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Inside The Cage XXV: WWE NXT #7

Kolumne

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Published on:
09.04.2010, 13:04
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Eine Woche nach dem Ranking begann bei NXT nun wieder der Kampf um das große Ziel - einen Vertrag bei RAW oder SmackDown und einen Titleshot gegen einen Champion der Wahl. Wer sich dabei in den Vordergrund drängen konnte und wer im Schatten der anderen hängt, haben wir versucht heraus zu filtern. Wir wünschen euch natürlich wieder viel Spaß beim Lesen!

Strong Men-Contest bei NXT

Mathias: Der Beginn mit den Statements einiger Rookies auf der Stage hat mir gut gefallen. Es bringt mitunter ein bisschen mehr Tiefe in die Charaktere und könnte die nicht mehr allzu aktuellen Videos damit ersetzen. Dieses Fass-Tragen war allerdings vollkommen sinnfrei. Abgesehen davon, dass die Uhr nicht stoppte, wenn die Linie überquert wurde, sondern als sie stoppen sollte, damit auch der richtige gewinnt, hilft dies niemanden und macht die Show sogar an dieser Stelle etwas lächerlich. Dies erinnert an schlimme spätere Tough Enough- oder Diva Search-Contests. Hoffentlich hält man dies zukünftig kurz oder streicht es wieder, damit mehr Zeit für die Matches bleibt.

Vanni: Dass dieser Wettbewerb zu Diskussionen führen wird, habe ich bereits erwartet. Allerdings sehe ich in ihm einfach noch eine gewisse Abhebung von den anderen Shows. Bei NXT geht es schließlich um den Wettbewerb unter den Rookies und das auch ruhig mal in verschiedenen Disziplinen. Ich brauch das Tagen von solchen Fässern nicht wirklich, ihre Daseinsberechtigung haben solche Kräftemessen meiner Meinung nach aber schon. Insgesamt war es aber tatsächlich ein wenig komisch, dass es mit der Uhr teilweise gar nicht gepasst hat und Heath Slater hat sich als Sieger auch nicht gerade angeboten, weil es doch deutlich kräftigere Rookies gibt als ihn. Michael Tarver zum Beispiel kann ich langsam gar nicht mehr Ernst nehmen, seine größe Stärke sollte doch eigentlich seine Stärke sein, oder? Warum verliert er dann das Fass?

Young vs. Bryan

Mathias: Daniel Bryan zeigte wieder ein paar gute Holds und Strikes, doch so langsam ist es an der Zeit, ihn auch mal gewinnen zu lassen. Mit Niederlagen gegen Darren Young, und dies auch noch clean, wird er künftig kaum noch an Nummer eins stehen können, da Stärke der Gegner dann nicht mehr zählt. Abgesehen davon hat das Eröffnungsegment mit der Challenge fast die Hälfte der Show geschluckt, weshalb dieses Match wie die anderen beiden Rookie-Duelle und mit Abstrichen auch der Main Event einfach zu kurz waren. Dann hat mir hier auch noch CM Punk gefehlt. Und auch The Miz könnte wieder mal seinen Schützling fertig machen.

Vanni: Die Pros habe ich generell in der gesamten Ausgabe vermisst. Warum lässt man sie nicht mit auftreten? Gerade bei Punk und Miz gab es doch so viel Konfliktpotential mit ihren Schützlingen. Wenn es zu einem Konzept der Show gehört, dass die Rookies von Pros trainiert werden, gehören die Pros für mich einfach in die Show. Bryans Aufbau erinnert mich sehr an den von Montel Vontavious Porter vor seinem Faceturn. Und wenn man ehrlich ist, muss man zugeben, dass MVP danach für eine gewisse Zeit auch recht over bei den Fans war. Wenn Bryan dies am Ende auch ist, kann man sagen, dass man das Ziel erreicht hat. Allerdings sind Niederlagen gegen den Letztplatzierten dann schon etwas zu viel. Spaß gemacht hat das Match allerdings.

Gabriel vs. Tarver

Mathias: Während Michael Tarver hier sowohl bei der Challenge als auch mit seiner Leistung im Ring gezeigt hat, wieso er mein Favorit auf das erste Ausscheiden ist, konnte Justin Gabriel in der wenigen Zeit auch mal zeigen, dass er nicht nur Highflyer ist, sondern auch ein paar nette Kicks auf dem Kasten hat. Wrestlerisch auf jeden Fall verdient auf dem Podium. Ich würde ihn da auf jeden Fall hinter Bryan auf Platz zwei ansiedeln.

