| 2 | 25.11.2017 | marexcel | 5.0 | Auf den wühligen Opener folgt ein müdes Damen-Match. El Phantasmo versucht dann mit Spektakel Eindruck zu verschaffen, aber mit Rob Lias wird da auch kein Match heraus, was sich besondere Struktur, Action oder Ähnliches auszeichnen kann. Mit Bodom und Bailey steigen die Erwartungen da direkt um das x-fache und können das in großen Teilen auch halten. Baileys Kicks fliegen Bodom nur so um die Ohren und dieser kontert immer wieder auf seine typische Art und Weise. Ganz feine Schlussphase. Thatcher und Starr gehen dann typischerweise eine andere Gangart. Ganz unterhaltsam, wie Starr immer wieder vor Thatcher Holds flüchten möchte und sich um Konter bemüht. Ansehnlich wird’s, wenn Thatcher seine Komfortzone etwas verlässt. Das Powerhouse-Duell von Moose und Mastiff fehlt es dann doch etwas an Dynamik durch die zähe Dominanzphase von Dave. Erst die Schlussphase zieht das Tempo an, reicht nicht, um besser als „okay“ zu werden. Der UK-Tag-Klassiker 2017 stellt hier das Main Event. Solide Action, aber beide Teams sind fast bemüht, nicht zu viel Neues zu zeigen. Die bekannten Sequenzen reihen sich aber auch hier flüssig an ein ordentliches Match und einen würdigen Abschluss des Events. Insgesamt irgendwie ernüchternd, dass sich in der Undercard über das gesamte Jahr 2017 der Stillstand eingeschlichen hat und es kaum guten Nachwuchs gibt, der relevante Matches auf die Beine stellen kann bzw. sich für Höheres empfiehlt. So taugt das Durchhalten der Show hier leider nicht mal mehr als Scouting-Erfahrung, da sich da einfach nichts tut. Scurll als Co-Kommentator hilft da auch nicht. |