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Two Cents: The WWE-Year 2008

Kolumne

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Published on:
30.09.2012, 11:43
Category:
Series:
CAGEMATCH-Jahresreviews (All entries of this article series)
Bereits zum neunten mal präsentieren wir euch zu zweit eine Ausgabe von Two Cents und nehmen diesmal das Jahr 2008 etwas genauer unter die Lupe. Was hat uns gefallen? Was waren die Lowlights des Jahres? Und welcher Wrestler konnte 2008 am Meisten überzeugen?

Flops Of The WWE-Year 2008

Kid Rock:

3. Der Wrestlinggott kehrt zurück – und enttäuscht gewaltig

Wenn es 2008 ein Comeback gab, welches bitter zu enttäuschen wusste, dann wohl das des selbsternannten Wrestlinggotts JBL. Schon kurz nach seiner Rückkehr aus der fast zweijährigen Pause, war ziemlich offensichtlich dass der Texaner nicht an vergangene Leistungen würde anknüpfen können. Gut, John Bradshaw Layfield war im Ring nie der große Held, aber bis auf einige wenige Ausnahmen hatten die Kämpfe des Self-Made Millionärs trotz allem anno 2008 beinahe null Unterhaltungswert. JBL wirkte die meiste Zeit über sehr träge bei dem was er tat und konnte somit aus wrestlerischer Sicht kaum überzeugen. Das wäre ja noch verschmerzbar gewesen, hätte Bradshaw auf sein größtes Steckenpferd, sein Micwork gesetzt, doch auch hier zeigte sich, dass Layfield nur noch ein Schatten seiner selbst war. Zu seiner Glanzzeit 2004, konnte JBL die Fans mit sehr interessanten und unterhaltsamen Heel-Tiraden, die sein Gimmick als reaktionärer Neureicher unterstrichen noch ordentlich bei der Stange halten. 2008 wirkte er dagegen seltsam humorlos, ja schon fast überernst und ließ die ironische Leichtigkeit und damit den Entertainment-Faktor aus seiner Hochzeit deutlich vermissen. Die Folge daraus waren jede Menge langweilige wie merkwürdig trashige Stories, allen voran die Neuauflage seiner Fehde gegen John Cena. Erst gegen Ende des Jahres bekam JBL in seiner Rivalität gegen Shawn Michaels noch einigermaßen die Kurve. Für das gesamte Jahr davor muss sein erneuter Run als aktiver Wrestler bei der WWE aus meiner Sicht aber eindeutig als Flop bewertet werden.

2. THE Mike Adamle: Ein Original für sich

Okay, zugegeben: Mike Adamles Run bei der WWE hatte für mich persönlich schon wieder etwas an Unterhaltungswert, aber auch nur weil er ähnlich wie John Laurinatis im vergangenen Jahr, anno 2008 DIE (The) Gallionsfigur der von mir so hochgeschätzten unfreiwilligen Komik in der WWE darstellte. Ehrlich, man muss sich schon fragen was die professionellste und größte Wrestling-Liga der Welt dazu bewegt haben muss, einen dermaßen unfähigen Kommentator ins TV zu holen, der nicht einmal die Namen der Wrestler richtig gebacken bekommt („His name is Jeff Harvey, HARDY!“) und dazu noch meint, alle 2 Minuten einen unpassenden pseudo-witzigen Spruch von der Stange lassen zu müssen (Erinnert ihr euch noch an das "tolle" „Jamaican Me Crazy!“?). Wie dem auch sei, Adamle war so schlecht, dass er fast schon wieder gut war, aber eben nur fast. Als General Manager von Raw erwies er sich später auch als alles andere als ein Lichtblick und „glänzte“ stattdessen mit weiteren Patzern, sowie einem latenten Mangel an Ausstrahlung und Kompetenz. Seine Zeit bei der WWE stellt in der Tat so etwas wie eines der aberwitzigsten und zugleich peinlichsten Kapiteln in der Geschichte der Liga dar und landet (trotz der bereits erwähnten ein oder anderen unfreiwilligen Lachern) somit auf Platz 2 meiner persönlichen Flop-Liste.

