Nachdem Tama Tonga EVIL mit dem Gun Stun besiegen konnte, wurde er von den Good Brothers attackiert. Beide feierten nach sechs Jahren Abstinenz ihre Japan-Rückkehr, Karl Anderson verpasste Tonga seinerseits einen Gun Stun auf einen der NEVER-Titelgürtel.
Chase Owens kam nach dem US Title Match heraus und gab vor, Hiroshi Tanahashi herausfordern zu wollen. Dies entpuppte sich als Falle, denn stattdessen wurde Tanahashi von einem maskierten Mann attackiert, der sich als Juice Robinson entpuppte. Dieser ist nach langjähriger Freundschaft mit dem neuen US Champion gegen diesen geturnt und das neueste Mitglied des BULLET CLUBs.
Auch Jay White kehrte nach dem Main Event zurück und schaltete Okada gemeinsam mit Gedo per Bladerunner aus. Der neu formierte und erstarkte BULLET CLUB feierte gemeinsam zum Ende der Show den neunjährigen Geburtstag des Stables.
[8.0] "Für mich haben Ishii und Tanahashi hier die Show gestohlen. Irgendwie scheint die Paarung eigenartig unverbraucht zu sein, auch wenn ich sicher bin, dass sie schon oft in G1s zu sehen gewesen ist. Das Main Event zwischen Okada und Naito kann für mich nicht ganz mithalten, auch weil die ersten 25 Minuten wirklich wenig Substanzielles passiert und es das typische, lange Okada-Match ist, das zu diesem Zeitpunkt doch recht schablonenhaft wirkt. Auf das BOSJ Turnier bin ich nach den Anküdigungen der Teilnehmer hier wirklich gehypt. Es ist vielleicht das erste Mal, dass ich für ein Turnier von New Japan Vorfreude empfinde, seit die Pandemieeinschränkungen die Einreise von Ausländern so schwierig gemacht haben. Karl Andersons Comeback geht in eine ähnliche Richtung. Als er die Mütze abnimmt und die Zuschauer ihn erkennen, ist eine deutliche Reaktion des Publikums hörbar. Im Grunde kann man sagen, er hatte seine erfolgreichste Zeit in Japan. In diesem Moment ist mir bewusst geworden, wie lang das alles schon wieder her ist. Zwischenzeitlich hat er einen kompletten WWE und Impact Run hinter sich gebracht. Der Moment, der mich aber wirklich erwischte, war der, als sein altes NJPW Entrance Theme spielte. Das hatte ich komplett verdrängt und es machte so viel seiner Präsentation aus. Lahm fand ich dagegen, dass sich nun Juice Robinson auch noch dem Bullet Club anschließt. Es scheint fast so zu sein, dass man jeden, für den man keine weiteren Ideen hat, in den Bullet Club wirft. Allerdings muss man auch zugeben, dass es für ihn als Babyface auf seinem Niveau nichts mehr wirklich zu tun gab. Daher ist eine neue Richtung vielleicht eine gute Idee. Wenn es dann aber wieder nur in weitere Matches mündet, in denen ohne Ende Ref Bumps und Eingriffe passieren, dann braucht man das einfach nicht mehr."
[7.0] "Insgesamt eine richtig gute Show. Gute Matches (bis auf den Opener und das Jr. Tag Match), (zu) viele Titelwechsel und einiges an Comebacks bzw. Kontroversen. So macht es Spaß. Was fehlt ist das Besondere. Kein Match wird ein Klassiker (Tanahashi vs. Ishii kommt hier m.E. viel zu gut weg) und die Ausgänge der letzten Beiden Matches standen praktisch vorher fest. Dennoch insgesamt sehenswert!"
[7.0] "Musste die Show in 2 Teile aufteilen, weshalb ich nicht mehr alles zusammen bekomme, da ich einen Teil schon vor 3 Wochen gesehen habe und den Rest erst heute. Es war insgesamt eine ordentliche Show, bei der ziemlich viel passiert ist und man einige Matches für die kommenden Wochen aufgebaut hat. Zugegebenermaßen viel Bullet Club, war insgesamt aber nicht so schlimm. Tanga Loa vs. Yujiro habe ich ausgelassen, den Rest aber gesehen. Von Yoh vs. Hiromu war ich etwas enttäuscht, das hat bei mir gar nicht gezündet. Ganz nett fand ich tatsächlich Tama Tonga vs. Evil mit einem coolen Spot am Ende und der Rückkehr von Karl Anderson. Mal sehen was er noch zeigen kann. Ishimori vs. Desperado war sehr ordentlich, hatte den Titelwechsel nicht so auf dem Schirm. Tanahashi vs. Ishii war, wie zu erwarten sehr stark und hatte einige klasse Nearfalls und Spots, wie z.B. die Slingblade von Ishii. Der Turn von Juice kam dann völlig aus dem Nichts. Der Main Event war ebenfalls stark, leidet aber darunter, dass es dieses Match hier schon zum dritten Mal in diesem Jahr gab. Danach gibt es noch die Rückkehr von Jay White und eine kleine Feier des Bullet Clubs, was ganz nett war. Insgesamt fühlte sich die Show, wie an vielen Stellen angemerkt, wieder mehr nach New Japan, wie wir es von vor Coronavirus kennen an, wenngleich die fehlenden Reaktionen der Fans einfach vieles runterziehen."
[7.0] "Bis zum Junior Heavyweight Match war der Event maximal mittelmäßig mit teilweiße fragwürdigem Booking. El Desperado und Taiji Ishimori haben dann das erste wirklich sehenswerte Match der Show abgeliefert (*** 1/2). Danach lieferten Hiroshi Tanahashi und Tomohiro Ishii einen waren Knaller ab, den man unbedingt gesehen haben muss (**** 1/2). Kazuchika Okada vs. Tetsuya Naito war ebenfalls stark, auch wenn ich mich so langsam an der Paarung sattgesehen habe. Mit 35 Minuten war mir das auch zu lange (****). Dazu gab es einige nette Überraschungen. Leider waren die ersten zwei Stunden der Show wirklich nicht gut, was die Wertung trotz der letzten drei Matches runter zieht."
[9.0] "Auch wenn mich die vielen Bullet Club Siege nerven, New Japan fühlt sich nach langer Zeit wieder so an wie vor der Pandemie. Ishii/Tanahashi und Okada/Naito sind großartige Matches die man gesehen haben muss. Der Rest der Card ist durchweg gut."