Janela überreichte Sabu nach dem Match die Plakette der Independent Hall Of Fame, die er im letzten Jahr schon hätte bekommen sollen, sich jedoch weigerte zur vereinbarten Zeremonie zu kommen und in seinem Hotelzimmer blieb.
[6.0] "Însgesamt ein guter Spring Break. Er hatte nicht den Charme vergangener Shows aber wrestlerisch war das schon in Ordnung. Das Tag Team Titelmatch hätte ich gerne noch länger gesehen aber die Überraschung mit Oliver war cool und der Titelwechsel hier auch nötig. Das Trios Match danach ging mir etwas zu lang war aber ansonsten auch ganz in Ordnung mit ein paar netten Matches. Bayne gegen Bozilla war besser als ich gedacht hätte. Bayne führt ihre Gegnerin gut durch das Match und beide Frauen wissen dann auch zu überzeugen. ZSJ gegen Manders war zu kurz um richtig gut zu werden und daher irgendwie ein wenig enttäuschend. MOTN war dann aber ganz klar Cogar gegen Fuego. Das war richtig stark. Fantastisches Match. Wrestling war gut, Hardcore Elemente gut drin und der Abschied von Fuego war schon gut gemacht. Da passte alles was im Main Event nicht passte. Tremont gegen Suzuki hätte ich nicht gebraucht. Wilder Brawl ohne irgendein Konzept. Masha gegen Suzu hat mir dann wieder gut gefallen. Gutes Wrestling halt. Kidd gegen Warner war nicht meins. Dieser Brawlstil von beiden funktioniert bei mir nicht immer und hier passte es für mich nicht so wirklich. War eher langsam und hat mit mir nicht geklickt. Der Senior Scramble war aber genau der Quatsch den man beim Spring Break sehen will. Fand ich gut. Der Main Event kostet der Show einen Punkt. Sabu war in absolut keiner Verfassung dieses Match zu bestreiten. War eine Katastrophe."
[6.0] "Joey Janela's Spring Break 2025 versucht noch immer dem Hoch von vor guten sieben Jahren hinterherzulaufen, klappen will das jedoch nicht. Konträr dazu ist Spring Break 9 deutlich über seinem Vorgänger anzusiedeln, Philadelphia im letzten Jahr ein offensichtlicher Knicks im sonst so farbenfrohen Kosmos der Spring Break-Veranstaltungen. Zu jener Vielfalt zählen bspw. Jordan Oliver's Comeback oder La Familia Wagner in einem semi-komödiantischen Trios Match, *1/2 im Fall vom World Tag Team Titelwechsel im Opener bzw. **3/4 bei ansteigender Tendenz. Manders vs. Sabre Jr. und Suzuki vs. Tremont gleichermaßen zu einer solchen Vielfalt zählend, **3/4 um den Dreh bzw. **1/4 im Fall vom letztgenannten. Stilistisch in beiden Fällen nicht gerade nah beieinander, Finish entweder plötzlich oder in Form von No Contest unstimmig, ansonsten aber erwartungsgemäß geführt gewesen. Bayne vs. Bozilla, Cogar vs. del Sol und Kidd vs. Warner dagegen stilistisch nicht unweit voneinander entfernt, ***1/4 im Fall vom Einzelkampf der Damen bzw. ***1/2 um den Dreh bei leicht ansteigender Tendenz je. Bozilla nutzte ihren Auftritt gebührend, Fuego del Sol verabschiedete sich mutmaßlich mit seiner Breakout-Performance und Mancer schloss nahtlos an sein Barbed Wire Massacre bei TNA an, obgleich ein Punch als Finish zu plötzlich und mau gewesen ist. Slamovich vs. Suzuki und der Senior Scramble hingegen Mittel zum Zweck, *** um den Dreh bei leicht abfallender Tendenz bzw. 1/2* im Fall Kerry Morton's 1A-Hauptkampfpuffer-Niederlage. Namensgebender Main Eventer Joey Janela jedoch schloss seinen Spring Break mit einem einzigen Trainwreck ab, **3/4 um den Dreh. Sabu mit einem bekloppten Bump nach dem anderen, Cogar Brothers und Sandman mit whacken Eingriffen, Publikum klinisch tot und Janela sich einen am abkreischen, einfach faszinierend anzusehen."