1. Ein Talent wird vergeudet – MVPs Niederlagenserie

Wie tief so manch eine oder andere von der WWE auserkorene Zukunftshoffnung fallen, bzw. in der Versenkung verschwinden kann, bekommt man alle Jahre wieder verdeutlicht. Leute wie Mr. Kennedy, Bobby Lashley, Drew McIntyre oder Jack Swagger, welche alle samt das Potential gehabt hätten zu großen Stars innerhalb der McMahon-Liga aufzusteigen. Bei keinem war aus meiner Sicht der plötzliche Niedergang so bitter wie bei Montel Vontavious Porter. 2007 als längster amtierender U.S.-Champion und mit seinen Fehden gegen Chris Benoit und Matt Hardy noch eines der sehenswertesten Bestandteile Smackdowns, wäre bei Porter der Gewinn des „Big Ones“ bei seinen Fähigkeiten sicherlich nur eine Frage der Zeit gewesen. 2008, genauer genommen ab der zweiten Jahreshälfte raubte die WWE aus noch immer unverständlichen Gründen dem einstigen Zukunftsstar jegliche Glaubwürdigkeit in dem sie ihm einer langen Niederlagenserie aussetzen, die erst Anfang 2009 enden sollte, doch von da an war MVPs Karriere bereits ruiniert. Porter gelang es bis zu seiner Entlassung 2010 nicht mehr an frühere Erfolge anzuknüpfen, sondern dümpelte stattdessen in der Midcard vor sich her. Der unfassbar fahrlässige Umgang der WWE mit seiner Person ab der zweiten Jahreshälfte 2008 muss insofern als der Anfang vom Ende der einst viel versprechenden Karriere genannt werden. Aus meiner Sicht extrem schade und ärgerlich und darum auch hochverdient auf dem ersten Platz meiner persönlichen Stinker von 2008.

HeelZiggler:

3. MVP wird mit einer Niederlagenserie zerstört

Den Flop des Jahres meines Kollegen haben ich nur den dritten Platz gewählt. Ich stimme eindeutig mit ein, dass man aus MVP wesentlich mehr hätte machen können, aber es wird schon alles seinen Grund gehabt haben. Ich meine mich erinnern zu können, dass es damals auch einige kleine Probleme Backstage gab. Wie du auch weiter oben beschrieben hast, war Montel Vontavious Porter nicht der erste Superstar, welcher kurz vor dem endgültigen Durchbruch scheiterte. Der große Fehler lag selbstverständlich in der Niederlagenserie, sowie dem folgenden Face-Turn. Aufgrund seiner kompletten Gimmickausrichtung passte MVP eigentlich als Heel perfekt. Natürlich ist es schade, dass MVPs Gimmick so zerstört wurde, doch ich bin mir allgemein nicht sicher, ob er ein fester Main-Event-Player geworden wäre. Da kann man ja mal bei Jack Swagger nachfragen, wie schnell man nach einem World Title Gewinn in den Undercard-Bereich abrutscht.

2. The Undertaker vs. The Big Show – die lahme Nachfolge nach einer grandiosen Fehde

Man muss ganz eindeutig sagen, dass die Chemie innerhalb des Seilgevierts bei diesen beiden Wrestlern absolut nicht gegeben ist. Egal wann diese beiden Wrestler gegeneinander in den Ring stiegen, es kam selten was Gutes dabei heraus. So auch bei der x-ten Wiederauflage dieser Fehde im Herbst 2008. The Undertaker hatte es geschafft nach etlichen Monaten seine Fehde gegen Edge erfolgreich zu beenden. Vickie Guerrero brauchte also einen neuen Verbündeten und dieser wurde letztlich The Big Show. An dieser Fehde war einfach alles schlecht. Den Turn von The Big Show konnte man 10 Meter gegen den Wind riechen und der darauf folgende Beatdown sah auch sehr schwach aus. Als Big Show & Vickie dann kurzzeitig auch noch auf Liebespaar machten, schoss man den Vogel noch komplett ab. Das hätte man sich wirklich sparen können und sollen!