Vanni: Sehe ich ähnlich. Gabriel gefällt, Tarver leider gar nicht. Wie schon von mir angedeutet, macht der Kerl sich irgendwie nur noch lächerlich. Vom Mr. 1,9 ist da auf jeden Fall nicht sonderlich viel zu sehen. Schade eigentlich, da ich doch finde, dass sein Kampfstil mal was Neues hätte sein können. Aber so werde ich Tarver auf keinen Fall vermissen, sollte er denn wirklich als Erstes fliegen.

Barrett vs. Otunga

Mathias: David Otunga ist von den Skills natürlich weit von Bryan oder Gabriel entfernt, doch ich finde nach wie vor, dass er sich macht. Zu Beginn des Matches haben er und Wade Barrett etwas unsauber gearbeitet, doch im Verlauf waren vom A-Lister schon ein, zwei nette Aktionen dabei. Barrett wird weiter als NXT-Monster aufgebaut, doch von ihm erwarte ich mir mehr Abwechslung, statt immer nur Kraft. Zu Beginn der Staffel hat er mehr im Ring gezeigt, meine ich mich zu erinnern.

Vanni: Ja, ich wiederhole mich: David Otunga mag ich nicht und ich brauche ihn auch nicht. Von daher erspare ich mir hier weitere Kommentare über seine Leistung im Ring. Barrett hingegen hat meiner Meinung nach doch Potential und geht daher aus diesem Match als verdienter Sieger heraus.

Kane vs. Slater

Mathias: Die Mischung der Matches ist eigentlich okay. Das Hauptaugenmerk sollte auf dem direkten Duell der Rookies liegen, um besser Vergleiche ziehen zu können, doch es ist auch gut, wenn ein Rookie mal gegen einen etablierten Superstar antritt. Im diesem Fall musste Heath Slater aber eigentlich nur von Kane einstecken und dies hat mir nicht so gefallen, zumal die Big Red Machine auch nicht mehr das Monster früherer Tage ist. Etwas mehr Aktionen des rothaarigen Rookie hätten es schon sein dürfen.

Vanni: Klar, Kane ist nicht mehr so gefährlich wie vor einigen Jahren, aber er ist immer noch Kane. Von daher wäre es unglauwürdig gewesen, wenn Slater das Match jetzt dominiert hätte. Es war wie erwartet ein deutlicher Sieg für Kane, dafür ist Slater eben auch noch ein Rookie. Nichts desto trotz konnte er ja immerhin unter anderem einen Crossbody zeigen, mit dem er die Big Red Machine ja auch auf den Boden bekommen hat. Großartig demontiert wurde er in meinen Augen jedenfalls nicht.

Fazit

Mathias: Leider die bisher schwächste NXT-Show, da man zu viel Zeit mit dem Wettkampf verschleudert hat. Ich habe zwar gesagt, dass reines Wrestling nicht reicht, um unbekannte Leute interessant zu machen, doch unsinnige Wettkämpfe habe ich damit nicht gemeint. In der kommenden Woche sollte man vielleicht drei jeweils längere Matches zeigen und dabei ein Mal einen Rookie gegen einen Superstar antreten lassen. Zu Skip Sheffield als noch nicht erwähnten Rookie sei gesagt, dass ich nach dem Interview Hoffnung habe, dass er künftig sein dämliches Gesabbel lassen wird.

Vanni: Das dämliche Gesabbel gehört aber zu Scheffield, das ist ein Grund, warum ich ihn mag. Ansonsten habe ich zu dem Wettkampf ja schon meine zwei Cents hinterlassen, insgesamt fand ich die Show okay, aber auch nicht atemberaubend. Reiht sich somit gut in die bisherigen Leistungen dieser Woche bei WWE und auch TNA ein.

Das waren die Rookies. Am Freitag folgt der blaue Brand und zum Wochenende werden wir uns dann über die Show unterhalten und die Awards für die Osterwoche vergeben. Bis dahin freuen wir uns über interessantes Feedback von Euch!
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