-Double The Ram, den man sich so ungefähr als Billy Gunn mit langen Haaren vorstellen kann. Auch die Fans sind mit diesem Ersatz nicht sonderlich zufrieden. The Ram wrestlerische Erfahrung zu haben, aber ist entsprechend seines Looks alles andere als ein Deathmatch Wrestler. Das Match beschränkt sich auch auf ein paar Wrestlingaktionen von The Ram, Havoc bekommt ein paar Light Tubes ab und am Ende schnappt sich Nicky Benz ein Light Tube Bündel und trifft damit versehentlich The Ram, der nach 6:11 Minuten von Havoc gepinnt wird. Das zweite Match in Folge, welches man nun wirklich nicht beachten sollte, wenn man die gewohnten Ansprüche an’s ToD stellt. Necro zeigt nach dem Match noch, dass seine Verletzung nur gefaked war, was diesem improvisierten Erstrunden Match noch die Krone aufsetzt.
Tournament Of Death VII Semi Final Four Way Elimination Fish Hooks & Light Tubes Death MatchDJ Hyde vs.
Drake Younger vs.
Scotty Vortekz vs.
WHACKSEine offizielle Bezeichnung der Stipulation erfolgte nicht, aber ich denke Fish Hook Death Match trifft es ganz gut. Einige Waffen waren mit Angelhaken verziert und machten das ganze sehr schmerzhaft mit anzusehen. Nach einem Schlag mit einem Fish Hook Baseball Bat blieben einige Haken im Rücken von Vortekz stecken, aber auch die übrigen Beteiligten bekamen Kostproben der Fish Hooks. DJ Hyde holte sich schließlich einen Weedwhacker, der im ToD natürlich nicht fehlen darf, und bekommt ihn prompt selbst auf den nackten Oberkörper ab. Anschließend wird er von WHACKS gepinnt. Sofort im Anschluss tun sich die Naptown Dragons zusammen und per Weedwhacker Einsatz während eines Double Underhook Piledrivers kann Drake Younger WHACKS eliminieren, so dass Younger und Vortekz nach nur 7:49 Minuten in das Finale einziehen. Ein wie gewohnt kurz gehaltenes Halbfinale, wobei die Fish Hooks mal eine innovative Waffe waren. Da hätte man auch mehr rausholen können, denn die pure Brutalität hat das Match dann doch relativ unterhaltsam gehalten. Nur nach den teils durchwachsenen Erstrunden Matches vermisse ich immer noch ein wirkliches Highlight in diesem Turnier. Zumindest geht es nach einigen kompletten Ausfällen bergauf ...
Tag Team MatchAlex Colon &
Joe Gacy vs. BLKOUT (
Ruckus &
Sabian) (w/
Chrissy Rivera &
Robby Mireno)
Da ich ja schon über das letztjährige Rahmenprogramm geschimpft habe, auch dort waren BLKOUT in einem wirklich schlechten Match gegen Team AnDrew im Opener angetreten. Anstatt es dieses Jahr besser zu machen, sucht man sich auch noch zwei absolute Nobodys, damit BLKOUT wieder einen Auftritt bekommen. Das verstehe wer will. Man kann es sich vorstellen, ein Haufen flip-da-scrip shit von Ruckus, ein paar Double Team Moves und dann war es auch schon wieder vorbei. Da bookt man schon ein Non-Tournament Match zum auflockern, und dann belässt man es bei einem kurzen Squash. Warum dann überhaupt so ein Match einstreuen? Aber die Non-Tournament Matches bleiben halt beim ToD absolut überflüssig. Nach 6:03 Minuten machen BLKOUT den Sack zu, so dass man schnell wieder zur Turnieraction kommen kann. Als erklärter Ruckus Gegner hätte ich das nun wirklich nicht gebraucht.
Tournament Of Death VII Semi Final Four Way Elimination Fans Bring The Weapons MatchDanny Havoc vs.
Greg Excellent vs.
Nick Gage vs.