1. Triple H – Gähnende Langeweile an der SmackDown-Spitze

Mich wundert es fast, dass mein Kollege diesen Punkt überhaupt nicht aufgeführt hat. Die SmackDown-Shows konnte ich mir im Sommer wirklich kaum anschauen. Triple H war nicht nur der Hauptbestandteil des blauen Brands, sondern er war alles dominierend und brachte dabei aber nur langweilige Fehden und Matches hervor. Mir läuft immer noch ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich an die schlechte Auseinandersetzung mit The Great Khali denke. Auch gegen den Aufsteiger des Jahres Jeff Hardy zeigte er sich lange dominant und erst gegen Jahresende ließ die große Dominanz des Schwiegersohnes von Vince McMahon etwas nach. Für mich war Triple H eindeutig der nervigste Charakter des Jahres und von daher auch mein Flop des Jahres 2008.

Tops Of The WWE-Year 2008

3. Ein mehr als würdiger Rücktritt – Ric Flairs Abschied

Der Nature Boy Ric Flair zählt ohne Wenn und Aber zu den größten Legenden des Geschäfts. Fragen durfte man sich jedoch, wie wohl die WWE mit dem sich ankündigenden Karriereende des 16-fachen World Champions verfahren würde. Immerhin gab es 2007 hinter den Kulissen noch Streitigkeiten zwischen der McMahon-Company und Flair. Dazu kam, dass der Nature Boy in den Jahren nach seiner WWE-Rückkehr 2001, speziell aber seit dem Split von Triple H und Evolution 2005, kaum über den Status eines Midcarders hinausgekommen ist und es somit fraglich blieb, ob Naitch noch großes Aufsehen erregen würde. Die WWE besann sich jedoch zum Glück auf den Legendenstatus des Nature Boys und spendierte ihm eine große Rücktrittsstory, welche in den ersten Monaten von 2008 schließlich ihren Höhepunkt fand. Bei Wrestlemania 24 setzte der zu dem Zeitpunkt bereits 60-jährige Ric seine illustre Karriere gegen Shawn Michaels aufs Spiel und verlor dann auch tatsächlich das große und hochdramatische Match gegen den Showstopper. Dies bedeutete folglich das Ende von Flairs aktiver Karriere als Wrestler (zumindest in der WWE). Am Tag nach Wrestlemania übertraf sich die Liga zusätzlich noch selbst, als sie Raw nahezu komplett auf den Abschied des Nature Boys ausrichtete und ihm unter den Jubel und den Applaus von Fans und Kollegen noch einmal hochleben ließ. Jene Zeremonie zählt in der Tat für mich zu einem der emotionalsten und schlicht schönsten Momente, die es in der jüngeren WWE-Vergangenheit zu bestaunen gab. Der absolut würdige und passende Abschied für einem der größten Wrestler aller Zeiten. Darum sage ich immer noch: Thank you Ric und Thank you WWE.