[7.0] "Alec Price & Jordan Oliver vs. Dominic Garrini & Kevin Ku war eine gute Wahl als Opener und ein schöner Start in die Veranstaltung. Price hat mir besonders gut gefallen. Mit dem Zurück-kommenden Oliver auch eine schöne Überraschung (***). Arez, Gringo Loco & Jack Cartwheel vs. Dr. Wagner Jr., El Hijo del Dr. Wagner Jr. & Galeno Del Mal war ein spaßiger lucha Fight und so ziemlich genau das was man von dem Match erwarten würde (*** 1/2). Bozilla vs. Megan Bayne brauchte etwas Zeit um fährt aufzunehmen, jedoch wurde das Match richtig gut nachdem Bozilla nicht mehr so dominant war und Bayne sich ins Match zurück kämpfen könnte (*** 3/4). 1 Called Manders vs. Zack Sabre Jr blieb etwas unter meinen Erwartungen. Die haben haben aber mit der wenigen Zeit versucht das Beste draus zu machen. Ich finde zu Beginn war der Matchverlauf was komisch, gegen Ende hat sich aber eine bessere Chemie entwickelt und das Match ist dann doch noch ganz gut geworden (***). Atticus Cogar vs. Fuego Del Sol war für mich ein unglaublich gutes und dramatisches Match. Der einzige Minuspunkt war das eingreifen der anderen beiden, auch wenn es zur Story passt. Die Action war super mit unglaublichen Spots und es war auch bei der Matchlänge zu keinem Zeitpunkt langweilig. Beide hatten viel zu verlieren, und genau so haben sie auch gekämpft (**** 1/4). Matt Tremont vs. Minoru Suzuki war das bisher schlechteste was die Veranstaltung zu bieten hat. Insgesamt ein großer und unterhaltsamer brawl aber auch nicht mehr (** 1/4). Masha Slamovich vs. Suzu Suzuki konnte wie auch das erste Frauen Match überzeugen. Das Match ging hin und her bis Marsha sich den Sieg holen konnte. Sehr ausgeglichen (*** 1/2). Gabe Kidd vs. Mance Warner war eine Schlacht wie ich die nicht erwartet habe. Sehr ausgeglichen und härter als gedacht. Ich habe das erste Match zwischen den beiden nicht gesehen, deswegen wusste ich nicht was auf mich zukommen wird. Sehr blutig und brutal (****). Damian 666 vs. George South vs. Kerry Morton vs. Mike Jackson vs. Ricky Morton vs. Robert Gibson war halt wrestlerisch absolut schlecht. Hätte man sich meiner Meinung auch gut sparen können, aber ein bisschen unterhaltsam war es dann doch irgendwie (DUD). Joey Janela vs. Sabu war sehr unterhaltsam. Wrestlerisch war das natürlich nichts, aber es gab definitiv den ein oder anderen guten Spot. Zwischendurch dachte ich Sabu ist gestorben (****)."
[8.0] "Ich fand zu Beginn gab es mit Olivers Rückkehr und dem Titelgewinn einen Feel Good Moment. Das Six Man fand ich dann auch unterhaltsam aber Megan Bayne fand ich genauso wie Atticus Cogar gegen Fuego del Sol richtig gut und letzteres war aufgrund der Emotionalität und auch dem Umstand, dass es besser als gedacht war, mein MOTN. Dazwischen gab es Manders gegen ZSJ, was ich anders als erwartet aber mehr als anständig fand. Bei Matt Tremont gegen Minoru Suzuki kann man über das Finish streiten aber ich fand das Match nicht schlecht (und die Entrances waren Hammer). Masha Slamovich gegen Suzu Suzuki finde ich besser als die Bewertung und Gabe Kidd gegen Mance Warner war ein richtig guter Brawl. Das Co ME war das schwächste Match - und dennoch fand ich es unterhaltsam. Apropos: Das war das Main Event auch. Das war wild. Insgesamt war das ein unterhaltsamer und wie ich finde guter Spring Break. Ich gebe daher 8 Punkte."
[8.0] "Spring Break war dieses Jahr eine super Variety Show, also genau das, was es sein soll. Hier waren wirklich alle Wrestlingstile geboten. Von mir aus hätten das Tag-Titel-Match und ZSJ gegen Manders ein paar Minuten mehr bekommen können, damit die eine Chance haben, richtig gut zu werden. Aber dann wäre die Show womöglich zu lang geworden, das Publikum war merklich etwas müde bei Masha gegen Suzu Suzuki, obwohl das ein gutes Match war. Der Main Event war ein unterhaltsamer Car Crash mit krassen Bumps von Sabu. Meine Highlights waren Cogar/Fuego und Mancer/Kidd. Dazu mehr im Guide."