| 1 | 09.08.2020 | sign squad | 2.0 | Für mich ist Wrestling immer noch etwas, was aussehen sollte, als wäre es ein Wettkampf. Das kann durch Treten, Schlagen und Festhalten passieren oder durch wilde Spots oder auch in Sonderfällen durch Schläge mit verschiedenen Möbelstücken erfolgen kann. Unterhaltsam sind für mich auch Matches, in denen Leute durch die Gegend fliegen, sich auf den Kopf werfen oder deren Gelenke neu ausgerichtet werden. Was mir bei Ice Ribbon fehlt ist alles was ich gerade aufgezählt habe. Nichts sieht aus wie ein Kampf in den ersten sechs Matches. Es wirkt nicht mal komisch oder niedlich. Sondern vielmehr unmotiert, lasch, untalentiert. Dabei sind da drei, vier Namen, die ich in guter Erinnerungen habe bzw. die mir aufgrund ihrer Präsentation/Looks/Charismas gefallen. Makoto hat was. Thekla hatte ich noch nie auf dem Schirm, dabei kommt die Dame aus Österreich und ist seit 2017 aktiv. Bei ihr kickt bei mir sofort der Charisma-Detektor. In einem Six-Man sieht man meist nicht viel von einem einzelnen Teilnehmer, aber da möchte ich mehr sehen. Syuri ist jemand, die ich so 2011-2014 echt cool fand, davon ist so optisch nix mehr über, denke aber, dass das Talent noch da ist. Der erste Funke sprang bei Yamashita und Sera an, doch das Match fand ich komplett langweilig und ziemlich belangslos. Arisa Nakajima & Tsukushi vs. Maya Yukihi & Tsukasa Fujimoto fand ich OK, nichts besonders, bei weitem nicht, aber halt flott und nett (**1/4). Der Main Event ist dann für mich einfach nur ein unathletisches, abtörnendes, konfuses und unsauberes Desaster. Irgendwie versteh ich es zumindest mal so gar nicht. |