2. (Fast) alles im grünen – Ein guter PPV-Jahrgang

Wenn man sich die PPV-Auflistung von 2008 auf Cagematch samt Bewertung der jeweiligen Shows anschaut, wird man feststellen, dass die meisten Großevents fast alle durchweg positiv ausfielen. Eine Meinung die ich bedingungslos teile. Lediglich die Survivor Series enttäuschte etwas, ansonsten konnte man sich aus meiner Sicht wirklich alle Shows ansehen. Angefangen von den sehr guten Anfangs-PPVs, namentlich der Royal Rumble, No Way Out und die wirklich ausgezeichnete Wrestlemania, über die sehr soliden Backlash-, Judgment Day- und One Night Stand-PPVs, bis hin zum furiosen Jahresabschluss in Form von Armaggeddon, boten die Großveranstaltungen vor vier Jahren fast immer solide bis großartige Kost. Selbst Füller-Events wie Night of Champions oder Cyber Sunday hatten etwas zu bieten. Schön auch, dass die WWE einerseits sich auf ihren traditionellen PPV-Kalender verlassen hatte und trotzdem irgendwas (zu dem Zeitpunkt) noch einzigartiges bieten konnte. Seien es die zwei Elimination Chambers bei No Way Out, die Extreme-Stipulationen bei One Night Stand oder das Scramble-Konzept bei Unforgiven. Wirklich, wer nach guter Wrestlingkost im PPV-Format sucht, dürfte mit 2008 gut unterwegs sein. Ich war jedenfalls vollauf zufrieden.

1. Zwei Fehden – Zwei Meisterwerke

Wenn es etwas gab, was das Jahr 2008 (in meinen Augen zumindest) zu einem äußerst unterhaltsamen Wrestlingjahr machte, so waren es zweifellos die zwei wohl besten Fehden der letzten 10 Jahre, welche Raw und Smackdown gleichermaßen zu Must-See-Show machten. Gemeint sind natürlich Undertaker vs. Edge, sowie vor allem aber Shawn Michaels vs. Chris Jericho. Erstere Rivalität wurde bereits 2007 mit Batista als dritte Partei hervorragend aufgebaut und fand 2008 mit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen dem Deadman und dem Rated-R Superstar bei Wrestlemania ihren ersten Höhepunkt. Es sollten noch viele weitere in Form einer brandstarken Matchserie bei den Folge-PPVs folgen, ehe die Fehde ihr spektakuläres Ende im Hell in a Cell beim Summerslam ihr Ende finden sollte. Die zahlreichen Wendungen, die starke Heel-Front mit Edge und dessen Stable „La Familia“, sowie der Undertaker in wrestlerischer Top-Form machten die Fehde zu einer absolut epischen Geschichte. Übertroffen wurde sie lediglich von dem Programm zwischen HBK und Jericho. Zwar weniger wendungsreich, dafür aber unglaublich intensiv, brutal und hochdramatisch zeigten sich beide ebenfalls in Hochform, boten sowohl großartige Promos wie auch tolle Kämpfe. Dazu kam Jerichos perfekt inszenierter Heel-Turn, der dessen wohl interessanteste Karrierephase als misanthropisch-, kaltblütiger Fiesling einleitete. Es sind gerade diese zwei Gold-Fehden, welche das Jahr 2008 bei mir hoch im Kurs stehen lassen.

HeelZiggler:

3. Sorry, I Love you – Der Abschied einer Legende

Beim dritten Platz unserer Tops des Jahres 2008 sind wir uns ja schon mal einig. Ich möchte jetzt logischerweise nicht noch einmal alles aufführen, was du bereits geschrieben hast und fasse mich daher etwas kürzer. Ich möchte besonders noch einmal auf WrestleMania XXIV eingehen. Mit Shawn Michaels hat man damals wirklich den perfekten Gegner für Ric Flair ausgesucht. Der Heartbreakkid hat einfach die einzigartige Fähigkeit gegen jeden Wrestler ein gutes Match zu zeigen. Dazu war in diesem speziellen Kampf die Matchgeschichte ebenfalls noch hervorragend. Als Flair nach der ersten Sweet Chin Music noch mal die Schulter hochreißen konnte, war das ein absoluter Gänsehautmoment. Der Zweite folgte unmittelbar danach, als Shawn sein legendäres "Sorry, I Love You" über die Lippen kam und die zweite Sweet Chin Music folgte. Alle Beteiligten hatten hier wirklich Tränen in den Augen, auch der Ringrichter Charles Robinson und genau das machte es letztlich zu einem unvergessenen WrestleMania-Moment. Grandiose Wrestling-Unterhaltung von allen Beteiligten.