Pinkie SanchezGreg Excellent im Halbfinale des Tournament Of Death. Das muss man sich wirklich mal vor Augen halten. Der Kerl ist für mich absolut nicht mehr als ein fetter Comedy-Jobber. Hier darf er nun auch noch lange mithalten, wobei das Match vor allem von der Auseinandersetzung Nick Gage gegen Pinkie Sanchez getragen wird. Der kleine Pinkie muss auch hier wieder ordentlich einstecken, aber zeigt sich erneut als verbissener Kämpfer und gibt nicht auf. Zumindest von seinem Einsatz und seinen Nehmerqualitäten konnte er mich bei diesem Turnier überzeugen. Danny Havoc ging in dem Match ein wenig unter, viel konnte man nicht von ihm sehen. Und auch trotz längerer Matchzeit blieb dieses Halbfinale ein wenig hinter dem ersten zurück. Nick Gage macht dann ab einem Punkt kurzen Prozess und eliminiert Pinkie Sanchez nach einer Top Rope Power Bomb und anschließendem Choke Breaker. Greg Excellent kassiert derweil einen Death Valley Driver von Havoc, doch Gage klaut sich hier auch noch den Pinfall nach 10:59 Minuten, so dass Gage und Havoc als weitere Finalisten feststehen. Nicht schlecht, aber auch nicht berauschend.
Pinkie hat sich in dem Match noch ein fingergroßes Loch im Rücken zugezogen, wo das Blut sprichwörtlich rausläuft und Backstage darf man in Großaufnahme verfolgen, wie es genäht wird. Der Kerl ist wirklich gezeichnet, aber immer noch topmotiviert.
Tournament Of Death VII Final Four Way No Rope Barbed Wire & Light Tubes Death MatchDanny Havoc vs.
Drake Younger vs.
Nick Gage vs.
Scotty VortekzSo, da hat man also endlich mal nur Topleute in einem Match und dann werde ich mit der Ankündigung schockiert: One fall to a finish. What the shit? Für mich ist es in einem Turnier unzumutbar, dass Wrestler ohne kassierten Fall noch ausscheiden können. Aber das Match sollte dies vergessen machen. Denn es startet direkt als absolutes Schlachtfest. So muss ein Finale, ja so muss ein Death Match aussehen. Danny Havoc muss gleich mehrfach mit Anlauf in die Light Tube Barbed Wire “Ropes“ und alle bekommen reihenweise Light Tubes um die Ohren gehauen. Nach ein paar Minuten sind schon fast alle Light Tubes abgeräumt, aber Waffen gibt es mehr als genug. Panes Of Glass sowie ein Barbed Wire Table und -Board sind noch auszumachen. Danny Havoc erleidet einen ziemlich heftigen Cut am Arm, als er von Nick Gage auf das Barbed Wire Rope geworfen wird. Das ganze wirkt wie ein nicht enden wollendes non-stop Massaker und sollte man als Death Match Fan unbedingt gesehen haben. Das entschädigt auch ein wenig für den Turnierverlauf zuvor. Während Younger außerhalb des Rings Nick Gage zur Aufgabe zwingen will, kann Danny Havoc schließlich nach 16:41 Minuten im Ring den Pinfall an Vortekz holen. Das war gute Death Match Kost und das klare Match of the Night. Zandig überreicht Havoc noch die Trophäe und die übrigen Finalteilnehmer gratulieren dem Sieger zum Abschluss des Turniers.
Fazit: Insgesamt war das kein gutes ToD. Der eine oder andere Deathmatch Neuling ist ja schön und gut, aber in diesem Fall waren das mehr als zu viele. Im Grunde hatte man mit Younger, Havoc und Gage nur drei Leute, denen man überhaupt einen Turniersieg zutrauen konnte und das machte die Vorrundenmatches im Vorfeld schon uninteressant und auf der anderen Seite ist das an Death Match Größen für die Tradition des ToD einfach zu wenig. Hinzu kommt, dass die Vorrunde wirklich schlecht war. Die ersten Matches machten zwar noch ein wenig Hoffnung, aber ein Highlight suchte man im Vergleich zum vergangenen Jahr dann vergeblich. Im Grunde ist das Finale das einzig sehenswerte Match der Show. Dieses reisst das Turnier noch ein wenig nach oben, aber eine Empfehlung kann ich hier trotzdem nicht aussprechen. Zu zahlreich sind die besseren Alternativen in dieser Stilrichtung. Macht einen Bogen um dieses Turnier, wenn ihr wirklich gute Death Matches sehen wollt, bzw. skippt euch bis zum Finale durch.
->
Zur Diskussion auf dem Cageboard