2. Jeff Hardy wird WWE Heavyweight Champion

Für mich etwas überraschend, dass du Jeff Hardy gar nicht in deinen Tops erwähnt hast. Vielleicht bist du kein großer Fan von ihm. Den WWE Armageddon-PPV aus dem Jahr 2008 werde ich allerdings nie vergessen. Bereits in der Attitude-Ära begeisterte mich Jeff aufgrund seiner waghalsigen und riskanten Art. Nach seiner Rückkehr 2006 zur WWE besonn er sich allerdings nicht nur auf diese Aktionen, sondern hatte sich meiner Meinung nach allgemein etwas weiterentwickelt. Die finale Krönung bei WWE Armageddon hatte er sich wirklich verdient und es war einer dieser Momente warum ich das Wrestling so sehr liebe. Wir hatten eine ausverkaufte Halle, die total hinter Hardy stand und für seinen größten Moment im Wrestling-Business das perfekte Nebenprogramm war. Eindeutig mein Lieblingsmoment im Jahr 2008.

1. Die Wandlung des Chris Jericho

So grandios die Fehde zwischen Chris Jericho und Shawn Michaels auch war, besonders hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang einfach die Entwicklung von Y2J. Seine Rückkehr im Vorjahr mit den "Save Us"-Videos waren zwar gut gehypt, aber sein darauffolgender Face-Run kann getrost als Flop bezeichnet werden. Erst mit der Fehde gegen Shawn Michaels und dem damit verbundenen Heel-Turn fand Chris Jericho einen überzeugenden Weg zurück an die Spitze. Er erfand sich komplett neu und spielte seinen neuen Charakter vor allem am Mikrofon absolut grandios. Chris Jericho wurde letztlich als im Jahr 2008 doch noch zum "Savior". Allerdings rettete er nicht nur die Fans, sondern vor allem seine eigene Karriere.

Superstar Of The WWE-Year 2008

Kid Rock:

Im Gegensatz zum Vorjahr, welches die Wahl aufgrund der großen Verletzungsmisere äußerst schwierig erschienen ließ, weiß man schon bei 2008 vor lauter verdienter Kandidaten kaum noch, wem die Ehre zuteilwerden sollte. Vielleicht erneut der Undertaker, der trotz höherem Alter mit seiner Fehde gegen Edge, dank brandstarker Leistungen im Ring noch mehr als im Vorjahr zu rocken wusste? Oder Randy Orton der seinen Charakterwandel aus dem Vorjahr hier abschloss und vom Legend Killer endgültig zur eiskalten, gefährlichen Viper mutierte? Vielleicht CM Punk, der überraschend-, aber verdientermaßen die Glasdecke durchbrechen und seinen ersten World Title gewinnen durfte? Oder doch eher Jeff Hardy, dessen Aufstieg zum WWE Champion eine DER Top-Storys des Jahres war? Nicht zu vergessen Edge, dessen Main Event-Run bei der WWE als Top Heel von Smackdown hier seinen qualitativen Höhepunkt finden durfte. Trotz all dieser, sicherlich hochverdienter Kandidaten, kann es für mich nur einen geben: Chris Jericho. Y2J ließ sein durchwachsenes Comeback aus dem Vorjahr in Vergessenheit geraten und wandelte sich mit seinem Heel-Charakter zur interessantesten und stärksten Persönlichkeit im Roster und sorgte in der Fehde gegen HBK für jede Menge tolle Momente. Seine Leistungen wurden schließlich auch mit dem World Title belohnt, sowie gar mit der offiziellen Ernennung zum „Superstar of the Year“ bei den Slammy Awards. Klare Sache: Der Ayatollah of Rock´n Rolla macht für 2008 das Rennen.

HeelZiggler:

Ich fasse mich hier wesentlich kürzer als mein Kollege. Bedingt durch meinen ersten Platz bei den Tops des Jahres 2008 habe ich meine Antwort eigentlich bereits vorweg genommen. Chris Jericho war der interessanteste Charakter in diesem Jahr und hat den Preis als Superstar des Jahres eindeutig verdient.

Fazit über das WWE-Jahr 2008

Kid Rock:

Es liest sich mit Sicherheit bei mir heraus: 2008 gehört zu meinen absoluten Lieblings WWE-Jahren, auch wenn es der offizielle Beginn der PG-Ära war. Nichts destotrotz war es ein enorm unterhaltsames Jahr, welches man auch als Prototyp dafür nehmen könnte, wie die (PG-) WWE heute sein sollte, so meine Meinung. Keine extrem verweichlichten Charaktere, solides Booking mit prägnanten Figuren in allen Card-Bereichen, brandstarke Top-Storys im Main Event und allgemein viel Unterhaltung. Dazu ein starkes, tiefes Roster mit Veteranen wie dem Undertaker, Triple H, John Cena, Randy Orton, Big Show, Kane, Edge und Chris Jericho auf der einen, sowie aufstrebende Stars wie die Hardyz, Mr. Kennedy, MVP, Shelton Benjamin, Jack Swagger, Miz, Morrison und Kofi Kingston auf der anderen Seite. Die Oscar-Fehden HBK vs. Jericho sowie Taker vs. Edge haben sicher auch ihr übriges getan, um mich so zu begeistern, aber es gab auch so schöne Momente satt wie etwa die Titelgewinne von CM Punk und Jeff Hardy. Dazu kommen die bereits erwähnen guten PPVs im Verlauf des Jahres, sowie eine allgemein hohe Matchqualität in den Shows. Die Enttäuschungen hielten sich aus meiner Sicht minimal in Grenzen, da würde ich echt nur JBLs Comeback, MVPs Niederlagenserie oder etwa die extrem trashige Geschichte zwischen Rey Mysterio und Kane in der zweiten Jahreshälfte benennen (Mike Adamle hatte ja, obwohl als Flop bei mir genannt, schon wieder einen gewissen Unterhaltungswert). Summa Summarum war 2008 aus meiner Sicht ein wirklich guter Jahrgang und das bisher beste PG-Jahr in der WWE überhaupt. Darum kommt es auch bei mir auf Platz 2.

Bisherige Platzierungen:

Platz 1: WWE-Jahr 2000
Platz 2: WWE-Jahr 2008
Platz 3: WWE-Jahr 2004
Platz 4: WWE-Jahr 2001
Platz 5: WWE-Jahr 2002
Platz 6: WWE-Jahr 2005
Platz 7: WWE-Jahr 2007
Platz 8: WWE-Jahr 2003
Platz 9: WWE-Jahr 2006

HeelZiggler:

Ich bin ehrlich gesagt kein so großer Fan vom Jahr 2008 wie mein Vorredner, doch auch bei mir kam dieses Jahr eigentlich recht gut an. Es war auf alle Fälle stärker als die enttäuschenden Jahre 2006 und 2007. An die Topzeiten der WWE während der Attitude-Ära kommt es allerdings dennoch nicht heran. Positiv anzumerken ist wirklich das extrem hochkarätige Roster im Jahr 2008, sowie die vielen guten Matches und PPVs. Addiert diese positiven Eigenschaften alle zusammen und zieht die wenigen negativen Dinge des Jahres ab, landet das Jahr 2008 auf einem sehr soliden vierten Platz in meiner Gesamtwertung.

Bisherige Platzierungen:

Platz 1: WWE-Jahr 2001
Platz 2: WWE-Jahr 2000
Platz 3: WWE-Jahr 2003
Platz 4: WWE-Jahr 2008
Platz 5: WWE-Jahr 2005
Platz 6: WWE-Jahr 2004
Platz 7: WWE-Jahr 2002
Platz 8: WWE-Jahr 2006
Platz 9: WWE-Jahr 2007
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